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Dienstag, 10. Juli 2018

Joanne K. Rowling / Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Band 7)Klappentext
An eine Rückkehr nach Hogwarts ist für Harry nicht zu denken. Er muss alles daransetzen, die übrigen Horkruxe zu finden. Erst wenn sie zerstört sind, kann Voldemorts Schreckensherrschaft vergehen. Mit Ron und Hermine an seiner Seite begibt sich Harry auf eine gefährliche Reise durch das ganze Land. Als die drei auf die rätselhaften Heiligtümer des Todes stoßen, muss Harry sich entscheiden. Soll er dieser Spur folgen? Doch welche Wahl er auch trifft – am Ende des Weges wird der Dunkle Lord auf ihn warten …
Dies ist der siebte und letzte Band der international erfolgreichen Harry-Potter-Serie, die Generationen geprägt hat.

Alle Bände der Serie:

Harry Potter und der Stein der Weisen
Harry Potter und die Kammer des Schreckens
Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Harry Potter und der Feuerkelch
Harry Potter und der Orden des Phönix
Harry Potter und der Halbblutprinz
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes


Die Harry-Potter-Serie ist abgeschlossen.


Autorenporträt
J.K. Rowlings Harry-Potter-Romane haben weltweit Rekorde gebrochen und sind vielfach ausgezeichnet worden. Sie wurden über 500 Millionen Mal verkauft, in 80 Sprachen übersetzt und haben auch im Kino Fans auf der ganzen Welt begeistert. Es gibt drei Begleitbände zur Serie, die J.K. Rowling für wohltätige Zwecke geschrieben hat: Quidditch im Wandel der Zeiten und Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind zugunsten von Comic Relief und Lumos, Die Märchen von Beedle dem Barden zugunsten von Lumos. J.K. Rowling hat außerdem das Drehbuch zu Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind verfasst, dem Auftakt einer fünfteiligen Filmreihe. Gemeinsam mit Drehbuchautor Jack Thorne und Regisseur John Tiffany entwickelte sie das Theaterstück Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei, das seit 2016 im Londoner West End aufgeführt wird und 2018 am Broadway Premiere feierte. 2012 gründete sie Pottermore, ein Onlineportal, auf dem Fans Neuigkeiten, Artikel und Beiträge von J.K. Rowling finden können. Sie hat auch einen Roman für Erwachsene geschrieben, Ein plötzlicher Todesfall, und unter dem Pseudonym Robert Galbraith Kriminalgeschichten rund um den Privatdetektiv Cormoran Strike verfasst. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Order of the British Empire, den Companion of Honour, den Légion d’honneur und den Hans Christian Andersen Preis.

Meine ersten Leseeindrücke

So, nun ist der siebte und der letzte Potter-Band dieser Serie bei mir angekommen. Dann habe ich es geschafft. Das hätte ich niemals gedacht, dass ich durchhalten werde. Hierbei ein großes Dankeschön an meine beiden Bücherfreundinnen Tina und Monerl.

Im August lese ich nochmals den ersten Band. Das wird mir Freude machen, weil ich die Zukunft dieses Fantasyromans mittlerweile kenne. Ich werde den ersten Band richtig geneßen. Ich freue mich schon darauf. Ich habe den ersten Band vor mehreren Jahren gelesen und bin nicht über den ersten Band hinausgekommen, da er mir zu kindlich war. Das war auch der Grund, weshalb ich diesen Band nicht nochmals lesen wollte. Ich hatte ja nicht vergessen, was die Hauptthemen waren. Die waren in meinem Kopf noch präsent.

Der siebte Teil liest sich recht gut. Habe soeben meine 200. Seite erreicht. Aber trotzdem werde ich erst Mitte nächster Woche damit durch sein.

Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Special Rehearsal Edition Script)Es macht mir mittlerweile Freude, diesen Potter zu lesen. Ich könnte mir vorstellen, mir auch diesen Band anzuschaffen, auch wenn er nicht viel mit den Vorgängern zu tun hat. 
Zumindest hat Potter hier die Schule hinter sich. Diesen Potter würde ich mir schließlich im September vornehmen.

Weitere Informationen zu dem Buch

·         Gebundene Ausgabe: 736 Seiten
·         Verlag: Carlsen; Auflage: 1 (Oktober 2007)
·         Sprache: Deutsch
·         ISBN-10: 3551577773




Sonntag, 1. Juli 2018

Helmut Böttiger / Wir sagen uns Dunkles

Vorab eine kurze Leseplanung dazwischengeschoben 

Nach der Hälfte von dem recht umfangreichen Irving von insgesamt 1137 Seiten, Bis ich dich finde, haben meine Lesepartnerin Tina und ich in der Mitte von 577 Seiten eine Lesepause eingelegt, damit wir noch andere Lesetermine wahrnehmen können. Ich stehe zwischen John Irving und Harry Potter, der ebenfalls recht umfangreich ist, weshalb ich erstmal das Buch von Böttiger vorziehen möchte. Tina liest ab dem 1. Juli in der Leserunde von Whatchareadin mit. Bei mir steht immer zum Monatsbeginn ein weiterer Harry Potter an, mittlerweile den letzten Band, lese ich nach Böttiger, den Irving setzen wir Ende Juli fort, den wir dann im Anschluss wie gewohnt rezensieren werden.

Hier die Buchvorstellung zu John Irvings Buch.

Wir sagen uns DunklesUnd im Folgenden die Buchvorstellung Wir sagen uns Dunkles von Helmut Böttiger.

Klappentext
Die Geschichte einer unmöglichen Liebe
Es ist eine Liebesgeschichte, um die sich viele Legenden ranken: Ingeborg Bachmann und Paul Celan lernten sich als junge, noch unbekannte Lyriker im Frühling 1948 kennen, und ihre Beziehung, die immer wieder von Phasen des Rückzugs gezeichnet war, dauerte bis Anfang der Sechzigerjahre, als beide schon längst zu den bedeutendsten Dichtern der deutschen Nachkriegszeit zählten. Kaum jemand wusste von der Nähe der beiden, und sie hielten es auch in der Tat nie lange miteinander aus – zu unvereinbar der biografische Hintergrund, zu groß die gegenseitig zugefügten Verletzungen, zu sehr hatten sie ihr Leben der Dichtung verschrieben. 
Der vielfach ausgezeichnete Kritiker Helmut Böttiger legt die bislang erste umfassende Darstellung der Beziehung Bachmanns und Celans vor. Eine faszinierende psychologische Studie zweier herausragender Dichter, die gemeinsam um Worte rangen, einander brauchten und doch nicht miteinander leben konnten.

„… die Liebesgeschichte dieser beiden Dichter gehört zu den dramatischsten und folgenreichsten Begebenheiten der deutschen Literatur nach 1945“
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Autorenporträt
Helmut Böttiger, geboren 1956, ist einer der renommiertesten Literaturkritiker des Landes. Nach Studium und Promotion war er als Literaturredakteur u.a. bei der Frankfurter Rundschau tätig. Seit 2002 lebt er als freier Autor und Kritiker in Berlin und veröffentlichte u.a. »Nach den Utopien. Eine Geschichte der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur« (2004) und »Celan am Meer« (2006). Er war Kurator der Ausstellung »Doppelleben. Literarische Szenen aus Nachkriegsdeutschland« (2009) und Verfasser des Begleitbuchs. 1996 erhielt er den Ernst-Robert-Curtius-Förderpreis für Essayistik, 2012 den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik. Für sein zuletzt veröffentlichtes Buch »Die Gruppe 47« wurde er mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2013 ausgezeichnet.
Eigentlich mag ich keine Liebesgeschichten lesen, aber hier mache ich mal eine Ausnahme, da die beiden, Paul Celan Ingeborg Bachmann, recht interessante Persönlichkeiten waren.

