Mittwoch, 31. März 2021

Beispiele, wie Tiere mit uns sprechen, Teil II

Was ich von Tieren gelernt habe?
Einfach Mensch sein.
(Sy Montgomery)

10.10.2021
Fortsetzung von Teil I
Nun setze ich mein  Schreibprojekt im zweiten Teil zur Tierkommunikation fort. Hier geht es zum ersten Teil. 

Ich bin noch kein Profi, hatte es allerdings angestrebt. Derzeit bin ich mir nicht mehr sicher, ob und bei wem ich diese Ausbildung machen möchte, um mein Wissen mit der notwendigen Ausbildung außerhalb meiner eigenen vier Wände ausweiten zu können, und ich dabei noch ganz viele andere tolle Tiere auf diesem Weg würde kennenlernen. Die Tierkommunikation hätte allerdings nicht mein Hauptberuf werden sollen, sondern nur eine Praxis für nebenher.

Und doch, wenn ich könnte, würde ich den ganzen Tag mit Tieren zubringen. Deshalb ist es wunderschön, über sie zu schreiben. 

TK keine zuverlässige Einnahmequelle
Ich bezweifle auch, dass man von der TK leben kann. Sie wird in der Gesellschaft doch noch viel zu sehr belächelt. Und Geld dafür ausgeben sind die wenigsten bereit. Eine kostenlose Dienstleistung würde eher akzeptiert werden.

Vermisste Katzen
In meinem Wohnviertel verschwinden so viele Katzen, sodass ich nach einer Ausbildung ganz sicher heimlich mit den Tierchen Kontakt aufnehmen würde, zumindest um für mich zu wissen, ob es ihnen gut geht, weil ich auch um fremde Tiere recht besorgt bin. 

Zweimal hatte ich den Versuch gestartet, den Besitzern von vermissten Katzen Profis zu vermitteln. Und zwar sehr vorsichtig. Ich bin aber auf taube Ohren gestoßen. Die Menschen lieben ihre Tiere zwar, aber lieber halten sie die Ungewissheit aus, als Neues auszuprobieren, wenn es jenseits ihrer gewohnten Vernunft liegt.

Eigene Zweifel durch´s ständiges Ausprobieren ausgeräumt
Ich hatte selbst auch mit meiner Vernunft zu kämpfen, wie im ersten Teil zu entnehmen ist, aber das Wohl meiner VierbeinerInnen liegt mir so am Herzen, dass ich alles versuchen würde, ihnen zu helfen bzw. in Verlustmomenten sie ausfindig machen zu wollen.

Aber nicht nur das; mein Wissensdrang und meine Neugier waren zusätzlich mein Motor, an neues Wissen zu gelangen.

Themen allgemein
Doch hier geht es nicht nur um die Tierkommunikation, sondern hauptsächlich um die Problematik meiner Tiere, mit der ich noch ziemlich zu tun habe, ich damit allerdings auch zeigen möchte, dass diese aber auch überwindbar sein können, die Schicht für Schicht ähnlich einer Zwiebel abgetragen werden können. Dazu ist Mio das perfekte Beispiel, auch wenn ich noch nicht ganz am Ziel bin. 

Die Vorgehensweise des Schreibprojekts
In diesem zweiten Teil werde ich Beiträge von April 2021 bis Dezember 2021 chronologisch und in Tagebuchform setzen. Aber ich werde die Beiträge aus Zeitgründen immer nur Abschnittsweise schreiben. Jeden Tag evtl. eine Thematik. 

Wenn ich damit durch bin, plane ich einen dritten Teil, wo es rückdatiert nur um Ergebnisse zur TK gehen wird. Diese Aufsplittung ist mir wichtig, um eine Überlänge der Seiten zu verhindern.

Ihr seht, meine Themen gehen mir nicht aus. 

Kurze Anmerkung
Ich werde, selbst wenn nach einiger Zeit sich einiges an Situationen von der Erkenntnis oder von dem Ereignis her verändert hat, die Beiträge so stehen lassen, wie sie sich in der Momentaufnahme zugetragen haben. Darin zeigen sich später Entwicklungen diverser Problemfelder, die meiner Tiere und die meiner eigenen. Es ist spannend alte und neue Situationen thematisch miteinander zu vergleichen. 

Los geht´s.

Mios Profilbild
Auf meinem Profilbild ist Mio abgebildet. Hoffentlich nimmt mir meine Alice dies nicht übel ... Habe so etwas wie ein Gerechtigkeitsempfinden, das mich manchmal so sehr plagt, verursacht aber auch durch meinen Loyalitätskonflikt zwischen ihnen beiden.

Aber das darf Alice nicht, denn sie müsste sich meiner Liebe mittlerweile sicher sein. Mio habe ich als Profilbild ausgewählt, weil er unser Sorgenkind ist. Der Stress mit ihm hat nicht sonderlich abgenommen ... Von April 2021 bis jetzt hat sich allerdings viel zugetragen und mir aber im Gegenzug neue Erkenntnisse geliefert wurden. 

Aber Mio hat meinen Alltag total verändert. Als Momo noch da war, waren wir zu dritt ein total gut eingespieltes Team. Das ist seit Mios Einzug vorbei. Aber dazu später mehr.

Die Problematik meiner Tiere
Mio
Angefangen hat alles mit Mio, den ich aus dem Tierheim geholt habe. Er war von Anfang an sehr auffällig, was sein Futterverhalten betrifft. Er hat Tag und Nacht um Futter gebettelt, sodass ich, um wenigstens nachts meine Ruhe zu haben, ihn überreichlich gefüttert hatte, bis er ein Gewicht von sieben Kilo erreichte. Außerdem ließ er seine Wut an Alice aus, wenn er kein Futter außerhalb der Reihe bekam.

Warum kam Mio ins Tierheim? 
Er wurde auf der Straße aufgelesen. Unentwegt bettelte er Passanten um Futter an. Weil sich dies häufte, wurde er in die Transportkiste gesetzt und ins TH gefahren. Keine Ahnung, ob er ein Zuhause hatte. Er war nicht gechippt, dies wurde schließlich vom TH übernommen. Mehr Informationen gibt es lt. Tierschützer*innen nicht. Aber es zeigt, dass Mio nicht genug Futter hatte. 

Ich vermute, dass Mio auch als Kitten nicht ausreichend mit Futter versorgt wurde. Dazu später mehr. 

Mio wurde mir auch als ein Brechkater übergeben. 

Und mit der Bitte, ihn auch rauszulassen.

Aggressionen gegen Alice
Er rächte sich an Alice, um mir damit einen Denkzettel zu verpassen, wenn er kein Futter bekam. Das setzte mich noch zusätzlich unter Druck und das wusste er. Er kannte meinen wunden Punkt Alice gegenüber. 

Zweiter Stressfaktor
Ausgang: Mio war es wohl gewöhnt, draußen zu sein und bettelte bei mir auch ständig um Ausgang. Aber er konnte es bei mir draußen nicht genießen. Er blieb immer in der Nähe unserer Fenster. Auffallend war, dass er im Busch lag, im Beet, stundenlang. Er hat sich draußen überhaupt nicht bewegt. Bekam er Ausgang, wollte er aber gleich wieder rein. War er drin, wollte er wieder raus. Stress pur. Auch nachts. Er hat mich nicht mehr schlafen lassen seit er bei uns ist. Nicht nur durch sein Fressverhalten, sondern auch durch seine Bewegungsarmut ist er massiv übergewichtig geworden. 

11.12.2021
Nachtrag
Glücklicherweise haben wir dieses Problem nicht mehr. Aber er bleibt dennoch immer in der Nähe. Die weiteste Strecke, die er zurücklegt, ist nebenan in Nachbars Garten. Aber das macht mich auch froh. Ich muss keine Angst haben, dass er überfahren wird, oder sich in fremden Häusern aufhält. Froh auch, dass er kein fremdes Futter annimmt. Zumindest nervt er nicht mehr alle paar Minuten um Ausgang. 

Gesundheitliche Probleme, seit 2018
 
Er entwickelte eine massive Obstipation und mein Tierarzt führte dies auf sein Übergewicht zurück und riet zu einer strengen Diät. Leider konnte ich diese Diät nicht durchführen. Ich hatte keine Ahnung, wie eine Diät bei einem Tier umzusetzen sei, noch dazu bei einem, das Tag und Nacht um Futter bettelt? Diese exzessive Futterbettelei
 erwähnte ich meinem TA. Aber er konnte mir auch keinen Diätplan mitgeben, außer ihm weniger Futter zu geben. Einfacher gesagt als getan. Ich musste alleine zusehen, wie ich damit klar kam. Mios Futterbettelei war unerträglich. Psychische Belange finden in dieser Hinsicht in der Schulmedizin einfach kein Gehör. Ansonsten war Mio gesund. Großes Blutbild und sonstige Untersuchungen zeigten glücklicherweise negative Befunde. 

Einsatz von Schonfutter
Ich fand ein Schonfutter mit hohem Ballaststoffanteil, das seine Verstopfung wieder behoben hatte. Doch ab März`21 stieß Mio das Futter wegen einer Unverträglichkeit ab, da er davon Blähungen und Durchfall bekam. Er wurde Stubenunrein. Er sendete mir in der Nacht einen Duft seines Trockenfutters, von dem ich wach geworden bin und da erst begriff ich, dass er das Futter nicht mehr wollte
. Ich war dann gezwungen, andere Wege zu suchen, weg von meinem TA, hin zur Naturmedizin. Ich habe meine Tierheilpraktikerin Erika Kalbfleisch damals erstmals über die Empfehlung aus der Verwandtschaft kontaktiert, die glücklicherweise meinen Mio aufgenommen hat, was sich für mich durch die Terminauslastung als nicht selbstverständlich erwies.

Auch Frau Kalbfleisch ist ein toller und sehr feinfühliger Mensch. Ich schreibe in der Retrospektive, und sehe die Erfolge mit meinen Tieren durch sie und bin unendlich dankbar. Dazu später mehr.

Allerdings ihr Name geht nicht so leicht über meine Lippen. Für mich ein Zungenbrecher pur, und sie weiß das, wir haben darüber geredet, sie kennt die Gründe und ist mir für mein Haspeln oder für meine Versprecher niemals böse gewesen. 

31.03.2021 (Karwoche)
Termin, Mittwoch 
Stress pur, Mio in die Transportbox zu setzen, da er irgendwie traumatisch darauf gewirkt hatte, aber ich wusste nichts Genaues dazu. Dann war ich selbst unsicher, ich hatte Angst vor seiner Angst. Er hatte sich mit ganzer Kraft gewehrt und urinierte mir auf den Boden und in die Kiste. Wahrscheinlich dachte er, dass er weggeben wird, obwohl ich ihm schon Tage vorher vermittelte, dass ich ihn in die Behandlung von Fr. K geben werde, um ihn gesund zu bekommen. Aber Mio ist nicht wie Alice und wie Momo. Er versteht vieles einfach nicht. Seine Ängste müssen so tief in ihm verankert sein, dass ich ihn mithilfe der TK einfach nicht erreichen konnte. Als ich ihn in der Kiste hatte, war ich selbst ganz fix und fertig. Ich habe am ganzen Leib gezittert, so schwer war es für mich, ihn leiden zu sehen.  

Als wir schließlich in der Praxis waren, und Mio dort auch raus durfte, verkroch er sich bis zum Schluss unter einem Wägelchen. 

Mio hört alles mit, ohne dass ich das gemerkt habe
Anamnestisch wurde alles aufgenommen, die Störfkatoren benannt, die Behandlungsform, Bioresonanztherapie,  besprochen. Nach dem alles erledigt war, habe ich die Frage geäußert, ob Mio richtig bei uns sei? Ich war mir nicht mehr sicher. Seine ungesunde Lebensweise könnte ihm sein Leben kosten, und das wollte ich nicht. Ich äußerte den Gedanken, Mio in eine Familie zu geben, in der er sich auch mit anderen Katzen austoben könnte. Daraufhin fragte ich Frau K., ob sie mir eine Tierkommunikatorin nennen könnte, mit der ich diese schwierigen Fragen mit Mio besprechen wollte, denn er sollte selbst entscheiden. Sie nannte mir die Adresse von Gabriele Sauerland. Am Ende wollte ich Mio wieder zurück in die Box setzen, und auch Fr. K. sah, wie schwer sich diese Aktion erwies und ich bei der Erzählung nicht übertrieben habe. 

