Sonntag, 26. Dezember 2021

Ryan Ellis / anamon - Das Geheimnis der Seelenverbindungen (1)

Bildquelle: Pixabay
  Für alle Seelen,  
 mit denen ich in Liebe verbunden war,
bin und sein werde.
(Ryan Ellis)

Und wieder habe ich ein wundervolles Buch beenden dürfen. Viele Themen, die mich in letzter Zeit stark beschäftigt haben, konnten mich darin begleiten, diesen Denkprozess auf einer anderen Ebene etwas zu vertiefen und fortzusetzen. In den ersten Kapiteln fand ich nichts Neues, in den folgenden Kapiteln zwar auch nicht, da viele Ideen und Gedanken sich mir erst kürzlich durch das viele Reflektieren erschlossen haben und mir das Buch dadurch aber immerhin Bestätigung hat liefern können.

Viele Themen sind für die meisten von uns wegen der Transzendenz zu abstrakt und dadurch nicht greif- und auch nicht glaubwürdig. Ich hoffe dennoch, etwas von diesem Wissen weitergeben zu können. Themen, die nicht völlig abgehoben sind von den Werten irdischer / materieller Art, weshalb ich ein wenig selektiv schreiben werde.

Hier geht es zum Klappentext, zum Autorenporträt, zu den ersten Leseeindrücken und zu den Buchdaten.

Was sind die Themen in diesem Buch?
Das Buch behandelt Themen wie Seelenverbindung, Individualseele, Kollektivseele, Seelenverwandtschaft bzw. Seelenfamilie. Es geht um die individuelle Lebensbestimmung einer jeden Seele, Entwicklung und Stagnation, Werte und Werteverschiebungen, Licht, Liebe, Alter, Tod, Reinkarnation und vieles andere mehr.

Und dennoch fällt es mir schwer, trotz meines eigenen Wissens, über dieses Buch zu schreiben. Ich bin ein wenig blockiert, mein Wissen fließt nicht so richtig, der Unsicherheit wegen. Und dennoch wage ich es, weil ich diese Thematik auf einer überdimensionalen Ebene zu schreiben für wichtig erachte auch für andere Menschen, die offen dafür sind. Immerhin wurde die Buchvorstellung recht häufig angeklickt.

Mehrere Schreibversuche gestartet
Ich habe in den letzten acht Tagen mehrere Schreibversuche gestartet und habe mich nun für zwei Themenpunkte aus dem Buch entschieden, und ich einen davon, zweiter Themenpunkt, meinen psychisch kranken Klienten*innen widmen möchte. Das Thema lautet: Der Wert eines Menschen spirituell betrachtet angelehnt an Leistungs- und Prestigedenken. Aber gewidmet ist diese Buchbesprechung auch anderen Menschen.

Der erste Themenpunkt behandelt in kurzer Form die Seelenverwandtschaft bzw. die Gruppenseele. Weshalb wir uns zum Beispiel zu bestimmten Menschen ganz besonders hingezogen fühlen, obwohl äußere Anreize und Annäherungen dagegensprechen.

Woher hat der Autor sein Wissen?
Der Autor Ryan Ellis hat Kontakt zu einer Seele, mit der er über viele Inkarnationen verbunden war und sogar noch ist. Zu einem seiner damaligen Söhne namens Simon, der zurzeit nicht als Mensch auf der Erde wandelt, sondern zu ihm als eine Lichtgestalt aus anderen Sphären, für unser menschliches Auge nicht sichtbar, spricht.

Bereits als Kind hatte ich spezielle Fähigkeiten, die ich über Jahre hinweg von meinem Umfeld zu verheimlichen versuchte. Ich konnte anstehende Ereignisse aus dem Detail voraussehen und wusste meist ganz genau, was andere Menschen gerade dachten oder tun wollten. 

In meinem jetzigen Leben verstrich sehr viel Zeit, bis sich Simon und ich wiederfanden. Unsere Seelen sind in meiner aktuellen Inkarnation nicht gleichzeitig hier auf diesem Erdenplaneten. Ich lebe zum jetzigen Zeitpunkt eines meiner Leben, und Simon begleitet und unterstützt mich mit seinen Botschaften aus einer anderen für uns unsichtbaren Dimension. (2018, 18)

Zum Themenpunkt 1

Seelenverwandtschaft
Wie definiert der Autor überhaupt eine Seele?

