
Eine Buchbesprechung zur o. g.
Lektüre
Das Buch hat mir recht gut
gefallen, mit einer einzigen Ausnahme; an manchen Stellen, gegenüber von zwei Literaturfiguren war es mir ein wenig zu klischeehaft. Werde aber dazu nicht
näher eingehen. Muss jeder eigene Entdeckungen machen.
Das Buch beschreibt sieben
Musiker eines Orchesters, die alle mit einem unterschiedlichen Schicksal
behaftet sind. Von den sieben werden fünf Künstler biografisch dargestellt und beschrieben, auch, wie es dazu kommt, dass sie ihr bisheriges Leben hinter sich lassen, um woanders neu zu beginnen. Das Orchester gehört zum Schiffspersonal.
Der
Hintergrund der Titanic ist, was das Technische und die Unfallfolgen betrifft,
an der echten verunglückten Titanic von 1912 angelehnt. Lediglich die Künstler
hat der Autor neu erfunden.
Und
das hat er literarisch nach meinem Geschmack recht gut hinbekommen. Guter literarischer sprachlicher Schreibstil,
fantasievoll und psychologisch fundiert, dazu noch sehr symbolträchtig.
Der
Autor kann schreiben, ohne Frage!
Ich
habe mir nun einen weiteren Band des Autors bestellt, und wenn der bei mir auch
gut abschneidet, dann nehme ich ihn auf meine Liste mit auf, auf der meine
LieblingsautorInnen stehen.
Ich
gehe so auf die Biografien ein, indem ich
mir von jedem interessante Szenen herausschreibe, die mir wichtig erscheinen, und die ich in meinen Aufzeichnungen immer
mal wieder nachlesen möchte. Ich beginne mit Jason Covards Geschichte. Jason
ist Kapellmeister dieses Orchesters.
Jason wächst in einer recht wohlwollenden Familie auf. Seine Mutter spielt selbst ein
Instrument, der Vater ist Arzt von Beruf. Und irgendwie ist alles darauf angelegt,
dass Jason zukünftig in die Fußstapfen seines Vaters treten soll. Früh wird er
mit den Naturwissenschaften konfrontiert und gefördert, ohne zu ahnen, was Jason
selber für berufliche Ziele hegt. Im frühen Kindesalter bekommt er vom Vater
ein Teleskop geschenkt und gemeinsam
betrachten sie abends die Sterne… Das Musische bekommt Jason von der Mutter beigebracht.
Die
Eltern reisen aus, gehen beruflich in ein Drittwelt – Land und sterben an einer
ansteckenden Infektionskrankheit. Jason kommt zu seiner Tante und seinem Onkel.
Jason verändert sich, wird vor allem auch in der Schule psychisch und verhaltensauffällig,
schottet sich innerlich ab, möchte mit niemandem über seine inneren Nöte reden.
Zu seinen Verwandten schafft er es nicht, eine Beziehung aufzubauen, obwohl sie sich um ihn bemühen. Niemand kann Jasons Eltern ersetzen.
Jason
wird auch gewalttätig, verprügelt in der Schule ein adliges Kind. Alle sind
empört darüber. Ein adliges Kind zu verprügeln? Das gehört sich nicht. Im
Lehrerzimmer wird Jason zur Rede gestellt, als stünde er vor einem Tribunal.
Jason gibt schließlich kund, dass er das adlige Kind verprügelt habe wegen eines politischen Motives. Die Armen würden ihre Armut selbst verdienen.
Das brachte Jason in Rage und als Leserin ergreift man dadurch die Partei
nicht für das geschlagene Kind, sondern für Jason, der die Armen verteidigt. Er
riskiert mit seiner Verhaltensauffälligkeit einen Schulverweis …
Jason
ist Medizinstudent und befindet sich in dem Pathologiesaal, in dem die
StudentInnen mit Leichen arbeiten, die in Formaldehyd getaucht liegen. Auch das
nimmt Jason so ziemlich mit und stellt
sich seine Eltern als Leichen vor, aber auch andere Menschen, die er nicht besonders mag:
Frau Bucklingham, seine Wirtin, ist ihm nicht besonders sympathisch.