Fr. K. gab mir auch eine Adresse von einer Ernährungsberaterin / Katzentherapeutin an die Hand, die mit Mio evtl. auch ein Klickertraining angehen könnte, um seine Bewegung zu aktivieren und seine Ernährung umzustellen. Die Adresse führte mich zu Bianca Kerstan. 

Zu ihrer Behandlungsmethode komme ich später noch zu sprechen, was sie Mio alles Gutes getan hat. Bei keinem Tierarzt meines Umfeldes hätte ich dieses Wissen, was Ernährung und Gewicht betrifft, vermittelt bekommen. Und dafür bin ich ihr unendlich dankbar. 

Mio verhielt sich zu Hause total gestört
Als wir wieder zu Hause waren, verkroch sich Mio unter dem Bett und blieb mehrere Stunden unten. Er verweigerte auch Futterangebote, was ganz untypisch für ihn ist. Als er sich schließlich wieder hervortraute, rannte er raus in den Garten und blieb erstmalig und unauffindbar über Nacht weg. Was war mit Mio passiert? Ich erkannte ihn nicht wieder. Ich habe mit Fr. KF. telefoniert und ihr seine veränderte Wesensart geschildert. Kann er wirklich alles verstanden haben, was wir besprachen? Das muss so gewesen sein. Mio hatte gehört, dass ich die Absicht hegte, für ihn ein besseres Zuhause zu finden. Frau Sauerland würde hier absolut keine Zweifel haben, dass er tatsächlich den gesamten Gesprächsverlauf mit gelauscht hatte und Fr. Kalbfleisch auch nicht. Aber ich? Ich hatte damals noch nicht dieses Wissen, dass das ein Tier tut, Gespräche belauschen, obwohl ich das mit Momo schon erlebt hatte, wie ich im ersten Teil berichtet habe. Aber ein einmaliges Erlebnis dieser Art macht mich doch nicht gleich zu einer Wissenden. 

Erstkontakt mit einer neuen professionellen
Mental -Tierkommunikatorin Gabriele Sauerland

Ich habe mich noch am selben Abend an den PC gesetzt, die HP aufgerufen und online einen Auftrag erteilt, einen Eilantrag von fünf Werktagen sozusagen, nach dem ich mir wie auf der Seite angegeben fünf Fragen ausgedacht hatte. Zwei Fragen davon waren, ob Mio bei uns bleiben möchte und was er für ein glückliches Leben benötigen würde? 

Telefonkontakt mit Fr. KF
Ich habe Fr. K-F. angerufen und ihr mitgeteilt, dass der Erstkontakt zustande kam ... Ich hatte sie dringendst darum gebeten, Fr. S. keine Auskünfte über mich und über meine Tiere zu erteilen. Ich nannte ihr die Gründe, dass mein Verstand mir sonst Schwierigkeiten bereiten würde, ihre Durchsagen als Eigenleistung anzuerkennen. Das konnte Fr. KF. sehr gut nachvollziehen und nahm mir das Versprechen ab. Ich schweiß um die Schweigepflicht unter den Profis, aber was hinter den Mauern geredet wird, entzieht sich meiner Kontrolle. Ich wollte mir sicher sein.

Auch hatte ich sofort mein Label zur TK auf meinem Blog geschlossen, damit Fr. S. darauf zur Informationsabrufung nicht zugreifen konnte. 

03.04.2021
Das Ergebnis von Fr. S.
Das Ergebnis von Fr. Sauerland kam recht zügig, wofür ich ihr unendlich dankbar bin. Auch wenn ich einen Eilantrag bestellt habe, immerhin war noch ein Feiertag, Karfreitag, dazwischen, bekam ich das Ergebnis drei Tage nach der Beantragung. Und das noch an dem Samstag in der Karwoche. 

Die Antworten erfolgten erst telefonisch. Danach erhielt ich das schriftliche Protokoll über E-Mail, das mir noch lange Zeit danach eine richtige Stütze war. Manchmal sogar noch heute ... Eine unendliche Hilfe, da das mündliche Telefonat sich bei mir schnell verflüchtigt hätte. Die Feinheiten habe ich einfach besser im schriftlichen Teil erfassen können. Durch Lesen, durch´s wiederholte Lesen, Nachdenken, Verinnerlichen, durch´s Verifizieren im Endprozess. Ohne das schriftliche Teil hätte ich bei der Umsetzung Schwierigkeiten gehabt. 

Ich werde jetzt nicht alle fünf Fragen hier rezitieren. Nur die zwei wichtigsten. Die Hauptfrage war, warum Mio Angst vor der Transportbox hat und ob er bei mir wohnen bleiben möchte? Es kam ein klares Ja, und er monierte, dass ich so sehr an mir zweifeln würde. Ich solle auf meine innere Stimme hören, denn wenn ich nicht auf meine innere Stimme hören würde, käme ich ganz durcheinander. Das hat gepasst. Das konnte Fr. Sauerland von mir nicht wissen. Häufig strauchle ich zwischen Intuition und Verstand. Dazu gibt es später noch weitere  Beispiele, wie in anderen Situationen mir Mio hier mit seinem Statement hat noch helfen können, um im Umkehrschluss ihm besser helfen zu können ... 

Und doch musste ich in mich gehen, denn meine Vernunft kam mir wieder mal in die Quere. Woher hat sie das? Irgendwo abgeschrieben? ... Mein Label zu dieser Thematik hatte ich auf meinem Blog doch extra geschlossen. Absichtlich. Ich habe mich mit Fr. KF. ausgetauscht, und mir war hinterher klar, am Ende hilft tatsächlich nur die innere Gewissheit. Vertrauen. Alles hat super funktioniert. Alles ging Hand in Hand. Alles hat sich gefügt. Und so folgte ich Mios Ratschlag bis heute noch mehr auf meine innere Stimme zu hören, und aufhören, alles bis ins letzte Detail zu hinterfragen und zu zensieren. 

Mios Antwort zur Transportbox
Mio habe in der Vergangenheit in einer Box gesessen, Stundenlang  ... und er wurde spontan aufgeschnappt und in die Box gesetzt und wurde weggefahren. 

Fr. Sauerland stellte eine Zusatzfrage, dass die Box nicht immer zu umgehen sei, wenn er z. B. für eine Untersuchung zu einem TA gefahren werden müsse. Mio antwortete, dass er sich seine hellblaue Decke darin wünschen würde wegen des Duftes ...

In dem Telefonat mit Fr. S. bekam ich noch den Tipp, eine neue Transportbox für Mio zu kaufen. Sie schickte mir per Mail das Modell. Ich habe nach dem Gespräch sofort den Fressnapf angerufen und gefragt, ob sie so eine Box auf Lager hätten? Und ich hatte Glück. Gerade mal eine stand zum Verkauf noch zur Verfügung. 

Noch am selben Tag habe ich die Box gekauft. Eine blaue Box, denn Mio scheint blau zu lieben. Und die Box ist auch gemütlich ausgestattet. Und sie lässt sich von fast allen Seiten hin hin öffnen.

Das Wunder
So, und nun kommt das Wunder, wo ich Fr. Sauerland durch ihr zügiges Handeln und durch ihre gasklaren Aussagen unendlich dankbar bin. Mio hatte Sonntagnacht massive Schmerzen beim Kotabsetzen. Ich musste mit ihm in die Tierklinik fahren.

Die Interaktion mit Frau Sauerland, die Transportbox, das kam alles super rechtzeitig. Ohne diese neue Box wäre mir Mio wieder durchgedreht. Denn er hat sich dieses Mal richtig leicht in diese Box setzen lassen. Ohne Murren und Klagen und ohne daneben oder rein gepinkelt zu haben. Fr. S. musste ein Gespür gehabt haben. Sie muss die Dringlichkeit erahnt haben. Sie besaß einen siebten Sinn. Danke, danke, danke. Das werde ich ihr niemals vergessen.

Die Box steht seit dem bei uns im Flur. Sogar Alice liebt sie. Sie kam keinen Tag zu früh. Absolut rechtzeitig. 

Zu Fr. S. gibt es später noch weitere Beispiele.

Mio und die Klinikeinweisung
Und ich hatte nochmals Glück. Die Tierklinik, s.u., hat Mio aufgenommen, ohne dass wir lange Wartezeiten zu befürchten hatten. Sie haben ihn nach einer gründlichen Darmuntersuchung sofort dabehalten. Es war allerdings noch nicht abzusehen für wie lange.

Beim Abschied habe ich mit Mio geredet, vor den Ärzten, mir war das egal, ob sie mich für verrückt hielten oder nicht. Aber ich musste doch Mio Bescheid geben, dass wir in der Tierklinik sind, und er zur Behandlung da bleiben müsse. Ich sprach ihm feste zu, dass ich ihn ganz sicher wieder abholen würde ... 

Ich durfte jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit anrufen, um mich nach seinem Befinden zu erkundigen. 

Es wurden vier Tage, weil sie erst mit schonenden Mitteln vorgegangen sind. Eine OP wollten sie umgehen. Mio konnte trotz der Abführmittel nicht absetzen. Und er verweigerte jegliche Futterangebote. Er war total blockiert. Es musste schließlich doch eine leichte OP durchgeführt werden.

Am Ende der Behandlung bekam ich den Tipp, ein bestimmtes Futter einzusetzen, das seine Verdauung besser regulieren könnte. Aber genau dieses Futter hatte er ja nicht mehr vertragen. Später erfuhr ich durch die Ernährungsberaterin Fr. Kerstan, dass dieses Spezialfutter der Marke Royal Canin seine Tücken hat.

Aber sie rieten mir auch zu den Flohsamen, siehe dazu mehr am Ende dieses Threads. 

Mein stiller Verdacht, dass Mio eine psychosomatische Störung entwickelt hat, hat sich nun bestätigt, was sich aber erst durch die spätere Bioresonanzanalyse durch Fr. KF. nochmals zeigen konnte. 

Schlechte Infrastruktur in Darmstadt, was die Tierversorgung zu Notzeiten betrifft / Tierklinik AniCura in Egelsbach
Wir mussten einen langen Anfahrtsweg in Kauf nehmen. Stress pur für die Tiere. Es gibt in der Großstadt DA keinen nächtlichen Notdienst mehr. Und zwei Tierkliniken haben vor einiger Zeit dicht gemacht. In solchen Zeiten wird man zu überteuerten Spezialkliniken verwiesen, dazu noch viel zu weit weg, ohne Auto kommt man dort nicht hin. Oder die (auch überteuerte) mobile Tiernotpraxis aus dem RMV-Gebiet kontaktieren. Die mobile TNP ist bei Mios Erkrankung nicht gekommen, und die überteuerte Klinik, die dadurch schon einen schlechten Ruf hat, habe ich auch nicht ausgewählt. Ich habe mich für die TierKl. meiner Wahl entschieden und habe es partout nicht bereut. Eine etwas nähere Anbindung am Wohnort und dazu sehr kompetente und empathische und sehr kundenfreundliche  Ansprechpartner. Und am Ende war es sehr viel kostengünstiger als die Empfehlung der anderen TK. ... Das war die Tierklinik in Egelsbach namens AniCura. Hier der Link dazu.

Doch später habe ich herausgefunden, dass es andere Tierärzte gibt, die durchaus Hausbesuche tätigen, allerdings nur für die eigene Kundschaft. Ich habe bei mir in der Nähe eine neue TÄ ausfindig machen können und beschließe so langsam einen Wechsel vorzunehmen. Meine neue TÄ erlöst Tiere sogar in den eigenen vier Wänden, wenn die Zeit dazu gekommen ist. Nur habe ich sie bis jetzt noch nicht benötigt, weil immer Fr. KF. meine Katzen behandelt und das mit großem Erfolg. 

Ich freue mich so sehr auf die Beispiele meiner Ergebnisse zur TK. eingehen zu können. Dazu gibt es eines von Alice Beispiele zum Behandlungswunsch ihrer Wahl. 