Unsere Seele ist aus der Universalseele entstanden, die in vielen Religionen auch als die >Göttliche Seele< bezeichnet wird. Jede Einzelseele kommt aus dem Licht und wird irgendwann wieder ins Licht zurückkehren. (120)
Doch die Einzelseele sei immer gebunden an einer Gruppe, an einer Seelenfamilie, die sich in ihrer Einheit und in ihren Merkmalen durch viele gemeinsame Inkarnationen widerspiegeln.
Die Seele entscheidet zusammen mit anderen Lichtwesen, wann, wo, wie und unter welchen Umständen sie inkarnieren und ihr Leben leben darf.
Zusammen mit der Seelenfamilie wird ein Lebensplan erstellt, in dem sämtliche Aufgaben und Schicksale bestimmt sind, an denen die Seele wachsen soll. Dies bedeutet aber nicht, dass alles festgeschrieben ist und die Seele keinen eigenen Willen auf der Erde hat.
Die Seele sucht sich für eine Information nicht nur schöne, sondern auch herausfordernde und schwierige Lebenskonstellationen aus, um sich und anderen verbundenen Seelen dadurch die Möglichkeit zu bieten, sich weiterzuentwickeln oder Karma abzutragen. Vieles, das sie im Leben als Schicksal bezeichnet, ist in eurem Lebensplan so vorgesehen, vorausgeplant und hat mit der Weiterentwicklung eurer Seele und mit euren Seelenverbindungen zu tun. (83)

Die Entwicklung einer Einzelseele würde dadurch auch der gesamten Seelenfamilie diesseits und jenseits zugutekommen, weshalb die Seelenfamilie an der Entwicklung jener Seele interessiert ist. Erst wenn die Seele ihre vollständigen Entwicklungen durch zahlreiche Inkarnationen erreicht habe, würde sie sich von der Seelenfamilie lösen und ganz ins Licht gehen.

Die Seelengruppe

Im Verlaufe deines Lebens begegnest du viele Seelen, die dir gegenüber alle verschiedene Aufgaben haben. Sie gehören deiner Seelengruppe an, weil sie das Potenzial in sich tragen, deine Seele auf ihre wichtige Entwicklung und auf ihr weiteres Wachstum vorzubereiten. Sie erscheinen also aus einem bestimmten Grund in deinem Leben, damit du dich in ihnen spiegeln und dadurch deine positiven und negativen Eigenschaften entdecken und an ihnen arbeiten kannst. So gesehen, sind die Seelengruppen ein zentrales und bedeutendes Instrument, um der Einzelseele ihr Spiegelbild vorzuhalten und damit für ihre weitere Entwicklung zu sorgen (91f).  

Der Autor spricht von Seelengruppen, die gemeinsam Gutes in der Welt bewirken, gemeinsame Ideale entwickeln und sie ihr Wissen positiv in das Weltgeschehen hineinzutragen in der Lage sind.

Seelengruppen dieser Art können sich aber leider auch für negative Ziele verbinden, wie dies auf eurem Planeten schon oft aus religiösen oder rassistischen Motiven der Fall war. Diese negativen Muster prägen sich tief in die Seelen aller Beteiligten ein und können nur wieder gelöst werden, wenn jede einzelne Seele der beteiligten Seelengruppe gereift und sich der schwerwiegenden Folgen ihrer Gedanken, Worte und Handlungen bewusst geworden ist. (90) 

Doch ein Gut und Böse gibt es in dem Sinne nicht, wie wir Menschen diese definieren. Wir würden alle diese Pole, auch Licht und Schatten, Negatives und Positives, in uns tragen, um durch Erfahrung zwischen dem einen und dem anderen unterscheiden zu können. Schattenbehaftete Wesen, damit sind nicht Menschen krimineller Handlungen gemeint, sondern Menschen, die keine kriminelle Tat verübt haben, die immer brav und gesetzestreu ihr Leben gestaltet haben, können trotzdem am Licht vorbei gelebt haben, wenn sie damit der Anpassung wegen der eigenen Seele und die Seele anderer geschadet haben.