Sie war die absolute Herrscherin des
Logierhauses, ein witziger Mieter hat das Anwesen bereits in Buckingham-Palast umgetauft. Wenn sie
gackernd und drohend zu ihm hinaufkam, sah Jason sie an, als sei sie bereits
einer jener unschönen, namenlosen Körper im Pathologiesaal, und mit der
nüchternen, etwas zynischen Vorstellungskraft des Mediziners sah er sie vor
sich, gerupft und aufgeschnitten, die weißen Fettschichten zur Seite geklappt,
während sich jemand an ihrer Leber zu schaffen machte. Dies war Jasons Rache.
Er konnte sich ertappen, dass er auf diese Weise die ganze Welt sah: Mitstudenten,
Professoren, die Waschfrauen, die auf der Straße, in der er wohnte, kamen und gingen,
die Gemüsehändler, die Tierbändiger, die zahllosen Straßenmädchen. Alles
zusammen erschien ihm vor allem wie ein böser Traum. (141f)
Ich
selbst machte die Bekanntschaft von zwei Medizinstudentinnen, als ich mich noch im Studium befand, die so nett waren, mich in den Pathologiesaal mitzunehmen.
Diese Erlebnisse mit den Leichen können ganz schön unter die Haut gehen.
Jason
befasste sich viel mit dem Tod.
Er
bekommt mit, dass jemand ertrunken ist und so versucht er sich vorzustellen, welche
Gestalt der Körper eines betrunkenen Menschen annimmt. Und was das Ertrinken
mit der Person macht. Ein Bekannter namens Hugo, der viel auf See verweilte, teilte
ihm seine Erfahrung mit Ertrunkenen mit:
Zuerst füllen sich die Atemwege mit
Wasser, der Ertrinkende versucht weiter zu atmen, das gelingt ihm aber nicht.
Er atmet tief ein, und es kommt zu einer Unterbrechung der Atmung von
anderthalb Minuten oder so. Dann folgen einige tiefe Atemzüge, bei denen die
Lungen ganz voller Wasser gepresst werden, er verliert das Bewusstsein, und
nach einigen krampfartigen, finalen Atemzügen tritt der Tod ein. Vier bis fünf
Minuten. Es kann schneller gehen, durch den Schock. Während der ersten paar
Minuten dieses Prozesses ist man bei Bewusstsein oder teilweise bei
Bewusstsein. (149)
Da
ich mich früher auch viel mit solchen Fragen beschäftigt hatte, fand ich diese
Szenen für mich besonders interessant, weshalb ich sie mir herausschreibe.
Jason
geht noch einen schweren Weg ...
Wer
mehr wissen möchte, so verweise ich auf das Buch.
Die
nächste Biografie behandelt das Leben von Leo Lewenhaupt. Ebenso wie Jason ist Leo innerlich eine recht einsame Figur. Adliger Herkunft, wo Disziplin, Gehorsam
und Profession herrschen. Die Eltern setzen Leo massiv unter Leistungsdruck.
Statt mit anderen zu spielen, muss er zu Hause bleiben und sechs bis acht
Stunden am Tag schwere Musikstücke üben. Er bekommt die besten Lehrer, den besten Unterricht, den
Rest muss David allein bewältigen …
Natürlich
achten die Eltern darauf, dass das Wunderkind
ausreichend frische Luft und zum Ausgleich ausreichend sportliche Betätigung
erhält. Aber Leo ist allein, ohne Spiel und Spaß mit anderen Kameraden. Vom
Vater bekommt Leo ein gut durchtrainiertes und teures Pferd geschenkt, das das Pony
Bella ablösen soll. Leo wird nicht
gefragt, ob er das Pferd haben möchte. Das Pferd erhält vom Vater den Namen Fidelio.