Erster telefonsicher Kontakt mit Frau Kerstan / Ein Versehen

Do.01.04.21
Ich hatte die Absicht, Fr. Kalbfleisch anzurufen und bin durch die Verwechslung beider Nummern bei Fr. Kerstan gelandet. Ich habe gestockt, als ich ihren Namen gehört habe und wurde sprachlos. Denkpause in meinem Kopf, bis schließlich Fr. B. K. ganz höflich das Sprechen übernahm und schließlich es hat nicht mehr lange gedauert, bis wir ins Gespräch gekommen sind. Erste wichtige Infos zu Mios Problematik wurden ausgetauscht. Danach vereinbarten wir einen Termin für einen Hausbesuch, der eine Woche später statt finden sollte.

Eigentlich war mir das alles zu viel. Ich hätte Fr. Kerstan erst zwei Wochen später kontaktiert, wenn es nach mir gegangen wäre. Ich wollte mich langsam an die Situation mit Mio gewöhnen aber das Schicksal wollte es anders, das den Stein zwischen mir, Frau Kalbfleisch, Frau Sauerland und nun auch Fr. Kerstan zum Rollen gebracht hat. Es war höchste Eisenbahn. Schnelles Handeln war nötig. Es hat alles gepasst ... Alles war Hand in Hand miteinander verwoben. 

Frau Kerstan hat viel Gutes für Mio ins Haus gebracht, Dinge, die uns weit und breit kein Tierarzt hat vermitteln können. Doch dazu später mehr.

Mi. 07.04.21
Entlassung
Mio durfte ich heute aus der Klinik abholen. Er wurde mir in die häusliche Pflege übergeben. Das beutetet ein Mal am Tag Schmerzmittel verabreichen und zwei Mal am Tag Lactulose ins Mäulchen spritzen. Nicht gerade meine Stärke ... Futtermenge? Die Menge einer fünf-Kilo Katze.

Als Mio wieder zu Hause war, sah er ziemlich erledigt aus, aber er wollte gleich in den Garten. Und er beschmuste mich. Ich glaube, er war froh, dass er wieder zurück kommen durfte. 

Vor der Verabreichung der Medikamente gruselte es mich, aber ich verdrängte meine Angst davor. Ich hatte Angst, Gewalt anwenden zu müssen, da ja Katzen selten freiwillig Medikamente nehmen. Und ich verabscheue so sehr die Gewalt. Am nä. Tag sollte Bianca kommen, die mir zeigte, wie man das macht. Auch schickte sie mir ein Video. 

Do. 08.04.21
H
ausbesuch Tiertherapeutin und Ernährungsberaterin Frau Bianca Kerstan
B. K. kam zur angegebenen Zeit zu uns nach Hause. Ich war ziemlich aufgeregt, weil ich keine Ahnung hatte, was eine Tiertherapeutin so alles bei einem zu Hause anstellt. Ich hatte sie zuvor gefragt, ob ich meine Wohnung lassen könne wie sie sei, und ob ich die Wohnung auf Hochglanz bringen müsse? denn darauf hatte ich überhaupt keine Lust, und das hatte seine Gründe. Aber sie verneinte glücklicherweise, ich solle alles so lassen wie sonst auch.

Es war eine Zeit, in der ich kräftemäßig ziemlich geschwächt war, und bin es zeitweise noch. Hat sich in der Zwischenzeit aber viel verändert, wenn ich zurückblicke. Ich bin dadurch sehr neugierig, was sich mir noch alles an Möglichkeiten auftun werden. Pläne habe ich ja, und vielleicht werde ich durch diese Prozesse darauf vorbereitet. Zumindest habe ich durch Frau Sauerland wieder Lust auf eine Ausbildung zur Tierkommunikatorin bekommen. 

Der verflixte Fragebogen; zurück zu Frau Kerstans Methode
Ich sollte noch einen Fragebogen ausfüllen, für den ich absolut keine Muse hatte und habe die Fragen recht spartanisch beantwortet. Ich wollte nicht
s schreiben und ich wollte auch keine Excel - Tabelle zur Futter- und Gewichtskontrolle bedienen und habe alles nur recht oberflächlich und lieblos erledigt. Ich fühlte mich wie eine Maschine, und habe auch wie eine Maschine funktioniert. Stattdessen hatte ich Bianca hiesigen Link Teil I geschickt, mit den Worten, dass darin alle Infos zu meinen Katzen zu entnehmen seien; aber nein, sie wollte ihren Bogen ausgefüllt haben 😶.

Ich kannte Bianca noch nicht gut genug, um sie dahingehend zu informieren, dass ich unter einer einer Kraftlosigkeit litt. Mios Klinikeinweisung und seine Erkrankung hat mich noch zusätzlich runter gezogen und so wurde ich wegen massiver Bauchkrämpfe zwei Wochen von meinem Hausarzt noch zusätzlich krankgeschrieben. 

Bianca bot mir an, die Ernährungstabelle für mich auszufüllen. Ich solle ihr lediglich die Werte per Mail zuschicken.
Aber nein, ich bin doch nicht beschränkt, dachte ich mir, ich weiß doch auch von meinem Beruf her, wie man eine Exzelltabelle bedient und so lehnte ich ab. Aber es war sehr lieb von ihr gemeint und dies weiß ich mehr als zu schätzen. 

Wir gingen zu Mio ins Wohnzimmer. Er lag schlafend auf Alices Korbstuhl und sah noch ziemlich erledigt aus. Mio hatte in der Tierklinik komplett das Futter verweigert und ihm wurde dadurch ein Psychopharmakon, Mirtazapin, zum Stimulieren seines Appetits verabreicht. Dieses Medikament bekommen meine Klienten, und ich war erschrocken, als ich lesen musste, dass sie ihm das in die Infusion gegeben haben.

Wir sind den Klinikbericht durchgegangen, und haben die fachliche Seite erstmal abgeklärt. Vor dem Einführen der Medikamente hatte ich immer noch Angst.


Medikamente verabreichen
Auch dies sind wir durchgegangen. Als Mio wieder wach wurde, hat Bianca ihm das Schmerzmittel ins Mäulchen gespritzt. Mit der Lactulose, zwei Mal täglich, wäre es dasselbe Prozedere, und dies sieben Tage lang. 

Ich habe nicht die ganzen sieben Tage durchgehalten. Das Schmerzmittel war nicht mehr nötig, das hatte ich gespürt und die Laktulose, ich wollte es mir leicht machen, habe ich einfach ins Futter gemixt. Aber davon landete ja viel in den Müll, weil Mio den Napf nicht leer bekommen hat. Es hat sich allerdings von selbst erledigt, weil Mio auch die Lactulose nicht mehr nötig hatte, denn den
 Job übernahmen ja nun die Flohsamenschalen, und ich war von diesem Zwang befreit, denn so richtig begeistert war Mio nicht, wenn ich ihm die Spritze seitlich ins Mäulchen ansetzte und ihm das Zeug spritzte. Die Hälfte von der Flüssigkeit landete auf den Boden, weil mir die Hand so sehr gezittert, und er sich gewehrt hatte.

Futterproben und anderes mehr
Des weiteren hat Bianca so viele gute Sachen mitgebracht. Hochwertigeres Futter, als das, was Mio von mir bekam, das  Animonda, und ich dachte, das sei hochwertig, weil Mio als großer Kotzer auf dieses Futter nicht erbrochen hatte. Keine meiner Tiere bekommen / bekamen Whiskas & Co gefüttert und dachte mit Animonda richtig zu liegen.

Bianca brachte mit: MjamMjam und jede Menge Leckerlies auch für die Alice. Alles zum Austesten. Mio musste von Animonda auf das neue Futter umgestellt werden. Überraschenderweise nahm er das neue Futter gut an. In der Zwischenzeit lag mir auch die Auswertung von Fr. KF. vor, aus dem abzulesen war, welche Fleischsorten er nicht essen dürfe. 


Weitere Instrumente
Eine Babywaage zum regelmäßigen Wiegen online bestellt, einen Farblichtstift und eine Wildtierkamera alles zum Ausprobieren ausgeliehen bekommen. Farblichtlampe von Philipps online bestellt, später umgestellt von dem Farblichtstift auf eine richtige Farblichtlampe für die Ganzkörpertherapie, siehe Abbildung weiter unten. 

Flohsamenschalen: Ein Wundermittel. Seit ich diese einsetze, hat Mio keine Probleme mehr mit dem Kotabsetzen. Bianca hatte ausgerechnet, wieviel Mio benötigen würde, und mir erklärt, wie man sie zurecht mixt und wie lange sie zum Quellen benötigen. (Ich hoffe, es lesen hier viele mit, damit sie das auch für ihre Tiere anwenden können. Aus den Tierforen weiß ich, dass viele unserer Samtpfoten unter Verstopfung leiden aber keiner von Flohsamen gesprochen hat. Hauptsächlich chemische Keulen wurden angepriesen, sollte es für diverse marktübliche Naturpräparate schon zu spät sein. Zu den Flohsamenschalen habe ich weiter unten einen Link nachgetragen, siehe dort im Unterkapitel Mios Kahlrasur ...

Zwei Wochen krankgeschrieben und so konnte ich mich mit Mio so langsam an die neue Situation gewöhnen. Meine Dienststelle zeigte Verständnis, sie wusste, dass Mio in der Klinik war, weshalb ich meinen Urlaub dadurch auch verlängert hatte. Nun waren wir beide krank, verlängerter Urlaub hatte nicht ausgereicht. 


Mios Diät
Mit der Diät hätte ich mir gerne mehr Zeit gelassen. Kein akribisches Abwiegen, kein Aufschreiben, keine Tabelle, das war mir / uns noch viel zu früh. Mio fraß plötzlich wie ein Spatz. Er sollte aber mindestens 200 g fressen, sonst würde die Gefahr einer Unterversorgung eintreten, im schlimmsten Fall sogar eine Hepatische Lipidose sich entwickeln. Aber ich konnte Mio doch nicht zwingen. Er schaffte die 200 g einfach nicht. Was mache ich? Ich fühle mich zwischen den äußeren Erwartungen und unseren Bedürfnissen, Mios und meinen, hin- und hergerissen. Mio funktioniert eben nicht nach Lehrbuch.

Auf die innere Stimme hören
Dann fiel mir Fr. Sauerland ein. Das Protokoll, ich solle auf meine innere Stimme hören. Ich las es immer wieder. Und das habe ich dann getan. Ich habe die Exzelltabelle ad acta gelegt, und akzeptiert, dass Mio erst mal nicht so viel Futter benötigen würde. Diese Sorge kostete mich nochmals Kraft. Ich konnte ihm doch das Futter nicht in ihn hineinprügeln ... 

Und tatsächlich war ich zwei Wochen später erst wieder zugänglich und Mio hätte noch weitere zwei Wochen benötigt. Es war alles zu früh für ihn, nach allem, was er durch den Klinikaufenthalt an Angstzuständen durchgemacht hatte. Ich selbst konnte die Tabelle nun einsetzen, in dem ich das Futter minuziös abgewogen und in die Tabelle eigetragen hatte. Diese Abwiegerei war ein richtiger Kraftakt, da ich Mios Futter auf ca. 15 Portionen aufgeteilt hatte, und ich viel wegwerfen musste, weil er sie trotz Miniportionen nicht geschafft hatte. Das Übriggebliebene erneut abwiegen und von dem ersten Gewicht wieder abziehen. Das habe ich nicht immer durchhalten können und so resignierte ich häufig dabei. Es kam zu Ausfallwerten, die ich in der Tabelle jeweils mit einem Fragezeichen dokumentiert hatte ... Es hat eine Weile gedauert, bis ich eine Routine entwickelt habe und ich wieder alleine klar kommen konnte.

Klickertraining
Wir besprachen auch das Klickertraining, das wir eine Woche später einsetzen wollten. Klickertraining kann man aber nur mit Trockenfutter (TF) machen, und davon bekommt er nur sieben abgezählte Brekkies. Nicht sehr viel. Das Klickertraining hatte ich allerdings nach zwei Monaten wieder aufgegeben, da man mit fünf Gramm TF nicht viel anstellen kann. Mios Hauptnahrungsquelle sollte das NF bleiben. 