Aber der Mensch hat die Wahl, er kann entscheiden, welchem Pol er mehr Nahrung zufügen- und welchen er vernachlässigen möchte. Er hat die Wahl, sich für das Licht oder für den Schatten zu entscheiden.

Irgendwo habe ich mal gelesen: Nicht das Böse ist böse. Böse ist, wenn man nichts dagegen tut.

Es ist von großer Bedeutung, dass die Seele sowohl die Licht-  als auch die Schattenseite kennen muss. Damit du als Mensch beide Seiten erfahren und deren Auswirkungen auf deine Seele spüren kannst, musst du sie erleben. Das kannst du nur in einem menschlichen Körper. Die Seele muss also die Dunkelheit erfahren, damit sie diese in Licht verwandeln kann. So erkennt sie, da sie sich immer für das Positive oder das Negative entscheiden kann und dadurch an Licht gewinnt oder verliert.
Demnach kann jeder Mensch gleich damit aufhören, das Dunkle im anderen zu suchen und sich dagegen als einen nur Gutmenschen hinzustellen. Doch Furcht müssen wir vor unseren eigenen Schwächen keine haben, denn ...

… (e)ntscheidend für deine seelische Entwicklung ist natürlich, dass du dich immer mehr für das Licht entscheidest und dadurch immer heller leuchtest, bist du irgendwann so hell erstrahlst, dass der Schatten, die Dunkelheit für dich gar nicht mehr sichtbar ist. (123)

Jeder Mensch hat Schwächen, ist meist nur floskelhaft gemeint und nicht wirklich ernst zu nehmen. Man will die eigenen Schwächen in konkreter Form bei sich nicht wirklich wahrhaben, um daran zu arbeiten. Man sucht und sieht sie individuell deshalb nur beim anderen oder kollektiv in anderen Menschengruppen. Deshalb existieren so viele Fehlurteile und Bewertungen anderen gegenüber, ohne zu berücksichtigen, was andere Menschen tatsächlich sind; gut wird gesellschaftlich und politisch oft als schlecht gedeutet und schlecht häufig als gut.

Deshalb schwenke ich nun zum zweiten Punkt über: Was genau versteht nämlich der Autor unter Schattenseiten? Was ist böse? Wir denken dabei an die zeitlosen Klassiker wie z. B. Morde, Vergewaltigungen, Diebstahl etc. .

Leistungs- und Prestigedenken
Nein, damit sind ganz andere Kategorien gemeint. Kategorien, die wir als erfolgsorientierte Menschen nicht vermuten würden. Berufliche Zwänge, Leistungs- und Machtdenken bzw. Profitgier … , um nur ein paar Beispiele zu nennen, sind alles Tugende, wofür man in der irdischen Welt sogar noch Achtung erntet. Menschen, die das nicht besitzen, werden häufig in unserer Gesellschaft als Versager*innen bezeichnet. Oft lassen wir uns blenden von Äußerlichkeiten und nur wenige schaffen es, hinter die wahre Fassade eines Menschen zu blicken.

Begegnest du einer solchen Person, so nimmst du nur noch die Rolle wahr, in der sie auftritt. Das richtige Leben dieses Menschen bleibt dir verborgen. Nur die nach außen gewandte Seite zu leben und anderen Wesen zu zeigen, ist sehr gefährlich. Deine Leidenschaften und deine persönlichen Gefühle werden damit beständig unterdrückt. (164)
Aber genau das lernen wir in unserer Ausbildung, in unserem Beruf und in anderen nach außen gesteuerte Aktivitäten. 

Die Seele birgt eine potenzielle Tiefe, der die Oberflächlichkeit der heutigen Arbeitswelt nicht mehr gerecht werden kann. Alles verläuft so oberflächlich und profitorientiert, und die Geschwindigkeit der Abläufe der Arbeitsprozesse nimmt ständig zu. Überall, wo die Dinge sich zu schnell verändern, kann sich nichts mehr stabilisieren und somit auch nichts mehr wachsen. (Ebd) 

Wie steigt man aus, aus diesem Karussell?-, ohne in das andere Extrem zu verfallen. Und damit meine ich nicht nur Menschen im Lohnsektor haftend. Antworten hierbei kann allerdings nur jeder für sich selbst finden.