(Fidelio – aus der Oper von Ludwig van Beethoven). Leo ist so einsam, dass er zuvor
dem Pony schon alle seine Geheimnisse anvertraut hatte. Folgende Szene brachte
mich ein wenig zum Schmunzeln, obwohl diese sehr traurig ist: und hatte mich gleichzeitig zutiefst berührt
Als Leo nach und nach mit Fidelio
bekannt wurde, entstand ein so nichts verpflichtendes, neutrales Verhältnis.
Das Pferd musste gemerkt haben, dass er es aus purer Höflichkeit tritt, aber es
hatte gute Manieren und ließ sich nichts anmerken. In die Ponyohren Bella hatte
Leo kleine Geheimnisse flüstern konnten, denn er wusste genau, dass sie nicht
klatschte, sondern verstand und alles für sich behielt. Bei dem Tier aber, bei
Fidelio, konnte man nie wissen, ob er nicht zum Vater ging. Oder zu ihm.Es muss um diese Zeit gewesen sein, als
er sich ernstlich eine Art Zynismus zulegte, eine Trennung zwischen seinem Denken
und seinem Verhalten. Zugleich ertappte er sich einige Male dabei, dass er im
Begriff stand, eine gefährliche Grenze zu überschreiten: Er konnte durch den
Wald galoppieren und laut und verrückt antiroyalistische Parolen oder
Unanständigkeiten rufen, wenn nur das Pferd es hörte, und nach der Reittour
konnte er flehentlich und ernst zu ihm sagen: Du klatschst doch nicht, Fidelio.
Du erzählst das doch nicht Vater?Der Vater benutzte nicht allzu häufig
den Rohrstock, wäre ihm aber solche Äußerungen zu Ohren gekommen, war es nicht
schwer, sich vorzustellen, was passieren würde. (248f)
Leo
befindet sich in Paris auf einer Musikschule, die nur die Besten von den Besten aufnimmt. Ähnlich wie bei den Eltern wurde auch hier alles gefordert.
Leo
wird krank und kommt in die Klinik:
Nicht viele Monate nach seiner Ankunft
in Paris bekam Leo die Masern. Dann bekam er Windpocken und die Masern. Kurz
hintereinander kamen diese drei Kinderkrankheiten, und er war lange krank. Mitten
in den Windpocken brachte man ihn ins Krankenhaus. Keiner seiner Mitschüler
durfte ihn besuchen, der Meister aber kam regelmäßig, inspizierte ihn und sah
die sonderbaren Farben und Formen, die er nacheinander annahm. Es schien, als
habe das beschützte, überanstrengte Dasein der Kindheit ihn nun aus seiner
Umklammerung entlassen und als müsse er nun auf einmal alles nachholen, wozu
alle anderen Kinder Zeit gehabt hatten. Er hatte keine Zeit zum Kranksein gehabt. (288f)
Leo
sehnst sich nach Heilung und sucht einen besonderen Weg. Doch hier beende ich meine
Aufzeichnung zu Leo.
Ich
gehe nun über zu David. Auch ein Einsamer auf seine Weise, der mit seiner
großen Liebe nicht fertig wird. Sein Naturell ist eher geprägt von Schüchternheit und Zurückhaltung. Zudem ist er ein wenig introvertiert. David ist eher ein ängstlicher Typ.
Auf
einem Jugendcamp, Jungen und Mädchen sind getrennt, beobachten David und sein
bester Freund Hannes Mädchen, die nackt in einem Fluss baden. Kleine Voyeure …
David
lernt hier seine große Liebe Sofia kennen. Er leidet an einer inneren
Leere, die er mit seinem Mädchen auszufüllen versucht, was ihm große
Probleme verschafft. Sofia durchschaut ihn und merkt ziemlich schnell, dass David
versucht, sie zu besitzen. Sie versucht David deutlich zu machen, dass man Liebe nicht besitzen und auch nicht erzwingen könne. Die wahre Liebe bestehe ausschließlich aus Freiheit, in der sich die PartnerInnen seelisch und
geistig weiter einwickeln können. Sofia lernt den Schauspieler eines Berliner
Theaters kennen, zu dem sie sich hingezogen fühlt, weil er eine persönliche
Note hat, die David fehlt. Der Schauspieler übernahm die Rolle Mephistos, aus Goethes Faust. David
wird eifersüchtig und kompromittiert absichtlich den Schauspieler in einer
gesellschaftlichen Runde im Beisein von Sofia.