Ende der Behandlung mit der Tiertherapeutin
Seit ein paar Monaten hat sich bei mir alles gut eingespielt, wir kommen wieder alleine zurecht. Herzlichen Dank an Bianca Kerstan, der wir neben ihrer Menschlichkeit und ihrem Fachwissen immens viel zu verdanken haben. Man kann das alles nicht mit Worten ausdrücken, wie dankbar ich für jede neue Information auch durch sie wurde. Die Flohsamenschalen wirken noch heute wie eine Wunder-Natur-Arznei. Und Mios Gewichtsverlust, den hätte ich niemals alleine hinbekommen. 

Wäre ich damals kräftemäßig nicht so sehr geschwächt gewesen, so hätte ich Biancas wirklich recht kostengünstiges Gesamtpaket mehr genießen können. Es waren so viele Inputs auf einmal, die mich durch meine Situation überfordert hatten ... Und trotzdem war alles gut, wie es war und zehre weiterhin von den vielen neuen Kenntnissen, die ich mittlerweile wunderbar umzusetzen weiß. 

Mio entwickelt Autoaggressionen / Nicht "diätresistent"
Mio hielt die Diät mit der Zeit nicht mehr richtig durch, er kann sich einfach nicht an wenigere Mahlzeiten gewöhnen und fing plötzlich an, sich mit einem Putzzwang auch das Fell rauszubeißen, ganze Büschel riss er sich raus. Als ich daraufhin das Futter wieder aufgestockt hatte, löste sich diese Störung recht schnell wieder auf und bin so froh darüber. Mittlerweile habe ich ein Gefühl entwickelt, wann ich das Futter wieder reduzieren oder aufstocken muss. Eine Reduzierung war bisher nicht mehr nötig, eher mehrere sukzessive Aufstockungen waren nötig. Damit konnte ich jetzt umgehen. Das Gewicht einmal in der Woche im Blick zu behalten und mich daran mit der Futteraufteilung zu orientieren, gelingt mir nun ganz gut. 

Aktuelle Lage / Gewichtskontrolle, Ende November
Mio wird von mir jeden Sonntag gewogen. Letzter Stand: 5,25 Kilo. Futter stocke ich immer wieder auf, sobald er in kurzen Zeitabständen Gewicht reduziert hat, damit er nicht zu viel abnimmt, und außerdem, lt. Fr. KF, müsse sich der Organismus auch an die Gewichtsreduzierung noch gewöhnen. 

Großes Lob von Fr. KF
Insgesamt lobt mich Fr. KF immer, was ich mit Mio in dieser relativ kurzen Zeit alles geschafft habe ... Und sie hat recht. Trotz leicht verdächtigten Burnout und trotz der Berufstätigkeit. Und wenn man noch bedenkt, dass auch Alice ihre besondere Pflege benötigt, worauf ich später noch eingehen werde, musste ich hier tatsächlich jede Menge leisten und leiste noch. Toll, dass sie mich darauf aufmerksam gemacht hat, meinen Blick auf mich selbst auch mal auf das Gute zu fokussieren. Ich lobe immer andere, und selten mich selbst. Das mache ich viel zu wenig. Das ist auch mit ein Grund meines "Burnouts". Für alles und jeden 100% verantwortlich sein zu müssen und keine Schwächen zulassen wollen, entkräftet zusätzlich enorm.

Ist Mio eine Prüfung meiner Tierliebe?
Aber an Mio wird meine Tierliebe geprüft, so fühlt sich das für mich zumindest an. An ihm merke ich, ob sie nur leere Worthülsen sind, oder ernst gemeint. Auch wenn ich mit ihm noch nicht durch bin, denke ich schon, dass ich diese besondere Tierliebe durch ihn bewiesen habe. Momo und Alice hatten es mir in der Vergangenheit sehr leicht gemacht. Momo und Alice sind solche herzensgute Seelen, die so viel geben, während Mio einfach nur fordert. Deshalb bin ich mit Mio erst durch, wenn die stressige Futterbettelei endlich mal aufhören wird. 

So. 12.12.2021
Neue Zweifel
Ich zweifle wieder sehr an mir, bin mir meiner Tierliebe nicht mehr sicher. Bin ich zu hart mit Mio? Bin ich zu streng? Das alles müsste ich neu erfragen. 

Futtertrauma
Auch Fr. KF ist der Meinung, dass er in der Vergangenheit kein regelmäßiges Futter bekommen haben muss. Futterbettelnd wurde er tatsächlich auf der Straße auffällig, bis er bei Wiederholungen eingefangen wurde, wie ich weiter oben schon berichtet habe. 

Fr. KF gab mir den Tipp, Mio immer wieder gut zuzureden, dass er bei mir nicht mehr hungern müsse, und dass ich für ihn sorge. Das sage ich ihm immer wieder, aber wie bei Menschen können auch bei Tieren traumatische Erlebnisse ganz tief in der Seele sitzen und bis in die Gene reichen. Und Mio hat ein Futtertrauma, da bin ich mittlerweile ganz sicher. Aus dem Protokoll von Fr. S. geht hervor, dass er sich bei mir wohl fühlen würde, er bekomme genug Futter ... Daraus schließe ich, dass er es in der Vergangenheit nicht hatte. 

Momo hatte noch mehr Kilos als Mio aber er hatte keinerlei Verdauungsprobleme. Schulmedizinisch, Mios Störung auf das Übergewicht zu setzen, konnte mich nicht wirklich überzeugen und heute weiß ich, dass meine Vermutungen, durch traumatische Erlebnisse psychosomatische Störungen entwickelt zu haben, richtig lagen. Mir standen damals noch nicht genügend Fakten seelischer Natur über ihn zur Verfügung.

Ich hoffe, mit meinem Schreibprojekt anderen Menschen und Tieren Mut zu sprechen zu können, auf die Schulmedizin nicht ganz zu verzichten, aber bereit sein, sie stärker zu hinterfragen, dort, wo die Schulmedizin nicht mehr weiter weiß, sie es aber nicht zu gibt. Man muss selbst den Mut aufbringen können, in solchen Fällen andere Wege zu gehen.

Nicht immer geduldig 
Aber ich bin nicht immer geduldig. Es gab zwei Mal Situationen, wo ich ihn hart angepackt habe. Und mittlerweile immer öfter.  Eine neue Seite von mir? Ja, weil ich Alice und Momo gegenüber niemals so ein Auftreten geäußert habe. Immer zart und sanft. Nie war ich böse auf sie. Durch ihr zartes Wesen konnten sie alles mit mir machen. Niemals konnte ich ihnen einen Wunsch ausschlagen. Anders bei Mio, dem ich seine stereotypen, rund um die Uhr - Wünsche abschlagen muss. Lasst mal Worte in euch wirken. Dieser Begriff Nein, der tut richtig weh. Hat etwas Hartes an sich. In der Häufigkeit ausgesprochen ist, als würde ich Steine abfeuern. Dazu gibt es später ein Beispiel aus der TK, als mir Mio zu meiner Reaktion eine herzzerreißende Botschaft hat zukommen lassen. Aber ich habe es mit viel Liebe probiert und weiß mir keinen anderen Rat mehr.

Mios Mitarbeit
Und doch hat auch Mio super gut mitgemacht.

Obwohl er durch seine Futterbettelei eine richtige Nervensäge ist, hat er dennoch sehr gut mitgearbeitet. Ohne Probleme nimmt er die Globulis von Fr. KF ein, und die Ernährungsumstellung von Bianca akzeptiert, allerdings gibt es Schwankungen mit seinem Stoffwechsel, weshalb er manchmal wieder mehr bekommen muss. Reduzieren musste ich allerdings seit dem nicht mehr. 

Behandelt wird Mio noch mit der Bioresonanztherapie und die Globulis werden zeitweise angepasst. Fr. KF meint, dass er es bald geschafft haben würde. Noch 1 bis 2 Behandlungen, dann müsste er alleine klar kommen.

Bioresonazanalyse / Ergebnis
Nun lagen uns auch die Ergebnisse vor, und Mio ging ganz deutlich mit Schockerlebnissen in Resonanz. Wenn ich das Protokoll von Fr. S. vergleiche, dann muss dies auch ein Schock gewesen sein, einfach von der Straße aufgegabelt, und in die Transportbox gesteckt zu werden. Im Protokoll von Fr. S. steht, dass Mio es nicht mögen würde, überrascht zu werden.

Vielleicht hat Mio ganz gerne auf der Straße gelebt. Nicht umsonst hat ihn mir der Tierschutz als keine reine Wohnungskatze übergeben. 

Dies könnte mit ein Grund sein, weshalb Mio sich im Garten in Beeten verkriecht, aber immer in Fensternähe bleibt. Angst, nochmals von Fremden überrascht und aufgegriffen zu werden. 
 
Außerdem gab es Störungen mit dem Stoffwechsel und im Magen-Darmtrakt.

Und jede Menge Unverträglichkeiten bei den Fleischsorten. 


Und anderes mehr ... 

Ich gebe Mio seine Freiheit zurück
Als Mio von der Klinik wieder zurück war, hatte ich beschlossen, ihm seine Freiheiten zurück zu geben. Er durfte von nun an Tag und Nacht raus. Das hätte aber auch bedeutet, dass er, sollte er morgens nicht rechtzeitig zu Hause sein, zehn Stunden auf mich warten müsste. Und ich dachte, das Problem wäre damit vom Tisch. Mio darf nun immer raus, er wird sich bewegen und wieder schlank werden; dies war mein Traum von einem gesunden Kater.

Doch leider ist meine Rechnung nicht aufgegangen. Mio wollte die Freiheit überhaupt nicht zurück haben. Im Sommer verbrachte er zwar die Nächte draußen, aber er blieb dennoch in Reichweite. 

Mio ist agiler geworden
Was wir aber heute geschafft haben, ist, dass Mio viel agiler geworden ist und hat sich im Garten angefangen mehr zu bewegen. Doch sein Bewegungsradius ist bis heute immer klein geblieben. Aber selbst Nachbarn ist aufgefallen, dass Mio nicht mehr nur in den Beeten liegt.

Er jagt sogar Mäuse ... Dazu wird es später auch ein Kapitel geben. Ein spannendes Katz - und Mäuse - Kapitel; ganz zu meinem Entsetzen 😱. Dazu Beispiele im dritten Teil.

06.11.2021 Viel Neues, viele Erkenntnisse

November 2021
Alice und der Sessel
Obwohl der Katzensessel thematisch noch nicht dran ist, möchte ich ihn doch jetzt schon reinstellen, da ich gestern mit Alice einen traurigen Tag erlebt habe, und ich abends aber mit einem schönen Ereignis zwecks Katzensessel beschenkt wurde, und ich es gerne jetzt hier festhalten möchte.

Alice hatte im Sommer ihren Korbsessel verloren, weil Mio ihn für sich beansprucht hat. Ich konnte ihn nicht von dem Sessel jagen, er war doch so krank. Ich hatte einfach nicht den Mut und Alice ist beleidigt abgezischt, hat sich auf den hohen Kratzbaum im Flur verzogen. Und sie kam nicht mehr zurück. Ich habe es gefühlt als einen Auszug erlebt und habe mit der Zeit stark um sie getrauert. Erst durch Fr. Sauerland, die von mir einen Auftrag erhielt, auch mit Alice eine mentale TK durchzuführen, habe ich es schließlich von einem Tag auf den anderen geschafft, Mio von Alice´ Stuhl zu heben und ihn auf seinen Platz zu legen, bis er es schließlich akzeptiert hatte und Alice´ Sessel frei lassen konnte. Obwohl Alice nicht wieder zurückgekommen ist, durfte Mio diesen Sessel dennoch nicht benutzen. Mir war es wichtig, dass Alice das mitbekommt, dass ich mich für ihren Sessel einzusetzen bereit war.

Doch Wochen später verhielt sich Mio erneut regelwidrig und hat ihren Sessel regelmäßig okkupiert. Puh, ich wusste nicht, wie ich dieses Prozedere wieder angehen sollte. Bis ich eine Idee hatte; 

Alice bekam ihren Sessel wieder ...