Je mehr einem Menschen gelingt, seine äußere Rolle perfekt wie eine Schaupuppe zu polieren, umso mehr stuft er sich selbst als besonders erfolgreich ein, merkt aber nicht, wie sehr seine innere Rolle, sein innerer Mensch, seine eigentliche Seele immer mehr verkümmert.

In der Welt, in der du lebst, verkaufen sich unglaublich viele Wesen zu einem hohen Preis, um sich nicht einem System oder bestimmten Menschen unterordnen zu müssen. Das heißt, sie verkaufen sprichwörtlich ihre Seele für Ruhm und Reichtum und verlieren dabei jegliche Achtung vor sich selbst. 

Auch unser Privatleben wird häufig von Leistungs-, Konkurrenzverhalten und von Erfolgsstreben dominiert. Fast jeder misst sich mit dem anderen, dass es kaum noch möglich ist, Hobbys mit seinem Gegenüber zu genießen, wenn gemeinsame Ideale dadurch nicht mehr richtig ausgetauscht werden können. Es hagelt vor allem in den sozialen Netzwerken verbale Prügel mit den Gepflogenheiten eines kalten, arroganten, überheblichen Ton Personen gegenüber, die andere Sichtweisen vertreten und so entwickeln diese Ideale schon fast eine Eigendynamik, die von materiellen Werten nicht mehr zu unterscheiden ist; getragen unter einem Deckmantel wie z. B.: Ich kann mehr, ich weiß mehr, sodass Wissen und Ideale schon fast wie Besitztümer zelebriert werden. 

Wissen mit anderen teilen und gemeinsam vermehren / Die Welt damit besser machen

Und dabei geht es doch in erster Linie darum, das Wissen mit anderen Wissenden zu teilen, es gemeinsam zu vermehren, um die Welt mit gleichschwingenden Wissenspartner*innen etwas besser, wohliger und geborgener für alle zu machen. Wissen wird meist noch zu Selbstzwecken instrumentalisiert, um in erster Linie ausschließlich sich selbst darzustellen. Viele füttern damit nur ihr Ego, statt es teilend in die Welt für die Allgemeinheit zu tragen, ohne sich damit profilieren zu müssen. 

Deine Seele zu verkaufen, beinhaltet den Aspekt, dass dir materielle Werte und Erfolg bedeutend wichtiger sind als deine seelische Entwicklung. Du solltest dabei immer im Auge behalten, dass du bei der Rückkehr in unsere Dimension nichts Materielles mitnimmst und bei uns vorzeigen kannst. Es ist nur von Bedeutung, wie sich deine Seele entwickelt hat. (164ff)

Um Missverständnissen vorzubeugen; es ist nicht verkehrt, z. B. Vermögen und Reichtümer anzuhäufen; es ist nicht verkehrt, berufliche Ziele erfolgsorientiert zu verfolgen; solange man dabei nicht die eigene Seele verliert, stattdessen sich und anderen gegenüber menschlich und fürsorglich bleibt, besonders Mitseelen gegenüber, die andere Ziele verfolgen und nicht in diesem Macht- und Leistungsstreben eingebunden sind, wie z. B. kranke Menschen, und Menschen, die wirtschaftlich im Hilfebezugssystem eingebunden sind.

Es geht um das Wie, wie wir agieren. Wie wir uns in der Welt präsentieren. Ich greife noch einmal den Aspekt auf, die Seele an den Teufel verkaufen, was auch literarisch häufig besetzt ist.

Gegenstand vieler volkstümlicher Sagen und Legenden ist der sogenannte "Teufelspakt", ein mythologisches Handelsbündnis zwischen dem Teufel und einem Menschen. Dabei wird dem Teufel gegen Reichtum, Macht, Talent (...) seine Seele verkauft. (162)

Letzten Endes sind wir alles eine Familie und sollten zueinanderhalten und niemanden aus einer Gemeinschaft durch Vor- und Fehlurteile verstoßen. Gruppenseelen kommen schließlich zustande, wenn diese Seelen gemeinsame Schwächen abzutragen haben bzw. gemeinsame Stärken entwickeln konnten. Das macht sie zu Verwandten einer Seelengruppe.