Weitere Informationen zu dem Buch

·         Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
·         Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt; Auflage: 2 (28. August 2017)
·         Sprache: Deutsch
·         ISBN-10: 342104631X

Hier geht es auf die Verlagsseite von DVA.


Montag, 25. Juni 2018

John Irving / Bis ich dich finde

Bis ich dich findeLesen mit Tina


Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl

Bis ich dich finde‹ ist die Geschichte des Schauspielers Jack Burns. Seine Mutter ist Tätowiererin, sein Vater ein Organist, der verschwunden ist. Ein Roman über Obsessionen und Freundschaften; über fehlende Väter und (zu) starke Mütter; über Kirchenorgeln, Ringen und Tattoos; über gestohlene Kindheit, trügerische Erinnerungen und über die Suche nach der einen Person, die unserem Leben endlich einen Sinn gibt.  
Laut seiner Mutter war Jack Burns bereits ein Schauspieler, bevor er Schauspieler wurde, doch die lebhaftesten Erinnerungen an seine Kindheit waren die an jene Augenblicke, in denen er den Drang verspürte, sich an der Hand seiner Mutter festzuhalten. Das waren die Augenblicke, in denen er nicht spielte. So beginnt John Irvings elfter Roman, ›Bis ich dich finde‹ – die Geschichte des Schauspielers Jack Burns. Seine Mutter, Alice, ist eine Tätowiererin aus Leith. Sein Vater, William Burns, ist ein junger Kirchenorganist aus Edinburgh und ein »Tintensüchtiger«, dem nachgesagt wird, daß er sich so viele Tattoos stechen lassen wird, bis sein Körper ein einziges Notenblatt und jeder Quadratzentimeter beschrieben ist. Eine düstere Prophezeiung. Doch Alice lässt sich nicht beirren – der tintensüchtige Organist hat längst ihr Herz erobert. Als Jack vier ist, begleitet er seine Mutter auf eine Reise durch verschiedene Ost- und Nordseehäfen – Hamburg, Kopenhagen, Stockholm, Oslo, Helsinki. Die beiden suchen Jacks Vater, der verschwunden ist. Aber Alice benimmt sich höchst rätselhaft, und der Vater bleibt unauffindbar. Jack wird in Kanada und Neuengland erzogen, doch geprägt – und unauslöschlich gezeichnet – wird er durch seine Beziehung zu älteren Frauen. Erst als er längst kein kleiner Junge mehr ist und als Hollywoodstar in Transvestitenrollen Triumphe feiert, bricht Jack noch einmal – allein – nach Europa auf.

Autorenporträt
John Irving, geboren 1942 in Exeter, New Hampshire, lebt in Toronto. Seine bisher vierzehn Romane wurden alle Weltbestseller und in mehr als 35 Sprachen übersetzt, vier davon verfilmt. 1992 wurde Irving in die National Wrestling Hall of Fame in Stillwater, Oklahoma, aufgenommen, 2000 erhielt er einen Oscar für die beste Drehbuchadaption für die Verfilmung seines Romans ›Gottes Werk und Teufels Beitrag‹. 2013 erhielt er die weltweit wichtigsten Auszeichnungen für seine Darstellung von sexueller Toleranz und Gleichbehandlung in seinem literarischen Werk.