... weil Mio auch einen bekommen hat. 

Vor sechs Wochen hatte ich einen zweiten Korbstuhl angeschafft, den Alice allerdings nicht akzeptieren wollte; sie wollte definitiv ihren wieder haben. Ich musste also tauschen, Mio nahm den neuen aber auch nicht an ... Was tun?

Die Standorte wurden schließlich ausgewechselt und seit gestern scheinen nun die Plätze und die Stühle für beide endlich angemessen zu sein. Der neue Stuhl stand demnach ein paar Wochen verwaist neben meinem Sessel, der in der Mitte von beiden Korbsesseln steht. 

Ich hoffe, dass die Fronten nun geklärt sind. Ich möchte nicht daran denken, was gewesen wäre, wenn Alice auch auf den alten Standort besessen hätte. Dann wäre es wieder ein echtes Problem.

Ich möchte sooo sehr, dass meine Katzen glücklich sind.


Hautirritationen
Durch den zusätzlichen Stress mit Mio, der mich nachts durch sein Futtertrauma einfach nicht mehr schlafen lässt, hat sich auf meinem linken Arm eine massive Hautirritation entwickelt, die mit starkem Juckreiz einher
geht. Dieses Ekzem bekam ich just ein paar Monate, nach dem Mio bei uns eingezogen ist. Er hatte aber auch tagsüber massivst gestresst ... Aber nachts war der absolute Horror.

Alice und der Kratzzwang
Alice bekommt nun auch einen Kratzzwang, sodass sie in der Bioresonanzanalyse mit einem Ekzem, von dem die Tierheilpraktikerin nichts wissen konnte, in Resonanz gegangen ist 😳. Genau dies hatte mich verblüfft. Verblüfft hatte mich im Sommer schon die erste Analyse, als Alice hier mein Perfektionsstreben gespiegelt hatte. 

Glücklicherweise hat aber Fr. KF aktuell keine ernste Erkrankungen testen können. Deshalb habe ich die Hoffnung, dass sich Alice wieder stabilisieren wird. 

Kortisonsalbe
Die Kortisonsalbe hatte ich verschmäht, weil ich noch immer die Hoffnung habe, die Hautstörung wieder loszuwerden. Meine Kinesiologin sagte, Kortison ließe diese tatsächlich zum Verschwinden bringen, würde aber dann an anderer Stelle erneut ausbrechen, wenn die Ursache nicht gefunden werden würde. Ich habe ja die Ursache gefunden, ich weiß nur noch nicht, wie ich das mit Mio hinbekommen kann, dass er mich nachts schlafen lässt, wenn ich doch noch einen anspruchsvollen langen Arbeitstag vor mir habe. 

Nun bin ich aber doch am Überlegen, mir die Kortisonsalbe auf meine Haut zu schmieren. Ich hatte aber die Hoffnung, dass sich das Ekzem von selbst wieder zurückbilden wird. Denn am rechten Arm hatte ich dasselbe Problem, ist aber von selbst wieder verschwunden. Nun frage ich mich als ein analytisch denkender Mensch, für was der linke Arm steht?

Meine Hautärztin meinte, dass die Haut ein Organ sei, das seine eigene Sprache besitzen- und auf Stressreize empfindlich reagieren würde. Viele hochsensible Menschen seien davon betroffen. Eine zu dünne Haut sozusagen ... 

Jetzt wäre ich doch bereit, für meine Alice diese Salbe auf meine Haut zu schmieren.

23.11.2021 
R
ückführung in vergangene Leben oder ein Seelenreading? / Auf der Suche nach Antworten auf sinnstiftende Fragen
Nun hat mich der schon verstorbene Rückführungstherapeut Alexander Gosztonyi sehr stark mit seinen Büchern geprägt und so wollte ich mir daraufhin unbedingt seine Bücher sinnstiftend auch auditiv anschaffen. Leider gab es sie nicht in dieser Form, bin aber in meiner Recherche auf Ralf Hungerland gestoßen, ebenfalls Rückführungstherapeut nach der Schule von Alexander Gosztonyi. Er selbst praktiziert nicht mehr, aber er bildet aus. Das Coole ist, man kann sich ein Reading erstellen lassen und den Therapeuten für sich als Stellvertreter benennen. Das heißt, man muss nicht hinfahren, nur ein paar Daten austauschen, den Rest erledigt der Stellvertreter.

Aber dann bin ich wieder davon abgekommen. Mich interessiert das nicht mehr, was ich in vorigen Leben für ein Mensch war. Mich interessiert mein Leben heute, und so gab es die Möglichkeit, sich ein einfaches Seelenreading erstellen zu lassen, was ich dann auch getan habe, zwei Tage vor dem Ergebnis von Fr. KF und bin so froh darüber. Es hat schon wieder gepasst. So wie die Tierkommunikatorinnen mit der Seele der Tiere Kontakt aufnehmen, nehmen diese Medien Kontakt mit der Seele der Menschen auf. Nur Fragen wurden keine gestellt. Aber nach dem Reading hat man die Möglichkeit, sich mit konkreten Fragen nochmals an sie wenden. Mir war diese Methode ganz recht, denn aus der Psychoanalyse weiß ich, dass man den Kern eines Menschen auch über die Art der Fragen, die er stellt, erkennen kann. Um mir über ihre Methode Klarheit zu verschaffen, erkundigte ich mich im Vorfeld, wie diese Kontaktaufnahme für das Seelenreading ablaufen würde. Ich war erleichtert zu lesen, dass sie außer Foto und Geburtsdatum nichts weiter wissen wollte. 


Mein Seelenreading / Die wichtigsten Punkte
Ich habe mich demnach für eine Bernadette entschieden. Den Rest erledigte sie ohne mich. Ich habe das Ergebnis auf MP3 zugesendet bekommen, es findet noch ein Nachgespräch statt. Sie muss meine Lebenskrise sehr gut erfasst haben, denn sie meinte, dass ich mit allem, was ich derzeit durch mache, nicht hadern solle, sondern akzeptieren, denn das seien Erfahrungen, die ich machen müsste, weil sie mich zu neuen Ufern führen würden ... 

Mir hat es sehr gut getan, was sie über meine Seele hat verlauten lassen. Ohne mich zu kennen, beschrieb sie eine sehr warme und sehr freundliche Seele. Sie sah meine Farben in den verschiedenen Chakren. Verblüfft hat mich, dass sie mein großes Wissen bestätigt hat, ganz viel Wissen, sie hat es wiederholt, und dass ich eine großartige Seele eben mit viel Wissen sei. 

1. Auf die Gefühle hören   
Meine Seele riet mir, mehr auf meine Gefühle zu hören, und sie noch besser wahrzunehmen, da ich mit meinen Gedanken alles zerpflücken würde. Das passt absolut. Und mir mehr vertrauen. Cool. Und mehr auf meine Träume achten. Als Akademikerin ist die Umsetzung gar nicht so leicht, aber ich befinde mich im Prozess. Montgomery ist mir hier ein starkes Vorbild, die als eine Wissenschaftlerin gut zwischen Herz und Verstand jonglieren konnte. In der akademischen Ausbildung hierzulande wird man hauptsächlich rational gebildet. Das geht schon in der Schule los. 

2. Reisen reaktivieren   
das würde meine Seele als Ausgleich benötigen. Würde mir Kraft geben. Meine Seele würde das Reisen vermissen. (Das stimmt total). Ich wollte doch nach Paris zu Proust, die Reise war sogar schon gebucht und wollte noch weitere literarische Reisen tätigen, und dann bricht Corona aus. Was für ein Mist. Zehn Jahre bin ich wegen Momo nicht verreist, hier, in dieser Zeit mit Momo, hätte Corona gut reingepasst. 😜

Sie bat mich noch um Geduld. Kein Grund für Traurigkeit, nur eine vorübergehende Situation.

3. Stille Zeit als Chance 
Die Coronazeit als eine Phase nutzen, um neue Möglichkeiten zu finden. Die Zeit  nutzen, Neues auszuprobieren, neue Ideen aus mir herauszuholen bzw. Altes neu aufleben zu lassen. In dem Stillstand würde viel Potenzial zum Wachsen liegen, um Neues zu schaffen. Ich solle das Geschenk dahinter erkennen.  

4. Musizieren                                   
Ich solle wieder musizieren. (Hier wurde ich gleich aktiv, und habe eine Freundin angerufen und gefragt, ob wir wieder einmal im Monat zusammen auf unseren Flöten musizieren möchten? Leider wohnt sie relativ weit weg, deshalb nur einmal im Monat.) Aber wir suchen uns Stücke aus, die wir getrennt voneinander üben, und im Austausch gemeinsam spielen. Sie spielt nach Gehör und ich nach Noten, trotzdem finden wir musisch immer zusammen. 

5. Schreiben   
Ich solle schreiben. Ein Buch schreiben ???? Briefe schreiben ???? (Puh, und wieder bekomme ich gesagt, ich solle schreiben, wie Momo damals über die Tierkommunikatorin, ich solle über meine Tiere schreiben). Aber ein Buch? Dann geht bei mir der Leistungsdruck wieder los und die Schreibblockade würde erneut aufleben, weshalb ich mein Schreibtalent in den jungen Jahren wieder aufgeben musste.   

6. Rückzug und Kontakte / Die richtige Balance 
Ich könne sehr gut mit mir alleine sein, aber ein Mix zwischen mir und anderen Menschen wäre optimal. Mehr aus mir herausgehen und in die Natur wäre kraftspendend. 

Zurück zu meinen Tieren
Am Anfang dieses Berichts habe ich Sy Montgomery mit Was ich von Tieren gelernt habe? Einfach Mensch sein, zitiert. Genau das erlebe ich jetzt auch. Die Analyse von Fr. KF kam fast zeitgleich mit dem Bericht von Bernadette. Es hat sooo gepasst und bin richtig dankbar. Meine Tiere führen mich durch den Druck zu mir selbst. Auch das thematisch besetzte Webinar von Frau Sauerland hat in mir viel bewegt. 

Bernadette hatte mir am Ende über meine Seele noch ein Abschlussbild übermittelt, das so schön ist, dass es mich wieder in Hoffnung gehüllt hat, nachdem ich es entschlüsselt hatte. 

12.11.2021
Erstes Ufer erreicht / Musizieren
Ein Ufer habe ich tatsächlich schon erreichen können. Meine Spielgefährtin Jess (Jessica) wieder ins Boot geholt. Dadurch, dass ich aber krank geworden bin, fand der Austausch jetzt erstmal getrennt statt. Jess kann so wunderbar spielen. Und das alles ohne Noten, die sie in ihrer Jugend niemals lernen wollte / konnte, und es aber auch nicht musste.

Dafür hat sie gelernt, jeden Ton exakt herauszuhören, ihn auditiv zu erfassen, nachzuspielen und ihr dadurch gelingt, den Tönen Leben mit ihren Gefühlen in ihr Musikinstrument einzuhauchen. Das liebe ich so an ihr. Während ich, die nur nach Noten spielen kann, neben ihr so richtig technisiert und fahl wirke. 

Aber wenn wir ab nä. Sonntag wieder zusammen spielen, ergänzen wir uns neben dem Genuss des Musizierens und schauen uns Manches voneinander ab. Mit ihrem Gehör sagt sie mir, was ich an den Stücken noch besser pointieren könnte, und ich begleite sie in der Technik beim Einstudieren der Stücke, während ich sie ihr vom Blatt vorspiele und sie unterstütze bei der richtigen Tonart und den Griffen.

Danach, während sie die Stücke, für die wir uns gemeinsam entscheiden, nach Gehör reproduziert, trägt sie abends die Melodien einverleibt mit nach Hause und sie diese dann zu Hause durch Übung noch weiter perfektioniert, mit Leben und Seele füllt sozusagen und beim nächsten Treff genießen wir die Stücke wie eine gemeinsame Süßspeiße. 

Gemeinsamkeiten in der Musik?
Wir lieben beide das Musizieren so sehr, dass wir alles um uns herum vergessen. Die Zeit verfliegt enorm und vergessen dabei andere Bedürfnisse und sogar manche Verpflichtungen.

Das Video unten ist Jess´Melodie. 