Menschen, die an sich arbeiten, ihre eigene Seele rehabilitieren, rehabilitieren damit auch ein Stück die Seelen ihrer Seelenfamilie, sie heilen somit implizierend peu a peu auch die Welt und den Kosmos. Wer aber Schmerz weiter gibt, weil er ihn durch Anpassungsdruck o. Ä. selbst erfahren hat, wird in positiver Form nichts verändern können, sondern weitet den Schmerz eher noch aus, indem er seine Verletzung unbewusst durch Gegenverletzungen vermehrt. 

Zu glauben, wir wüssten längst über alles Bescheid, ist der größte Irrtum der Menschheit. Eigentlich wissen wir noch rein gar nichts, sonst würden sich viele Dinge auf unserem Planeten nicht ständig wiederholen, und die Menschen würden sich gegenseitig mehr Respekt erweisen. Es wüssten mehr Menschen über die universellen Gesetze Bescheid und wären fähig, sie im täglichen Leben anzuwenden. Würden sich die Menschen mehr mit dem Kommen und Gehen unserer Seele auseinandersetzen, können sich die Menschheit von den Kriegsschauplätzen und den Hungersnöten verabschieden. Es gebe weniger Kriminalität und Gewalt, und es könnte sich eine neue, intelligente und feinfühliger Menschheit entwickeln. (96f)

Cover und Buchtitel 
Ich finde das Cover wunderschön. Die vielen Lichtverbindungen betrachte ich als die körperlosen Seelen in anderen Sphären, die als Seelenfamilie miteinander diesseits und jenseits verbunden sind. Und die Farbkombination drumherum finde ich recht gelungen, da sehr ansprechend.

Zum Buchtitel:

>anamon< ist ein uraltes Wort aus der keltischen Mystik und bedeutet >Seele< aber zugleich auch so viel wie >Lebenshauch< oder >Lebenskraft< , jene geheimnisvolle Kraft, welche die ganze Schöpfung durchdringt. (22) 

Zum Schreibkonzept
Das Buch beginnt auf der ersten Seite mit einer Widmung für alle Seelen, mit denen der Autor in Liebe in den verschiedenen Sphären verbunden ist.

Es beginnt mit einer Einleitung, gefolgt von einem Prolog, darauffolgend acht Kapitel, die alle mit Unterkapiteln bestückt sind. Am Ende folgt ein Epilog.

Der Schreibstil ist flüssig, gut verständlich und nicht zu ausschweifend gewählt.
Im inneren Klappentext sind zudem zwei wundervolle Zitate aufgeführt.

Meine Meinung
Obwohl dies nicht mein erstes Buch zur Grenzwissenschaft gewesen ist, das ich rezensiert habe, und auch nicht das letzte, habe ich mir mit diesem Buch, wie oben schon geschrieben, etwas schwergetan, und so habe ich viele wichtige Themen nicht aufgreifen können aus der Befürchtung heraus, hier verlacht zu werden, wobei ich mich durch die Themenkürzung noch immer nicht in Sicherheit wiege. Aber aus Liebe zu meinen Mitseelen, die ich auf dieser Seite erwähnt habe, musste ich es wagen und über meinen eigenen Schatten springen, um über das Buch zu schreiben. 

Diese Buchbesprechung ist besonders Menschen gewidmet, die es nicht schaffen, sich einen eigenen Wert zuzusprechen, weil die hiesige Bevölkerung ihnen aufgrund ihrer Ausklammerung aus der Leistungsgesellschaft den Eigenwert nicht zugesteht. 

Es sind gerade die psychisch kranken Menschen, die aufgrund ihrer schweren Lebenssituation besonderen Respekt und Hochachtung verdienen, weil sie lernen, sich mit sich, der Erkrankung und der gesellschaftlichen Ausgrenzung auseinanderzusetzen. Ich bin sicher, sie bekommen später einen Ehrenplatz, wenn die Lebenszeit auf dem Planet Erde abgelaufen ist. Spirituell gesehen sind das ganz besondere Menschen, die häufig in ihren Kompetenzen und in ihrer Wertigkeit übersehen werden. 

Gewidmet aber auch Menschen, die wegen ihres
 Perfektionsstrebens eine innere Lücke zu füllen versuchen und es dadurch häufig zu einer Vernachlässigung der eigenen inneren Seele führt. 