Auszeichnungen

  • John Irving erhält den Straight for Equality in Literature-Award in New York. PFLAG, die amerikanische Non-Profit-Organisation für Familien und Freunde Homo-, Bi- und Transsexueller, würdigt damit John Irvings Bestreben für sexuelle Toleranz und Gleichbehandlung in seinem literarischen Werk. , 2013
  • John Irving erhält den Lambda Literary Foundation Bridge Builder Award der weltweit größten LGBT(Lesbian, Gay, Bisexual and Transsexual)-Literatur-Organisation , 2013
  • John Irving wird im Januar als Mitglied in die ›American Academy of Arts and Letters‹ aufgenommen , 2001
  • John Irving erhält den Oscar für die beste Drehbuchadaption für den Film ›The Cider House Rules‹ , 2000
  •  Wird in die ›National Wrestling Hall of Fame‹ als ›Outstanding American‹ aufgenommen. , 1992
  •  ›National Book Award‹ für ›The World According to Garp‹ , 1980
  •  ›Guggenheim Werkstipendium‹ , 1976

Verfilmungen

  •  John Irving und wie er die Welt sieht, André Schäfer, 2010/2011
  •  The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung, Tod Wiliams, 2004
  •  Gottes Werk und Teufels Beitrag, Lasse Hallström, 1999
  •  Simon Birch, Mark Johnson, 1998
  •  Das Hotel New Hampshire, Tony Richardson, 1984

Da dies ein sehr dickes Buch ist, werden Tina und ich es splitten, damit wir dazu kommen, andere Bücher zu lesen, die auch termingebunden sind. Denn zum Monatsbeginn ist bei mir Potter dran, und Tina liest in der Leserunde mit. Mit dieser ersten Hälfte werde ich bis zum kommenden Sonntag zu tun haben. 

29.06.18
Ich werde Potter verschieben, da der letzte Band auch recht umfangreich ist, und möchte unbedingt zwischen Irving und Potter noch ein Rezensionsexemplar lesen, sonst kann ich Potter nicht genießen. 

Dieses Jahr scheint bei mir das Jahr der dicken Bücher zu sein. 

Weitere Informationen zu dem Buch

Hiergeht es zur Diogenes Verlagsseite. 

·         Taschenbuch: 1152 Seiten
·         Verlag: Diogenes; Auflage: 9 (22. Mai 2007)
·         Sprache: Deutsch
·         ISBN-10: 3257236212


Montag, 18. Juni 2018

Liane Cornelius / Ich fühle so tief ich kann

Ich fühle so tief ich kannKlappentext in prosaischer Versform

Lilly ist emotional schwer verwundet.
Doch sie hat sich mit den bedrückenden
Erlebnissen arrangiert.

Nach mehreren Operationen braucht sie
nun die Hilfe eines Physiotherapeuten.
Sie lernt Andreas kennen - gutaussehend,
sportlich, charismatisch.
Von seinen besonderen Fähigkeiten ahnt sie nichts.

Geschickt dringt er tief in ihre Seele ein - eigentlich
unmöglich - denn die ist fest verschlossen,
seit damals.

Lilly passt perfekt in sein psychisches Beuteschema.
Sie geht ihm ins Netz. Das Spiel kann beginnen.

Aber der Plan geht nicht auf. Ausgerechnet er,
der Gefühle verabscheut, der in einer kalten Welt
lebt und die Menschen um sich herum durch
Sex und Manipulationen kontrolliert -
ausgerechnet er wird nun unerbittlich
mit seinen Emotionen konfrontiert.

Zwei Menschen am Rande ihres Traumas.


Ein verzweifelter Kampf beginnt.

Das Buch wurde mir von der Autorin herangetragen, mit der Bitte, es nach dem Lesen zu rezensieren.


Autorenportrait

Beim Verlag ist kein Autorenportrait hinterlegt. Das finde ich sehr schade, weil der einfach zu einem Buch dazugehört.  