Der Fruchtbaum und der fließende Fluss
Und ich übe bis zum nächsten Treff diese Stücke auch mehr fließen zu lassen, weg von der Technik, und stelle mir dabei einen Fluß vor, der für Gefühle steht, während Jess sich von Takt zu Takt hinarbeitet, und während sie musiziert, sieht sie einen Baum mit Früchten vor sich, nach denen sie bedarfsbedingt greifen würde, sobald sie einen Takt einstudiert habe. 

Jess hatte früher versucht, Noten zu lernen, aber die Noten würden ihr im Weg stehen, ihre Gefühle kämen nicht mehr so richtig zum Ausdruck, und so musste sie die Noten schließlich wieder aufgeben. 

Wir hatten uns aus den Augen verloren. Wie kam das? Das war coronabedingt und sich schließlich bei mir mit der Zeit die Lust und das Interesse verflüchtigt hatte. Und nun war sie sehr erfreut über meine Rückkehr. Sie habe viel an mich gedacht, aber sie wollte mich nicht drängen. Ja, das stimmt, Drängen ist so eine Sache, aber einen kleinen Anstoß, puh, den benötige auch ich, wie man sieht. Ich ganz besonders als eine Introvertierte, die sehr gut mit sich alleine zurecht zu kommen weiß. 

Jess`Katzen
Jess hat zwei Katzen. Davon eine Problemkatze. Aber ich halte mich zurück, wenn auch schweren Herzens. In meiner Zeitnot möchte ich die Zeit nutzen, nur Musik mit ihr zu machen, und ich möchte meinen unbewussten Anspruch herunter schrauben, symbolisch gedacht, die Welt weiter retten zu müssen. 

Jess´ Problemkatze
Sollte ich doch noch mal eine TK - Ausbildung in Angriff nehmen, ist mir mittlerweile aber nicht mehr ganz soooo wichtig, dann würde ich für Jess ein Katzenreading erstellen. Die TK ist ein so umfangreiches Thema für einen Menschen, der zuvor noch nichts davon gehört hat, das würde unseren musikalischen Rahmen zu sehr sprengen.

November 2021
Neue Gedanken zur TK-Ausbildung

Die TK ist mir nach wie vor wichtig, wenn auch mit Abstrichen, nicht mehr um jeden Preis. Ich habe schon meinen Beruf, einen sehr anspruchsvollen noch dazu, und habe Klient*innen, die meine Arbeit sehr schätzen und würdigen. Ich bin auf die TK nicht angewiesen. Ich habe studiert, mit der Gesamtnote 1 meinen Universitätsabschluss erworben, jede Menge Berufserfahrungen, jede Menge Fort- und Weiterbildungen; ich muss niemandem mehr etwas beweisen.  
Die Tierliebe, das Interesse und die Neugier alleine hatten mich zu dieser möglichen Ausbildung bewogen. 

Ich bin nicht ungeeignet für die TK-Ausbildung, ich könnte jederzeit woanders mit ihr beginnen. Während Neulinge erst noch lernen müssen, sich in andere hineinzuversetzen, bringe ich diese Fähigkeit in Theorie und Praxis durch meine Feinfühligkeit, Studium und Berufspraxis schon mit. 

In Sachen Tierkommunikation war sie und ist mein Vorbild
Nach mehr als zehn Jahren hatte ich wieder Lust auf diese Ausbildung bekommen, weil ich jemanden kennengelernt habe, zu der ich durch ihr Wissen aufsehen konnte, und ich noch immer zu ihr aufsehe. Aufsehen bedeutet aber nicht, zu vergessen, was man selbst an Wissen mitbringt und wer man selbst ist. Und das hatte ich missachtet, mich hatte ich missachtet, mich durch eine projektive Rolle klein gemacht neben ihr. In dieser Rolle habe ich mich aber nicht mehr wohlgefühlt. Dennoch war sie und sie ist noch immer mein Vorbild was die TK betrifft, und ich vermisse den Austausch mit ihr sehr, soweit man es überhaupt Austausch nennen kann, wenn zwei hohe Mauern, ihre und meine, uns voneinander trennen. 

Ein Geben und Nehmen auf beiden Seiten, sich miteinander und voneinander bereichern, das erst nenne ich Austausch. Wie mit der Musik. Aus meiner pädagogischen Praxis heraus, ich bilde Hochschul- und Universitätspraktikant*innen mit aus, ist mir bewusst, dass man auf Augenhöhe trotzdem Mentorin sein kann. Als Wissensvermittlerin lerne ich nebenbei genauso von meinen Student*innen und von meinen Klient*innen, wie sie von mir. Und das ist etwas so Wunderbares, wenn Wissen an allen Orten in den Fluss gebracht- und in die Welt hinausgetragen werden kann und darf. Deshalb verzichte ich bewusst auf andere herabzuschauen. 

Die Kommentatorin namens Franziska auf dieser Seite hat recht: Das reale Leben ist ein besserer Ort, sich, so wie man wirklich ist, kennenzulernen, als versteckt hinter einer Bildschirmwand, die uns trennt, und Hemmungen nur noch größer werden lässt. (Den Kommentar gibt es zwecks Löschung meinerseits nicht mehr, weil ich noch am Verarbeiten war).

Das Ende einer Lebenskrise zur speziellen Thematik hier auf dieser Seite, die wichtig war, um aufzuzeigen, was Tiere in uns alles bewirken.  

Weiter geht es nun mit meinen Tieren.

So., 14.11.2021 
Thema Alice / Sinnloser Tierarztbesuch
Der Gang beim Tierarzt vor einer Woche, siehe Kommentare, zeigte 
keine Wirkung, da Alice noch immer sehr wenig gefressen hat. Alle möglichen Futtersorten habe ich angeschafft, die sie i. d. gerne frisst, aber sie lehnt sie neuerdings allesamt ab. Muss ich nun zuschauen, wie sie immer weniger wird? Die Globuli von Fr. KF nimmt sie noch weiterhin, das macht mir Hoffnung. Ich habe ihr sogar Futter frisch selbst zubereitet, auch daran zeigte sie eine starke Abneigung.

Nun kam noch die Verstopfung hinzu. Viel zu feste Knötchen und zu unregelmäßig. Nachdem sämtliche andere Mittel auch daran verzagt sind,

ist mir Momo eingefallen, der im Alter auch damit zu tun hatte. Es gab ein Mittel, das ihm super geholfen hat. Das hatte ich aus einem Buch für Katzenhomöopathie. Hier außerdem der Link. Er hatte nur wenige Gaben davon gebraucht, mehrmals am Tag fünf Kügelchen und er wurde tatsächlich davon geheilt. Nun hatte ich das Mittel in der Apotheke bestellen müssen. Alice wollte aber nur zwei Kügelchen in der D12 - Potenz akzeptieren, und das noch zeitversetzt. Ich hatte nicht die Hoffnung, dass das wirkt und bereute, nicht die C-30 Potenz bestellt zu haben.

Nach der Gabe bin ich zum Fressnapf gefahren, und suchte nach einem speziellen Futter, wie z. B. das Seniorfutter, das sicherlich mit stärkeren Aromastoffen gemixt sein müsste. Ich habe mich beraten lassen, und es hieß, dass alle hochwertigen Futter frei von Suchtmitteln und von künstlichen Aromastoffen seien. Sie kannte mich und sie weiß, dass ich nur hochwertiges Futter kaufe. Sie würde das Problem auch bei anderen alternden Tieren kennen. Das wäre ein langsames Ausscheiden, wenn keine Stabilisierung in Sicht sei.

Ja, damit setze ich mich gerade tatsächlich auseinander, trotzdem gebe ich noch nicht auf. Und habe schließlich drei Sorten Futter der Billigmarken im Seniorbereich gekauft, und eine von der ihr bekannten Marke, in der Hoffnung, dass eine von den vier Futtersorten dabei ist, die sie akzeptiert. In Alice´ Alter muss ich nun nicht mehr so akribisch auf gesundes Futter achten, sonst stirbt sie mir noch vor ihrer Zeit an dem gesunden Futter.

Das Wunder der Homöopathie
Als ich schließlich wieder zu Hause war, wurde ich positiv überrascht, da Alice tatsächlich Kot abgesetzt hatte. Die einzelnen Globulis haben innerhalb kürzester Zeit Wirkung gezeigt. Und Alice weiß, was sie braucht. Fünf Kügelchen, wie im Buch beschrieben, waren bei ihr gar nicht mal nötig. (Ich gebe hier keine Präparate an, weil jeder seine eigenen Lösungen und Mittel suchen muss). 

Das obige Buch gibt es übrigens auch für Hunde. 

Hast du was für mich gefunden?
Alice wusste, dass ich für sie Futter besorgen würde. Denn ich sagte ihr das, als ich die Wohnung verließ und beim Fressnapf sprach ich mental mit ihr. 

Sie beschnupperte mich, als ich zurückkam, streckte mir ihr Köpfchen hin, als wollte sie sagen: Und? Hast du was für mich gefunden und mir mitgebracht? da merke ich immer, dass sie schon Appetit hat, sie aber wahrscheinlich nicht mehr in der Lage ist, das Futter zu riechen. Als ich ihr schließlich den ersten Beutel aufgemacht habe, das war der Beutel ohne Zuckerzusätze, hat sie mir die Brekkies tatsächlich aus der Hand gefressen. Und seit Samstagnachmittag frisst Alice endlich wieder. Und Mio mit, wenn ich nicht aufpasse 😝.  

Keine künstliche Lebensverlängerung
Durch das Protokoll von Fr. Sauerland weiß ich, dass Alice keine lebensverlängernden Maßnahmen akzeptiert. Ich wusste das schon vor dem Reading, aber ich wollte mir sicher sein und hatte eine objektive Profi-Meinung einholen wollen. Zu der mentalen TK schreibe ich noch explizit über weitere Details in späteren Kapiteln. 
Frau Sauerland hat meine Katze so authentisch beschreiben können, dass ich keine Zweifel hatte, dass das meine Alice war, mit der die Informationen interaktiv ausgetauscht wurden. 

Farblichttherapie
Ergänzend dazu bekommt Alice noch mit den entsprechenden Farben die Farblichtlampe angeschaltet. Orange ist z. B. die appetitanregende Farbe. 

Ich war im Frühjahr dieses Jahres schon so positiv überrascht über die Wirkung der Farben, dass es mich richtig sprachlos gestimmt hat. 

Wenn ich eine Farbe eingestellt hatte, die aber von den Katzen nicht angenommen werden konnten, dann sind sie einfach aufgestanden und weggegangen. Alice hatte die Farben richtig geliebt, und besonders im Grün hatte sie anfangs darin regelrecht gebadet. 

Mittlerweile mag sie die Farblichttherapie nicht mehr so wie im im Frühjahr. Sie lässt hauptsächlich nur Orange zu. 

Das Farbblatt von Frau Kerstan befindet sich immer griffbereit in meinen Unterlagen. Super gut als eine schnelle Übersicht. 

Und schließlich hatte sich wieder mein Kopf eingeschaltet. Wie kann das funktionieren? Was steckt dahinter? Und so habe ich im Netz recherchiert, unabhängig davon, dass ich schon mit Bianca einen regen Austausch dazu gepflegt hatte. Aber ich wollte es genau wissen und gedruckt nachlesen und bin auf dieses Buch gestoßen:

Katzen mit Farben heilen


Das Behandeln mit farbigem Licht, welches in den letzten Jahren mehr an Bekanntheit zugenommen hat, ist keine neumodische Behandlungsmethode, sondern eine bereits in vorchristlicher Zeit angewandte Therapieform. Diese alte Heilkunst kann heute als Alternative zu anderen Therapieformen angewendet werden. Dieses Buch soll allen Interessierten einen Weg zeigen, die Farbtherapie zur Gesunderhaltung ihrer Katze einzusetzen, aber auch bei einer Erkrankung als sanfte Heilmethode anzuwenden. Damit Ihr Tier wieder gesund wird, benötigen Sie nicht immer teure Medikamente mit ihren zum Teil unerwünschten Nebenwirkungen; sondern verschiedene Farbtherapiegeräte, Farbfolien usw. können ebenso zu einem Therapieerfolg führen. Sylvia Esch, eine bekannte Tierheiltherapeutin, arbeitet schon jahrelang in ihrer eigenen Praxis erfolgreich mit verschiedenen Naturheilverfahren. Ihre praktischen Erfahrungen mit der Farbtherapie hat sie in diesem Buch in leicht verständlichen Anleitungen und anschaulichen Illustrationen zusammengestellt. Sie möchte die Farbtherapie bei der Katze den Tierfreunden zugänglich machen. Parallel zu diesem Fachbuch entstand auch eine entsprechende Publikation für Hunde.
Das Buch hat einen stolzen Preis von 48,- €. Aber mir ist es das wert. Wir geben so viel Geld für sinnlosen Plunder aus, dann sollten wir den Wert erst recht in unsere Tiere legen, die an erster Stelle stehen müssten. Eine Investition, die man für immer hat. 