Diese Buchbesprechung ist allerdings noch einem anderen Menschen gewidmet, der ich die Suche nach dieser speziellen Buchthematik überhaupt zu verdanken habe, ich sie aber aufgrund ihrer massivst unpersönlichen Art nicht mit Namen erwähnenn möchte, und ich mich ihr dadurch nur anzupassen versuche.

Mein Fazit
Ein sehr lesenswertes Buch für alle interessierte und suchende Menschen, die in zwischenmenschlichen Bereichen Warum - Fragen stellen und entsprechende Antworten suchen.

Wie ist das Buch zu mir gekommen?
Durch Eigenrecherche auf der Suche nach Antworten auf Fragen, weshalb man sich zu bestimmten Menschen / Seelen hingezogen fühlt. Es gibt Menschen, die ich gleich duzen müsste, obwohl ich eine distanzierte Persönlichkeit bin, die sich i. d. Regel nur langsam anderen nähert, wirken diese Seelen wiederum auf mich so altvertraut, und ich dabei, ich oute mich mal, in eigener Erfahrung einmal kürzlich ins Fettnäpfchen getreten bin, aber glücklicherweise ohne dass es mir nachgetragen wurde. Es konnte im Nachklang auch geklärt werden. Ein
 großes Dankeschön dafür. Trotzdem war ich mehr als peinlich berührt und bin es noch, wenn ich rückblickend darüber nachdenke.

Zur Seelenfamilie und zu anderen wohlwollenden und weniger wohlwollenden Seelenverbindungen gibt es in dem Buch noch zahlreiche weitere lesenswerte Themen aus den Unterkapiteln zu entnehmen.

Meine Bewertung

Sachbuch

2 Punkte: Sprachlicher Ausdruck und Verständlichkeit
2 Punkte: Sehr gute Umsetzung der Thematik.
2 Punkte: Sehr gute aufklärerische und kritische Verarbeitung
2 Punkte: Logischer Aufbau, Struktur und Gliederung vorhanden.
2 Punkte: Anregung zur Vertiefung, zum weiteren Erforschen und zur Erkundung
2 Punkte: Cover und Titel stimmen mit dem Inhalt überein

12 von 12 Punkte

 _______________

Gelesene Bücher 2021: 17
Gelesene Bücher 2020: 24
Gelesene Bücher 2019: 29
Gelesene Bücher 2018: 60
Gelesene Bücher 2017: 60
Gelesene Bücher 2016: 72
Gelesene Bücher 2015: 72
Gelesene Bücher 2014: 88
Gelesene Bücher 2013: 81
Gelesene Bücher 2012: 94
Gelesene Bücher 2011: 86

Ich höre:
Ralf Hungerland: Seelenreisende - Mediale Reisen in die Welt der Seele
Benedict Wells: Hard Land
Eva Marquez: DNA-Aktivierung durch die Sprache des Lichts
Ovid - Metamorphosen
Rachel Joyce: Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie
Eva Marquez: Kontaktaufnahme mit der kosmischen Familie
Paolo Coelho: Schutzengel
Lewis Caroll: Alice hinter den Spiegeln - Ein Hörspiel

_________________________

Partnerschaft zwischen
Wissenschaft und Intuition!

Lesen mit Herz und Verstand!
Um die Welt, Menschen und Tiere
besser zu verstehen.

Mitgefühl für alle Mitseelen / Mitgeschöpfe
Deine Probleme könnten meine Probleme sein,
und meine Probleme könnten Deine Probleme sein.
Mein Schmerz, Dein Schmerz
Dein Schmerz, mein Schmerz.
Wir sind alle fühlende Wesen.
(Den Tieren eine Stimme geben)

Klopf an dein Herz, denn dort sitzt 
das Genie!
(Alfred de Musset)

Auch Expertenwissen ist subjektiv!
(Tom Andersen / Psychiater und Syst. Therapeut)


16 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Danke für den tollen Bericht. Ich habe mich in viele Punkten wieder gesehen. Spannend die Aspekte zu Licht und Schattenseiten in uns. Der Bericht macht Mut, beides in sich wahrzunehmen, und vor allem das Dunkle in sich durch den Eigenprozess, der durch Bewusstheit erstmal entfacht werden muss, in Licht zu verwandeln. Und aber auch dankbar sein für die hellen Seiten in uns, ohne falsche Profilierung.