Weitere Informationen zu dem Buch
Paperback
396 Seiten
ISBN-13: 9783741275197
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: 17.10.2016


Sonntag, 10. Juni 2018

Joanne K. Rowling / Harry Potter und der Halbblutprinz

Harry Potter und der Halbblutprinz / Harry Potter Bd.6 - Rowling, Joanne K.Band 6

Klappentext
Seit Voldemort, der gefährlichste schwarze Magier aller Zeiten, zurückgekehrt ist, herrschen Aufruhr und Gewalt in der magischen Welt. Als Harry und seine Freunde Ron und Hermine zu ihrem sechsten Schuljahr nach Hogwarts kommen, gelten strengste Sicherheitsmaßnahmen in der Zauberschule. Um Harry gegen das Böse zu wappnen, erforscht Dumbledore mit ihm die Geschichte des Dunklen Lords. Ob auch Harrys Zaubertrankbuch, das früher einem »Halbblutprinzen« gehörte, ihm helfen kann?

Autorenporträt
Joanne K. Rowling, geboren 1965, hatte schon als Kind den Wunsch, Schriftstellerin zu werden. 1983 studierte sie Französisch und Altphilologie. Während einer Zugfahrt erfand sie 1990 die Romanfigur Harry Potter.1991 ging Rowling nach Portugal. In dieser Zeit arbeitete sie viel am ersten ihrer geplanten sieben Harry-Potter-Bücher. 1992 Heirat, die Ehe währte jedoch nur kurz - 1993 Geburt der Tochter Jessica.Rowling ging nach Großbritannien zurück. Als allein erziehende Mutter lebte sie zunächst von Sozialhilfe. 1997 wurde "Harry Potter und der Stein der Weisen" veröffentlicht. Nur drei Tage danach ersteigerte der US-Verlag Scholastic überraschend die amerikanischen Rechte.2000 verkaufte Rowling alle Vermarktungsrechte einschließlich der Filmrechte, behielt jedoch die Verlagsrechte sowie ein Mitspracherecht bei den Filmen.2001 heiratete Rowling den Arzt Neil Murray mit dem sie 2 Kinder hat.Inzwischen wurden ihre Harry-Potter-Romane in mehr als 60 Sprachen übersetzt.2010 hat die Autorin in Odense (Dänemark) den ersten Hans-Christian-Andersen-Literaturpreis in Empfang genommen. 
Probelesen
200 Seiten habe ich nun gelesen. Ich benötige allerdings noch etwas Zeit, bis ich das Gelesene verinnerlicht habe. Schöner Austausch mit Tina, die Expertin auf dem Gebiet ist. Aber den Anfang finde ich diesmal total anders als die letzten Bände. Gefällt mir sehr gut, als Potter von seinem Professor Albus Dumbledore aus dem Haus seiner Verwandtschaft geholt wird, obwohl die Ferien noch lange nicht um waren. Weiteres folgt nach dem Lesen im nächsten Posting.

Weitere Informationen zu dem Buch

·         Taschenbuch: 656 Seiten
·         Verlag: Carlsen (12. März 2010)
·         Sprache: Deutsch
·         ISBN-10: 3551354065