Und eine Farblichtlampe kann man bei Amazon beziehen. Ich habe die von Philipps und bin recht zufrieden mit ihr. Diese Lampen gibt es noch nicht so lange auf dem Markt. Das Buch ist älter als die Lampe. Sie ersetzt sämtliche Farbfolien.

Foto: Amazon

Tierheim
Ich habe nun hier so viel Futter verschiedenster Hersteller gebunkert, dass ich demnächst das Tierheim damit versorgen möchte. Alles noch verschlossene Packungen, weil ich immer auf Vorrat kaufe. 

TK - Übungen ohne Erfolg 
In letzter Zeit komme ich damit nicht mehr weiter. Mir gelingen die Übungen einfach nicht mehr 😔 . Auch mit Mio nicht, wo ich herausfinden möchte, wie viel Futter er tatsächlich benötigt, damit der Stress für uns beide einfach mal nachlassen kann. Was mir gelingt, Beobachtungen bzw. das Verhalten meiner KätzInnen gut zu deuten, mehr aber nicht. Anhand ihrer Bewegungen weiß ich fast immer, was sie benötigen, oder was sie mir sagen möchten. Aber die TK-Meditationen an sich gelingen mir nicht mehr. Deshalb bin ich bestrebt, zügig und bald die vergangenen Beispiele im nä. Thread festzuhalten, die sich nach dem Online-Basiskurs ergeben haben, bevor auch diese ganz verblassen. Gerade wenn Alice mal nicht mehr da sein sollte, habe ich sie hier in ewiger Erinnerung und ich sie bei der Trauerbewältigung immer wieder nachlesen kann. 

Eine der Übungen war für mich herauszufinden, warum Alice bei mir ist? Eine so wunderbare Antwort erhielt ich, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, dass sie irgendwann nicht mehr da sein wird. Es ist schon jetzt enorm schmerzhaft diese Vorstellung. Mit Fr. KF hatte ich über Alices Antwort gesprochen, die partout nicht an meiner Fähigkeit gezweifelt hatte, sie richtig empfangen zu haben, während ich wieder mal ich selbst mich angezweifelt habe, weil der Kopf immer wieder dazwischen gefunkt hat. 

Sinnstiftende Frage: Warum Alice bei mir ist
Alice hatte mir mitgeteilt, dass sie bei mir ist, um mich zu beschützen. Ich konnte das nicht glauben. Wie kann ein so kleines Wesen mich beschützen? Ich dachte, es wäre eher umgekehrt, ich beschütze sie. Und dann sind mir ganz viele Beispiele eingefallen, wo Alice tatsächlich immer tröstend und schmusig mir zur Seite stand. Einmal hatte ich eine telefonische Auseinandersetzung mit meinem Gesprächspartner, und bevor die erste Träne nach dem Anruf rollen konnte, war sie sofort bei mir ... Dann die Beispiele mit meinen Albträumen, habe ich im ersten Thread darüber geschrieben, dass Alice meine Traumwächterin sei.  

Als ich am 31.8.1917 abends ohne Momo wieder nach Hause gekommen bin, kam sie sofort auf mich zu, setzte sich schmusig auf meinen Schoß, schaute mir in die Augen, als wollte sie sagen: Sei nicht traurig, du hast ja noch mich. 

Damals hatte ich mich gewundert, weshalb sie sich so gar nichts aus Momos Weggang gemacht hat. Heute weiß ich die Antwort, nicht nur, weil sie mich vor Mio nun alleine hatte. Nein, es hatte noch einen anderen Grund, den ich aber für mich behalte. 

Mo. 15.11.2021
Alice frisst wieder
Die gute Nachricht: Alice frisst weiterhin. Wie habe ich das ohne ärztliche Hilfe geschafft? Hierbei kam mir tatsächlich die TK zu Hilfe. Denn TK bedeutet nicht immer, sich hinzusetzen, in die Meditation gehen, Fragen stellen und auf Antworten warten: Nein, TK bedeutet auch, das Verhalten der Tiere zu beobachtet, wurde aber auch in den Büchern und im Webinar erläutert. Man steht sich halt häufig selbst im Weg, weil man nach großen Lösungen sucht, Lösungen, die sofort hermüssen und Wirkungen erzielen sollen. 

Meine Alice hat die Spritze gegen die Übelkeit vom Tierarzt gar nicht benötigt
Plötzlich kam mir schließlich nach ein paar Tagen die Blitzidee, wie ich weiter oben schon berichtet habe. Alice kann wahrscheinlich aufgrund ihres Alters das Futter nicht mehr richtig riechen, auch weil sie mit ihrer Bauchspeicheldrüse zu tun hat, denn sie zeigte mir wiederholt, dass sie Futter haben wollte, in dem sie mir dies durch ihre Gestik deutlich gemacht hatte und ich ihr daraufhin immer wieder ihre verschiedenen Futtersorten angeboten hatte, die sie allerdings überhaupt nicht interessiert hatte und ich ihr antwortete, was ich ihr denn noch anbieten solle?

Nun, durch die radikale Futterumstellung seit Samstagnachmittag frisst Alice wieder regelmäßig.
Ich hatte vier verschiedene Seniorfutter gekauft und habe heute aber wieder gewechselt. Das Zweite von den vieren, denn in dem ersten waren mir die Inhaltsstoffe mittlerweile doch mehr als fragwürdig. Vollkornweizen an zweiter Stelle und nur ganz wenig Fleischanteil, nur zwei Prozent mehr als der Vollkornweizen. Jetzt, wo Alice wieder frisst, konnte ich ihr ein anderes Seniorfutter anbieten, das wesentlich besser von der Zusammensetzung her ist. Mehr Fleischanteil und weniger Pflanzen- und künstliche Zusatzstoffe. Alice hat es akzeptiert und frisst auch dieses Futter. 

Das, was auf den Verpackungen in großen Lettern abgedruckt ist, hier: 
Hilft, starken Gewichtsverlust zu vermeiden, sind nur billige Lockrufe, mehr nicht. Mir war dies durchaus bewusst, aber mir kam in dieser besonderen Situation einfach jedes Futter recht, weil Alice fressen musste, sonst würde sie mir noch vor ihrer Zeit still dahinsiechen. 

Tierkommunikation mal anders
Dadurch, dass sie mir immer wieder durch ihr Verhalten gezeigt hatte, auch das ist eine Form der TK, dass sie an Futter interessiert war, war mir klar, es muss ein anderes Futter her. Wir hatten vor einem halben Jahr aus anderen Gründen unsere Futtersorten gegen ein anderes ausgetauscht, spezielles Schonfutter vom TA, aber das lehnt sie mittlerweile auch ab. Dennoch, solange sie mir das Interesse nach Futter zeigen konnte, solange war die Sache nicht aussichtslos, weshalb ich schließlich den Gang zum Fressnapf nicht gescheut habe, auch Billigfutter auszuprobieren. 

Fazit: Demnach habe ich Alice´ Signale richtig gedeutet, nur habe ich diese etwas spät verstanden, wie so oft. Außerdem hatte ich nicht den Mut, anderes Futter anzubieten, aus der Befürchtung heraus, ihr damit noch weiter zu schaden. 

Wir verlassen uns meist auf die Meinung von TÄ, handeln zu wenig aus dem eigenen Inneren bzw. aus dem Antrieb unserer Tiere heraus. 

Meine Kollegin: Setz das unbedingt ins Internet
Meine herausragende tierliebende Kollegin, die selbst jede Menge Katzen hat, erkundigte sich nach dem Befinden meiner Katze und so berichtete ihr das ganze o. g.  Prozedere. Sie war überrascht, und meinte: Auf so eine Idee muss man erst mal kommen. Wie hast Du das nur rausgefunden? ... Das musst Du unbedingt ins Internet setzen, und anderen diese Idee weitergeben. 
Nichts anderes tue ich, war meine Antwort hierzu. 

Mio 
Frisst Alices Futter weg
Mio hat an Selbstbewusstsein zugenommen.
An einem Tag letzter Woche fand ich Alices`Fressnapf leer vor. Ich hatte mich riesig gefreut, aber dann sagte mir eine dumpfe innere Stimme, dass nicht Alice 
den Inhalt habe leer gemacht. Mio? Ich kann es schließlich nicht gewesen sein 👀.

Der Fressnapf mit Alice´ TF steht auf ihrem Kratzbaum im Wohnzimmer, den Mio eigentlich nicht besteigt. (Diesen Fressplatz hatte sich übrigens Alice vor vielen Jahren selbst ausgesucht). Zu Beginn der Behandlung bei Frau Kalbfleisch im April 2021 war die Frage, was ist, wenn Mio irgendwann durch die Behandlung mit den Kügelchen an Alice´s Futter geht? Ist bis vor letzter Woche nicht der Fall gewesen. Dass sich Mio durch die Tierheilpraxis noch in einem mächtigen Wandlungsprozess befindet, ist mir bewusst. Und jetzt ist es so weit, er traut sich das Klettern wieder zu, macht sich´s darauf sogar noch gemütlich, und 

somit ist das eingetroffen, was ich zu Beginn der Behandlung befürchtet hatte: Mio besteigt Alice´ Kratzbaum und frisst ihr Schälchen leer. Er wurde von mir nun mehrmals dabei erwischt. Das bedeutet, dass Alice kein Schälchen mehr haben kann, und zehn Stunden warten muss, bis ich wieder zu Hause bin.

Dies kann Alice doch jetzt gar nicht gebrauchen und suche nach einer weiteren Lösung in dieser Hinsicht. Jetzt, wo sie wieder frisst, frisst Mio ihr Futter weg, wenn ich nicht zu Hause bin. Ich werde ein Minischälchen, eher eine kleine Schale auf ihren hohen Kratzbaum im Flur setzen, dann hat sie wenigsten etwas zum Fressen, wenn ich selbst nicht vor Ort bin, um dies zu bewachen. 

Mios Zahnverlust
Mio beißt sich durch die Diät die Zähne raus / Zähneknirschen
In einer Flurecke fand ich vor mehreren Wochen einen Spitzzahn von Mio. Als ich ihm ins Mäulchen geschaut hatte, sehe ich, dass ihm oben herum einige kleine Zähnchen noch zusätzlich fehlen. Ich habe Fr. KF darüber informiert, weil er dafür einfach zu jung ist. Sie meinte, dass er als junger Kater sicher schlecht versorgt worden wäre  .... Wir wissen es nicht mit Bestimmtheit. Wir können es nur vermuten. Aber als ich vor ein paar Tagen mit ihm richtig Stress hatte, gab ich ihm das zu spüren. In der Nacht hatte Mio daraufhin mit den Zähnen geknirscht. Nun hat es klick bei mir gemacht. Mio knirschte ganz häufig mit den Zähnen, als er bei uns eingezogen ist. Das hatte sich aber wieder verloren und seit der Diät geht das wieder los. Mio ist nicht stabil genug für die Diät und beißt sich die Zähne raus. Am liebsten würde ich alles abbrechen. Habe fast keinen Mut mehr. 