Der Rest
des Abends wurde entsetzlich peinlich, weil David seine Verlegenheit verlor und
auftaute. Er war nicht an Alkohol gewöhnt, und schon nach zwei Gläsern war er
beschwippst. Er wollte beweisen, dass er keineswegs verlegen war, dass die
Angst keineswegs durch sein Inneres mit Glasscherben schnitt. Darum unterhielt
er sich mit dem Schauspieler Jänner, laut und lebhaft, lächelte, lachte,
plusterte das Gefieder auf. Wie sei das eigentlich - könne man den Teufel
spielen, ohne selbst der Teufel zu werden, während man auf der Bühne steht? Das
wollte er gern wissen: Müsste man nicht ein wenig vom Teufel in sich haben,
auch im Alltag? Ihn kennen? Ihn persönlich kennen? Er stellte die Frage sehr
provozierend. Sofia warf ihm einen ärgerlichen Blick zu, Jänner jedoch
antwortete, ungerührt und gefasst:
"Mein junger Freund - das ist eine
schwierige Frage. Schwieriger, als du glaubst. Wenn es den Teufel nämlich
gibt-was ich persönlich stark bezweifle; dann ist er ein Wesen von so
ungeheurer Bosheit und von einer solchen Hässlichkeit, dass man die Begegnung
mit ihm persönlich nicht überstehen würde. Er wäre die Ängste aller Kriege, wie
das schadenfrohe Gelächter der gesamten Welt, konzentriert und in einem Wesen
verdichtet. Ein solches Wesen lässt sich auf der Bühne nicht darstellen. Das
ist unmöglich. Ich stelle nicht den Teufel dar."„(….) Aber dieser Schauspieler, dieser
Gauklerteufel, er muss doch auch eine gewisse Bosheit in diesem Augenblick in
sich haben, muss von einer gewissen Grausamkeit beseelt sein, damit der
glaubwürdig sein kann."„Ja", sagte der Schauspieler ernst,
"ich glaube, das muss er."„Genau.“ (…). Sofia packte ihn am Arm,
als wollte sie ihn zum Schweigen bringen, der Schauspieler aber legte seine
große Hand beschwichtigend auf die ihre und fuhr fort:"Das Sonderbare ist, (…), dass
diese Bosheit, in die der Schauspieler sich hinein versetzen muss und die er
ganz richtig aus sich selbst holen muss - das Sonderbare ist, dass er niemals
szenisch effektiv wäre, ehe er sie beherrscht, ehe er sie durchschaut und
überwunden hat. Mit aktiver, persönlicher Bosheit kann er nicht spielen. Er
muss sie verwandeln. Und das Kuriose ist, wenn er dieses Stadium, diese
Stilisierung erreicht hat, dann kann man bei ihm-dem Schauspieler-nicht mehr
von Bosheit sprechen, von dunklen Kräften in ihm. Dann wird daraus eine neue
Kraft, eine Leuchtkraft. Auch wenn es für das Publikum so aussieht, als sei es
ein Strom aus Dunkelheit, er selbst erlebt es.als Licht, als Güte, als etwas,
das hilfreich ist für ihn. Der Sinn ist eher, dass es boshaft aussehen soll.