Dienstag, 5. Juni 2018

Ekaterine Togonidze / Einsame Schwestern

Lesen mit der Leserunde auf Whatchareadin

Klappentext
Aus dem Georgischen von Nino Osepashvili & Eva Profousová  
Die siamesischen Zwillinge Lina und Diana sterben unter mysteri­ösen Umständen. Erst danach erfährt ihr Vater Rostom von deren Existenz, und dann, Seite für Seite, über das Leben seiner Töchter und deren unterschiedliche Persönlichkeiten in ihren ergreifenden Tagebucheinträgen.  
Die beiden gegensätzlichen Stimmen zeichnen ihre außergewöhnlichen Er­­fahrungen als zwei getrennte Personen auf, die sich einen Körper teilen müssen. Bis ins Teenager-Alter werden die verletzlichen Zwillinge von der Außenwelt verborgen und von der Großmutter umsorgt, die darum kämpft, die beiden in einem verarmten post­sowjetischen Georgien zu beschützen – einer Gesellschaft mit wenig Mitgefühl für Behinderte. Nachdem die Großmutter stirbt, sind Lina und Diana wehrlos und fallen jeder Art von Misshandlung zum Opfer. Sie werden sexuell und psychisch missbraucht, sie werden gezwungen, als Freaks im Zirkus zu arbeiten.  
Von der Taille abwärts verbunden, bleibt den Schwestern als einziger Rück­zugsort die Welt ihrer Tagebücher: Lina, unbeschwert und glücklich, ist fähig, sich zu verlieben, schreibt Gedichte, hat eine optimistische und romantische Seele und erfreut sich an den kleinen Dingen des Lebens. Diana, angespannt und bodenständig, kann ihre Situation nicht akzeptieren. 
Nur von der Großmutter unterrichtet und versteckt vor der Außenwelt, erweitern die beiden ihren Wortschatz durch Fernsehsendungen und Blättern in Illustrierten. Die daraus entstehende einfache Sprache in ihren Tagebucheinträgen unterstreicht das Bild der Isolation der Zwillinge und macht diesen einzigartigen Roman authentisch. 
»Sie erinnert uns daran, dass Toleranz wichtig ist,  der Lebensstil anders ist und die vielfältige menschliche Natur  der Reichtum der Menschheit ist.«THE AUTHORS’ READING MONTH LITERARY FESTIVAL, CZ

Autorenporträt
Ekaterine Togonidze wurde 1981 geboren. 2011 erschien ihre erste literarische Veröffentlichung. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrmals ausgezeichnet, zuletzt erhielt sie 2012 den renommierten Saba-Preis. Ekaterine Togonidze war 2013 offizieller Gast der Leipziger Buchmesse, im gleichen Jahr war sie auch Stipendiatin des Literarischen Colloquiums Berlin. 
Ekaterine Togonidze prägt seit über fünf Jahren Georgiens Literaturlandschaft. Mit ihrem ersten Roman Einsame Schwestern war sie die erste Schriftstellerin, die das Thema »Körperliche Behinderung« in Georgien literarisch verarbeitete und zur Diskussion brachte.

Meine ersten Leseerfahrungen
Schon die erste Seite hat mich total getriggert und ich nicht aufhören konnte zu lesen. Ein sehr spannendes Romandebüt, mit einer sehr brisanten, traurigen und sensiblen Thematik. Die Autorin wurde auch auf Whatchareadin eingeladen, sodass sie die Fragen ihrer LeseInnen beantworten kann.

Bin auf den Abschluss gespannt und auf den Gesprächskreis.

Weitere Informationen zu dem Buch

·         Gebundene Ausgabe: 180 Seiten
·         Verlag: Septime Verlag (19. Februar 2018)
·         Sprache: Deutsch
·         ISBN-10: 3902711744


Dienstag, 29. Mai 2018

Nickolas Butler / Die Herzen der Männer

Lesen mit Sabine St.

Klappentext
Über eine Zeitspanne von drei Generationen und ebenso vielen Kriegen erkundet dieser Roman die Herzen der Männer: ihre Schwächen und Geheimnisse, ihre Bedürfnisse und Werte. Damit legt Nickolas Butler nach »Shotgun Lovesongs« ein vielschichtiges und sensibles Epos über die Verletzungen, die Männer einander und anderen zufügen, vor.  
In den Augen seines Vaters ist Nelson eine Enttäuschung. Wer will schon ein Kind, das weder Freunde noch Selbstbewusstsein besitzt? Je intensiver der verunsicherte Junge sich nach Zuwendung sehnt, desto stärker sondert sich der Vater ab, bis er irgendwann ganz aus dem Leben seines Sohnes verschwindet. Doch in einem Punkt hat er sich getäuscht. Nelson ist nicht allein. Jonathan, sein bester Freund aus dem Pfadfinderlager, ist das genaue Gegenteil von Nelson: bei allen beliebt, pragmatisch und mit einer unverwüstlichen Leichtigkeit ausgestattet. Was aber treibt jemanden wie Jonathan dazu, sich mit einem Außenseiter anzufreunden? Und stand Jonathan wirklich immer so rückhaltlos zu ihm? Das Leben im rauhen Wisconsin verlangt Nelson, Jonathan und dessen Familie Prüfungen ab, die Freundschaft und Loyalität auf eine harte Probe stellen. 

