Samstag, 25. April 2020

David Michie / Buddhismus für Mensch und Tier


Klappentext  
Buddha hat ein Herz für Tiere
Im Geiste des Buddhismus sowie anhand aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse gewährt uns David Michie – Bestsellerautor von »Die Katze des Dalai Lama« – einen faszinierenden Einblick in das Bewusstsein der Tiere. Er zeigt, wie wir unseren Haustieren in allen Lebenslagen achtsam und mitfühlend begegnen und so auch unser eigenes Leben bereichern. Das Buch bietet Ihnen Meditationen, Mantras, Achtsamkeitsübungen und viele weitere praktische Tipps, mithilfe derer Sie die Beziehung zu Ihrem Haustier vertiefen können.
Wie wir Achtsamkeit und Mitgefühl voneinander lernen können

Autorenporträt
David Michie, geboren in Simbabwe, lebt heute in Australien, wo seine Bücher Bestseller sind. Ursprünglich Thriller-Autor, gelingt es dem praktizierende Buddhist mit Bravour, buddhistische Gedanken in moderner, verständlicher Form einem breiteren Publikum nahezubringen.

Meine ersten Leseeindrücke und meine Erfahrungen

Das Buch liest sich sehr gut. Es finden sich darin jede Menge naturwissenschaftliche Studien, die belegen, dass Tiere eine Seele, dadurch auch ein Bewusstsein hätten und sehr wohl fühlende Wesen seien. Das ist ja alles nichts Neues für mich. Was ich gesucht habe, ist ein Buch, das mir hilft, den Stress meiner eigenen Katze abzubauen. Als mein Kater Momo im August 2017 von uns gegangen ist, war das sehr schmerzvoll für mich, dass ich mir aus dem Tierheim zwei Wochen später einen anderen Kater nach Hause geholt habe, um mit einer neuen Herausforderung etwas von meinem Schmerz abgelenkt zu werden. Obwohl ich mit meiner Katzendame Alice telepathisch kommuniziert hatte, auch darum geht es in diesem Buch, ob das in Ordnung sei, dass ich einen Kater aus dem Tierheim hole, überließ sie mir die Entscheidung. Aber im Nachhinein hat sich die Entscheidung scheinbar als falsch herausgestellt, da Alice Mio noch heute nicht akzeptieren kann, mit der Konsequenz, dass sie sich die Fellhaare vom Bauch abschleckt, was mich sehr belastet. Und Mio fühlt sich von ihr abgelehnt und provoziert sie. Obwohl ich mir viel Zeit für die Einführung genommen hatte. Aber ich möchte aufhören, zu sagen, dass Mio eine Fehlentscheidung war. Das wäre ihm gegenüber nicht fair. Er hat uns als sein Zuhause liebevoll angenommen, dann kann dies keine Fehlentscheidung gewesen sein. 

Ich hatte kürzlich eine professionelle Tierkommunikatorin beauftragt, die herausfand, dass Alice unseren Wohnraum und mich für sich alleine beanspruchen möchte. Nun ist aber Mio da, und wir müssen das Beste daraus machen, es würde ihm das Herz brechen, ihn wieder ins Tierheim zurück zu bringen, was ich damals sehr wohl versucht habe, und er aus tiefster Seele geschrien hatte, als ich ihn in die Transportkiste setzen wollte. Ich werde diesen Schmerzenslaut niemals mehr vergessen, der nun in meiner Seele gespeichert ist. Mio wollte bei uns bleiben, und ich habe ihn nach diesem Schrei gelassen. Die Tierkommunikatorin gab mir Tipps, ich aber parallel dazu mir noch ein paar literarische Anregungen holen wollte, und so bin ich bei der Online-Recherche auf obiges Buch gestoßen.
Ich freue mich darauf, es nach den 66 Seiten in Ruhe weiterlesen zu können.

Wenn es nach mir ginge, würde ich mir noch mehr heimatlose Tiere in die Wohnung holen, aber ich wage es nicht noch einmal und lasse es bleiben, auch wenn ich Alice immer wieder sage, dass mein Herz groß genug ist, um viele Tiere darin aufzunehmen, bzw. ihnen einen Platz zu geben. Meine Liebe zu ihr hat sich deshalb nicht veändert, sie bekommt noch genauso viel Zuwendung wie zu alten Zeiten. Häufig erzähle ich ihr Geschichten von anderen Tieren, die kein Zuhause haben oder andere, die gequält werden, aber das beeindruckt sie derzeit noch nicht. 

Da ich gerade noch mit dem sehr umfangreichen Uhrmacher-Werk beschäftigt bin, hatte ich versucht, diese Lektüre von David Michie noch parallel zu lesen, aber ich komme nicht weit, da meine Zeit sehr begrenzt ist, weshalb ich erst einmal das Uhrmacher-Buch abschließen möchte, und ich im Anschluss daran mir dieses Buch so vornehmen werde, dass ich mich mit vollster Konzentration darauf einlassen kann.

Für kritische Interessierte: Tierkommunikation existiert tatsächlich. Ich habe damit mit allen meinen Haustieren Erfahrungen gemacht und fühle mich dadurch sehr bereichert. Es ist schwierig an so etwas zu glauben in einer Welt, in der Tiere wie Objekte betrachtet und behandelt werden, nur weil sie nicht unsere verbale Sprache sprechen, was allein anatomisch nicht möglich ist. Tierkommunikation geht aber auch anders. Glücklicherweise stehe ich mit meinen Erfahrungen nicht mehr alleine da, und kann mich stützen an viele unterschiedliche naturwissenschaftliche Theorien verschiedener Autor*innen, die durch empirische Studien entstanden sind. Siehe dazu meine Literaturvorschläge in meinem Label zu meinem Leseprojekt Den Tieren eine Stimme geben. 

Weiteres mehr in meiner späteren Buchbesprechung. Da ich mit meinem Uhrwerk Das Erbe der Altendiecks nun durch bin, und ich nur noch eine Rezension dazu schreiben muss, kann ich mich zeitnah weiter dieser Thematik widmen. 

Weitere Informationen zu dem Buch

·         Seitenzahl der Print-Ausgabe: 273 Seiten
·     Verlag: Irisiana (18. März 2019)
·     Broschiert, 17,-

Hier geht es zu der Verlagsseite von Irisiana.

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