Aber im Übrigen ist es sehr überaus üblich, dass die Repräsentanten des Bösen,
die also, die wirklich böse handeln, unschuldig und harmlos aussehen. Ein
harmloser Mephisto auf der Bühne aber wäre ein Witz." (404f)
Zu
David folgt nun ein weiteres Zitat, das mich auch tief berührt hat. Er gerät
immer mehr in den Strudel von Abhängigkeit und Liebessehnsucht und wendet sich Hilfe
suchend an seinen Freund Hannes, mit der Frage, was er noch tun könne, um die Partnerschaft noch zu retten:
"Tun? Meinst du nicht, dass du
genug getan hast? (…) Eines musst du verstehen: Du kannst mit einem Mann wie Max
Jänner nicht konkurrieren. Du kannst ihn nicht besiegen. So gewinnst du keine
Liebe. Er ist jemand, du bist niemand. Sofia fühlt sich
nicht zu dir hingezogen, solange du nichts hast, was dir selbst gehört, eine
innere Spannung, ein Stück Erfahrungen, die du selbst gemacht hast. Etwas, was du dir angeeignet hast, etwas, wofür du brennst, etwas, das du
gesehen und verwandelt hast. (421(
Eine
letzte Szene, die mich bei David stark berührt hat. David identifiziert sich
mit der Figur Augustin, aus dem Kinderlied, Oh du lieber Augustin und konfrontiert
Hannes mit dem Lied, mit dem Schicksal Augustins. Hannes kennt
aber Augustins Geschichte nicht und bekommt sie von David erzählt:
Ich habe gedacht, jeder kennt die
Geschichte mit Augustin. Ja, Augustin war vor über dreihundert Jahren Spielmann
in Wien. Er hat Dudelsack gespielt und war ein fröhlicher, munterer
Musikant-und hatte starke Getränke zu gern. Eines Abends, im Jahr der Pest 1679,
betrinkt er sich in einer Kneipe, für einen Spielmann sind es düstere Zeiten,
und über Wien hängt Leichengeruch. Auf dem Nachhauseweg geht Augustin über
einen Friedhof. In diesen Tagen wütet die Pest aufs Schlimmste, und die
Massengräber stehen offen. Augustin passt in der Dunkelheit nicht auf und fällt
in eines der Gräber hinein, hinunter zu den Leichen. Dort bleibt er umnebelt
liegen, bis zum nächsten Morgen, dann kommt er zu sich, als die Leichenträger
neue Pesttote zu ihm hinunterwerfen. Er ist sich im Klaren darüber, wo er ist:
in einem Massengrab. Dann stimmt er, ganz ohne zu überlegen, ein neues Lied an.> Oh, du lieber Augustin,Alles ist hin!<Als aber die Totengräber jemanden unten
im Grab singen hören, sind sie furchtbar erschrocken. Sie glauben, dass dort
vielleicht ein Wiedergänger singt. Die Melodie aber ist so munter. Und als sie
über den Grabrand schauen, sehen sie Augustin rittlings auf einer Leiche
sitzen, während er singt:> Oh, du lieber Augustin, alles ist
hin!<Sie zogen ihn aus dem Grab. Danach lebte
er lange und gut, und sein Lied geriet nie in Vergessenheit. Das ist die
Geschichte vom lieben Augustin. (423f)
Wie
Hannes kannte auch ich die Geschichte vom lieben Augustin nicht, nur das
Kinderlied hatte ich im Kindergarten gelernt. Für ein Kind ein doch zu harter
Stoff.
War
mir äußerst wichtig, Augustins Geschichte aufzuschreiben. Schafft es David, aus
dieser konflikthaften Beziehung rauszukommen? Ich setze nun hier meinen Punkt
und verweise auf das Buch.
Eine
letzte Figur lasse ich nun aus, da ich ja doch recht viel nun geschrieben habe. Es geht um die Lebensgeschichte des Bassisten Petrorius, die dermaßen
straight ist, dass ich am besten die Finger von ihr lasse. Sie ist
lesenswert, ohne Frage, ein wenig mit Augenzwinkern sollte man sie aber doch lesen. Passt
so gar nicht wirklich zu den anderen Musikern. Aber auch Pretorius ist wie die
anderen auch eine recht einsame Seele.
Das
Buch erhält von mir acht von zehn Punkten. Zwei Musiker wurden, wie ich anfangs
schon erwähnt habe, ein wenig klischeehaft beschrieben. Sonst wären es zehn
Punkte gewesen.
_______
In der Musik spricht man mit Gott.
(Erik Fosnes Hansen)
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