Sa. 20.11.21
Die Diskrepanz zwischen der Schul- und der Naturmedizin
So, nun ein letztes Beispiel, das mir rückblickend noch eingefallen ist und ich es noch nachholen möchte

Dazu Mios Kahlrasur vor drei Jahren
Mio hatte jede Menge Filzknötchen im Fell gebildet und ich hatte keine Ahnung, wie sie entstanden sind. Und wieder soll die Fettleibigkeit Schuld gewesen sein, da er sich dadurch nicht richtig putzen könne. Ich selbst wollte warten, bis die Knötchen etwas vom Ansatz her raus wachsen würden, damit ich sie ihm hätte rausschneiden können. Dies wurde mir medizinisch allerdings abgeraten. Demnach wurde Mio in Narkose gesetzt, damit er kahl rasiert werden konnte. 
Auch hier fehlte es mir an Worten, die sich an Fakten orientieren hätten können. Im Zuge dessen bekam er auch den Zahnstein entfernt.

Doch seit Mio gequollene Flohsamenschalen ins Futter bekommt, seit dem hatten sich keine Filzknötchen mehr gebildet. Ich muss ihn auch nicht mehr kämmen. Vor der Behandlung, damit musste ich Mio zur Vermeidung dieser Filzknötchenbildung mit einem speziellen Kamm immer bürsten. Doch trotz Pflege mit Kamm und speziellem Fluidum im feuchten Tuch kamen immer wieder neue Knötchen, die ich aber selbst entfernen konnte, da ich sie dieses Mal rechtzeitig erkannt hatte. Aber Mio war das jedes Mal unangenehm.

Heute benötigen wir diese Tortur nicht mehr, dank der Flohsamenschalen, die neben der Ballaststoffe auch ätherische Öle enthalten, und helfen somit, das Fell geschmeidig zu machen. Hier gibt es einen Link dazu.

Somit war der Grund des verfilzten Fells nicht sein Übergewicht, sondern weil ihm wichtige Nährstoffe gefehlt hatten. Man darf nicht vergessen, dass Mio vor unserer Zeit unregelmäßig und wenig nahrhaftes Futter erhalten hatte.

So. 21.11.21
Flötentöne mit Alice in unserer Mitte

Heute war Jess bei uns und wir haben viel Zeit mit dem 
Musizieren zugebracht, wenn auch mit vielen Unterbrechungen, weil wir Rücksicht auf meine KätzInnen nehmen wollten, denen wir das Wohnzimmer überlassen hatten. Hier auf dem Foto ausschließlich im privaten Look, ohne festliche Kleidung, dafür mit meiner allerliebsten Katze. Alice war eine so Süße. Obwohl sie die Flöten überhaupt nicht mag, und auch keinen Besuch, kam sie in unsere Mitte und wollte unbedingt dazugehören. Sie hat sich sogar von Jess richtig mit Streicheleinheiten verwöhnen lassen, was so gar nicht ihre Art ist. Jess ist ein recht weicher Typ, und das spürt meine Alice. 

Es war ein wunderschöner Flöten - Katzensonntag. Wir haben sogar ein Stück aus der griechischen Mythologie, Orpheus und Euridike, auf unseren Flöten gespielt, von Christoph Willibald Gluck, Reigen seliger Geister. Literatur in Musiktönen umgewandelt, es hat alles gepasst. Sooo ein schönes Stück sowohl literarisch als auch musikalisch. 

Beim nächsten Treff werden wir uns die gedruckte Mythologie vornehmen, Ovid - Metamorphosen. Sehr tiefgründige, antike psychologische Sagen, die allzeit aktuell bleiben, und ich diese mythischen Geschichten immer wieder von Neuem lesen kann. 

Neues Problem
Mio klaut ein zweites Mal der Alice den Platz weg

Noch eine letzte Thematik, bevor ich meine Beispiele zur TK im nächsten Thread aufschreiben werde. Sie ist sehr wichtig für mich. Es geht um Mio, der nun ein zweites Mal versucht, Alice´Platz wegzunehmen. Und dieses Mal mache ich nicht noch mal den Fehler, nicht einzuschreiten. Dieses Mal setze ich mich für Alice ein. Beim ersten Mal mit dem Korbstuhl war ich nicht couragiert genug, aber jetzt bin ich es. Durch das Katzenreading mit Fr. Sauerland, Sommer 21, konnte seit dem das Eis, das zwischen mir und Alice durch Mios Einzug sich gebildet hatte, wieder zum Brechen gebracht werden. Seit dieser Zeit ist es mit uns beiden wieder richtig, richtig schön geworden. Auch das werde ich Fr. Sauerland niemals vergessen. Sie hat mir meine Alice, ohne dass sie das weiß, wieder zurück gebracht, symbolisch gesprochen. Ich stand durch Mio unter einem massiven Loyalitätskonflikt, sodass ich ihm schwer Grenzen zeigen konnte. Jetzt kann ich das, weil mir das meine Alice mehr als wert ist. Und weil ich gesehen habe, wie sie dadurch gelitten hatte, als er ihr den Korbstuhl geklaut und ich nichts dagegen unternommen hatte, außer, dass es mich innerlich leise für mich selbst mehr als traurig gestimmt hat.
 Erst durch das schriftliche Protokoll von Fr. S. hat es schließlich in meiner Seele richtig "klick" gemacht und just einen Tag danach fing ich an, härter durch zu greifen, was allerdings mit einem längeren Prozess einhergegangen ist, an der Thematik längerfristig dran zu bleiben. 

Jetzt, wo ich mittlerweile geübter darin bin, schaffe ich Mio gegenüber klare Ansagen zu machen, nach dem er sich ein zweites Mal über Alices Platz her macht, und ich sicherlich keinen zweiten Kratzbaum neben dran stellen werde. 
Aber dennoch das Taktgefühl dabei nicht vergessen, um ihn seelisch nicht zu verletzen, trotzdem auch für mich nicht immer leicht, die richtige Balance zu finden, vor allem weil Mio sehr hartnäckig in allem ist. Die Grenzen, die er benötigt, in der Durchsetzungskraft wie ein Medikament nach oben bzw. nach unten hin dosieren. Er fordert mich damit richtig heraus.

Mio nimmt nun ein zweites Mal Alice´Platz weg, siehe obiges Foto
 


Sa. 04.12.2021
Austricksen mit einem anderen Kissen

Ich habe nun auf dem Kratzbaum von Alice einfach ein 
anderes Kissen drauf gemacht, sodass Mio nicht mehr drauf geht. Mio mag nämlich auch nichts Neues. Nur Alices Schälchen passt da nicht richtig drauf, und muss es wieder  wegstellen, wenn sie gefressen hat. Wobei ich es sowieso nicht stehen lassen könnte, da Mio für Futter jedes Hindernis überwinden würde. Das Kissen kommt nur drauf, wenn ich nicht zu Hause bin. 

Leider schaffe ich es nicht immer, rechtzeitig das Schälchen wegzustellen, weil ich es in der Zwischenzeit häufig vergesse, wenn ich nicht warte, bis Alice fertig gefressen hat, sodass Mio sich immer wieder an Alices Futter dranmacht und ärgere mich dann am meisten über mich selbst. Ich bin sicher, dass er wieder richtig zu genommen hat und mich macht das richtig wütend. Ich tue alles, gebe dazu noch viel Geld aus. Ich bin gespannt, was die Waage morgen früh hergibt. 

So. 05.12.2021
Mios Gewicht, leichte Zunahme

Glücklicherweise wiegt Mio ca. als 5,45 Kilo. Er springt von der Waage immer so schnell runter, sodass ich die Zahl nicht genau erfassen konnte. Dennoch hat er 20 Gramm mehr als noch vor drei Wochen. Er darf auf keinen Fall 5,5 Kilo erreichen. Und doch bin ich froh, so viel wie er TF stibitzt hat, habe ich mit mehr Gewichtszunahme gerechnet. 

Mio ist hartnäckig was die Futterbettelei betrifft, und was die Okkupation von Alice´ Schlafplätzen betrifft. Der Trick mit dem Zusatzkissen funktioniert nicht mehr. Ich bleibe gelassen, denn wenn ich von der Arbeit komme, nehme ich das dunkle Kissen wieder runter, und muss das untere wegen des Eigengeruchs von Mio nicht waschen. Das untere Kissen bleibt davon verschont. 


Der geklaute Sessel scheint nicht mehr so interessant zu sein. Er schaut sich viel von Alice ab. Im ersten Jahr seines Einzugs hat er tagsüber nur auf dem Boden gelegen und nachts bei uns im Bett geschlafen. Durch die Bioresonanztherapie hat Mio mehr Selbstvertrauen entwickelt ... Über E-Mail bin ich wiederholt gefragt worden, ob Mio genug Schlafplätze haben würde? So wie Alice hat auch Mio seine Schlafplätze ausgesucht. 


Seit er Alice´Sessel für sich beansprucht hat, hat er seinen Platz auf der Couch nicht mehr benutzt. Doch nun seit einer Woche belegt er seinen Platz zeitweise wieder. Durch Alice hat er noch einen weiteren Platz gefunden. Eigentlich auch Alice´ Platz.


Aber hier lasse ich ihn, denn damit scheint Alice kein Problem zu haben, da im Schlafzimmer noch so ein Fensterplatz eingerichtet ist, und sie beide so gerne in den Garten rausschauen. 


Hier passt das absolut, für jeden ein Fenster. Auf diesem Fensterbrett geht Mio (noch ???) nicht drauf, doch Alice gebraucht das Fensterbrett im Wohnzimmer weiterhin, wenn Mio nicht drauf liegt. Und von beiden wird mein Lesesessel gerne benutzt. 

Und nun, zum Abschluss dieses Threads ein passendes Foto, das eine Entwicklung meiner beiden Fellnasen zeigen soll. Was für ein Geschenk. Niemals hätte ich mit som einem Bild gerechnet. Ich freue mich unendlich darüber. 

Abschlussfoto zu dieser Thematik



So. 12.12.2021
Neuer musischer Sonntag mit Alice

Noch kann ich diesen Thread nicht schließen. Ich bin von meiner Alice wieder sehr beschenkt worden. Jess und ich haben erneut gemeinsam musiziert und wieder kam sie in unsere Mitte dazu, während wir zweistimmig in unsere Flöten bliesen. Sie hat unsere Flötentöne, 442 Hz, ausgehalten. Wir musizieren extra in der Küche, überlassen den KätzInnen die gemütlichen Wohnräume, um sie zu schonen. Und trotzdem kommt Alice dazu. Das ist für mich ein riesen Geschenk, das ich unbedingt hier verewigen möchte. Alice wird am 01.02.2022 fünfzehn Jahre alt, und ich weiß nicht, wie viele gemeinsame Zeit wir noch haben werden. Alice ist mein allergrößter Schatz, und das sage ich ihr jeden Tag auf´s Neue. Ich bin sicher, sie versteht mich.



Heute habe ich auch Jess mit auf dem Foto, leider ohne Flötentöne, sie wollte kein Video mit sich drauf, was ich verstehen kann. Ich mag auch nicht ständig geknipst werden. Schon letzten Sonntag mit meiner Schlapperkleidung nicht, aber aus Liebe zu meiner Katze musste ich den Moment mit ihr so festhalten, wie er war.  


Und hier meine große Prinzessin von Alice. Ich hätte niemals gedacht, dass sie unser Flötenspiel auch heute mit uns begleiten wollte. 


Es war ein wunderschöner Sonntag; voller Flötentöne, musischer Literatur, und voller Alice. Alice, eine so wunderbare kätzige Freundin. Ich werde sie sooo vermissen, wenn sie mal nicht mehr ist. Ich hoffe, dass sie noch vollständig gesund wird. Hoffe, dass sie das eine Kilo wieder zunehmen wird, und hoffe, dass die Bauchspiecheldrüsenentzündig vollkommen ausheilen wird, ohne weitere Schübe zu befürchten. Ich danke meiner Alice und ich danke Jess für diese so reichen Stunden. 

Ich freue mich schon jetzt auf den Januar 2022.

Vorbereitung auf Teil III
Den dritten Teil werde ich auf Juni 2021 rückdatieren. Da ich ab hier neue Erfahrungen mit der TK gemacht habe, außerdem begann hier das Basis - Webinar. Demnach landet auch dieser Thread nicht auf die Startseite. Ihr findet ihn in meinen Labels zu Den Tieren eine Stimme geben.