Autorenporträt
Nickolas Butler, geboren 1979 in Allentown, Pennsylvania, wuchs in Eau Claire, Wisconsin auf. Er studierte an der University of Wisconsin und beim University of Iowa Writers' Workshop. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Im Herbst 2013 erschien sein Roman »Shotgun Lovesongs«.
Der Autor ist mir noch unbekannt. Habe gerade 105 Seiten gelesen. Viel Neues zu der Thematik habe ich nicht erfahren, aber trotzdem spannend, wie der Autor die Thematik betrachtet. Ich sehe so viele Parallelen zu meiner eigenen Kindheit, obwohl ich kein Junge war. Damit möchte ich sagen, dass auch Mädchen ähnliche Schicksale in der Familie erleiden können wie der kleine Nelson in diesem Buch. 

Der Schreibstil gefällt mir gut, bin auf Weiteres gespannt.

Meine Lesepartnerin Sabine St. habe ich im Bücherforum kennengelernt. Dies ist nun das zweite Buch, das ich zusammen mit ihr lese. Das erste Buch war Tyll Uhlenspiegel von Daniel Kehlmann. Ich werde rechts ein weiteres Label, Lesen mit Sabine St., anlegen.

Weitere Informationen zu dem Buch

·         Gebundene Ausgabe: 477 Seiten
·         Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 2. Druckaufl. (11. Februar 2018)
·         Sprache: Deutsch
·         ISBN-10: 3608983139



Donnerstag, 24. Mai 2018

Astrid Lindgren / Die Brüder Löwenherz

Die Brüder Löwenherz - Astrid LindgrenLesen mit Tina

Nun ist es wieder soweit, Tina und ich lesen zum Monatsende gemeinsam ein Buch. Dieses Mal war ich mit dem Aussuchen dran.


Klappentext
Wir sehen uns wieder in Nangijala!“
Jeden Abend lauscht der schwerkranke Krümel den Geschichten seines älteren Bruders Jonathan - über Nangijala, dem Land der Sagen und Märchen, in das die Menschen nach ihrem Tod gehen. Als Jonathan durch ein Unglück ums Leben kommt und Krümel kurz darauf an seiner Krankheit stirbt, treffen sie sich an jenem geheimnisvollen Ort. Und so beginnt das Abenteuer der Brüder Löwenherz.

Autorenporträt
Astrid Lindgren, die bekannteste Kinderbuchautorin der Welt, wurde 1907 auf Näs im schwedischen Smaland geboren, wo sie im Kreis ihrer Geschwister eine überaus glückliche Kindheit verlebte. Für ihre mehr als siebzig Bilder-, Kinder- und Jugendbücher, die in über siebzig Sprachen übesetzt worden sind, wurde sie u.a. mit folgenden Preisen ausgezeichnet: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels - Alternativer Nobelpreis - Internationaler Jugendbuchpreis - Hans-Christian-Andersen-Medaille - Große Goldmedaille der Schwedischen Akademie - Schwedischer Staatspreis für Literatur - Deutscher Jugenditeraturpreis - Prämie.

Auszeichnungen 
7/2008 Internationaler Preis der jungen Leser, Auswahlliste (Stiftung Lesen) 1/1979 Wilhelm-Hauff-Preis 1/1979 Internationaler Janusz-Korczak-Preis 1/1978 Premio Bancarelino (Italien) 1/1978 Silberner Griffel (NL) 1/1975 Deutscher Jugendliteraturpreis, Nominierung 1/1974 Preis des Schwedischen Buchhandel

Weitere Informationen zu dem Buch

·         Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
·         Verlag: Oetinger Verlag; Auflage: 37 (1. Februar 1974)
·         Sprache: Deutsch
·         ISBN-10: 3789129410




Sonntag, 13. Mai 2018

Fuminori Nakamura / Die Maske

Die MaskeKlappentext
Aus dem Japanischen von Thomas EggenbergDie mächtige japanische Kuki-Familie folgt einer menschenverachtenden Tradition: der jeweils jüngste Sohn wird dazu erzogen, das Böse über die Menschheit zu bringen. Und so erhält Fumihiro eine Ausbildung, deren Ziel Zerstörung und Unglück ist, so viel ein einzelner Mensch nur vermag. Doch er hat andere Pläne: Fumihiro liebt das Waisenmädchen Kaori und will sie beschützen – und damit wird sein eigener Vater zu seinem schlimmsten Feind.Fumihiro Kuki ist elf Jahre alt, als sein Vater ihn zu sich ins Arbeitszimmer ruft und ihm erklärt: »Ich habe dich gezeugt, damit du ein Geschwür für diese Welt bist.« Der mächtige Clan der Kuki folgt seit Jahrhunderten einer misanthropischen Tradition, bei der ein Patriarch am Ende seines Lebens noch ein Kind zeugt, das so viel Übel in die Welt bringen soll, wie es einem Einzelnen nur möglich ist. Grund dafür ist schlichte Hybris der Mächtigen: Wenn ich sterben muss, soll alles mit mir vergehen. 
Doch Fumihiro hat ganz andere Pläne: Er will ein anständiger Mann werden, damit er das Waisenmädchen Kaori heiraten kann. Im Rausch seiner ersten großen Liebe geht dem Jungen erst spät auf, dass sein Vater das Mädchen missbraucht. Fumihiro beschließt, den Vater zu töten, in einem geheimen Raum tief unten im Keller kommt es zum Eklat und zu einem Handgemenge, der alte Mann stürzt, Fumihiro verrammelt die Tür und geht. 
Doch obwohl der Vater, der für Fumihiro sein Leben lang nichts als Schrecken bedeutete, nun nicht mehr ist, kann er sich nicht von ihm freimachen. Zu schwer wiegen Schuldgefühle und Gewissensbisse. Einzig die Liebe zu Kaori bedeutet ihm noch etwas. Doch Kaori verschwindet, und Fumihiro gerät immer mehr in die Schusslinie und Machenschaften der Mafia, der sein Familienclan angehört. 
Fuminori Nakamuras zweiter Roman bei Diogenes ist ein hoch spannender, literarischer Thriller, der den Leser in einem Sog über die Seiten jagt.

Autorenporträt
Fuminori Nakamura, 1977 in Tokai geboren, lebt in Tokio. Er studierte Öffentliche Verwaltung und Staatsverwaltung an der Universität Fukushima. 2003 erschien sein Debüt ›Ju‹ (»Pistole«). Inzwischen hat er in Japan über ein Dutzend Romane veröffentlicht, die in viele Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. ›Die Maske‹ kommt 2018 in Japan ins Kino.
Auszeichnungen
  •  ›Kenzaburo-Oe-Preis‹ für ›Der Dieb‹ , 2010
Leseprobe
Die ersten hundert Seiten fand ich recht spannend, wenn auch ein wenig düster. Mittlerweile, auf der 203. Seite angelangt, bin ich nicht mehr überzeugt. Die Thematik spricht mich nicht weiter an. Mal schauen, wie sich der Stoff noch weiter entwickeln wird. Vielleicht liegt das an dem Genre. Ich lese nicht so gerne Krimis bzw. Thriller. 

Weitere Informationen zu dem Buch

·         Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
·         Verlag: Diogenes; Auflage: 1 (28. Februar 2018)
·         Sprache: Deutsch
·         ISBN-10: 3257070217