Buch ist bestellt.

Grüße aus dem Norden!

Jasmine hat gesagt…

Liebe Mira,
auch ich möchte "Danke" sagen nicht nur für den Mut, sondern auch für Deine Mühe, die Du hierfür aufgebracht hast. Sicherlich hättest Du noch mehr zu schreiben gehabt. Schade, dass Du Dein Wissen so untergraben musst. Ist doch egal, was andere denken. 🤔

Was mir zum Teufelspakt noch einfällt, sind unausgelebte Gefühle. Gefühle werden in unserer Gesellschaft auch weggedrängt. Deshalb diese rücksichtslose Kälte einiger Mitmenschen. Sie spüren ihr Auftreten nicht. Sie spüren ihren radikalen Ton nicht.

Ich habe mir das Buch auch bestellt.

Danke nochmals. Ich habe wirklich auf Deine Besprechung mit großer Neugier gewartet.

Schön, dass es Dich gibt, Mira 🥰. Ich liebe Deine Buchbesprechungen. SIE SIND VOLLER SEELE.

GlG
Jasmine

Michaela hat gesagt…

Liebe Mira,

was für ein spannendes Thema. Ich bin sicher, dass sich jeder, der will, sich darin wiederfinden kann. Und wieder hast Du ein brilliantes Profilbild ausgewählt. Farbenfroh, ganz nach Deinem Gusto. Herrlich!!!

Grüße
Michaela

Nadine hat gesagt…

Ein Buch zum Verschenken.

Bianca hat gesagt…

Sehr mutig, Dankeschön.

Bianca

Joana hat gesagt…

Liebe Mira,

eine sehr warme und mutmachende Besprechung. Das gibt alles einen Sinn.

"Geminsam Wissen teilen und vermehren..." um die Welt ... gemütlicher zu machen für alle, das hast Du so schon ausgedrückt.

Es ist tröstlich zu wissen, dass wir alle Schattenseiten in uns tragen und dass niemand besser oder schlechter ist solange wir unsere Chancen nutzen, sie umzuwandeln.

Auch ich möchte danke sagen, in doppelter Hinsicht. Für Deine Schreibkunst und für Deinen Mut.

GlG von Joana

Heiko hat gesagt…

Ich finde es eine egoistische Verschwendung, wenn man Wissen besitzt, nur, um sich mit anderen zu messen. Dafür ist es nicht gedacht.

Liebe Mira, wenn ich Deinen Text so lese, dann fühle ich mich reich. Ich kann überall "austauschend" und dabei mit anderen "vermehrend" Wissen "austragen". Niemand misst sich mit dem anderen. im Gegenteil: Wir freuen uns für geistige und vor allem für neue Lichtblitze. Was für ein Glück ich haben muss. Dann muss ich wohlwollende Seelenfamilien haben.

Ich wünsche Dir so sehr neue Austauschpartner, die mehr als nur an das nackte Wissen und an die Profilierung glauben, sondern vielmehr an die Erfüllung des Friedens auf diesem Planeten, an dem jeder dazu beitragen kann.

Deine Buchbesprechung trägt auf jeden Fall auch ihren Anteil dazu bei. Ich halte die Thematik keineswegs für peinlich.

Dankeschön 😃

Grüße
Heiko

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

@ all
Ich bin überrascht über so viel positive Resonanz. Das freut mich sehr. Dankeschön. Bin neugierig, was sich noch tun wird.

@ Jasmine
Ja, richtig, unausgelebte Gefühle gehören in erster Linie dazu. Auch darüber äußert sich der Autor. Sie sind das wichtigste. Wenn wir diese verdrängen und nur kopforientiert leben, verlieren wir die Balance und vor allem die Seele kann nicht wachsen. Etc.

Jasmine, mein Wissen untergrabe ich nicht. Ich hebe es für bestimmte Anlässe auf, dort, wo es gut angelegt ist und nicht zertreten wird. Mögen mich die Menschen dann ruhig für dümmlich halten, aber ich hüte es wie ein Kind, das beschützt werden muss. Ich habe keine Lust auf Konkurrenzkämpfe und Machtspielchen. Dafür ist Wissen nicht gedacht.
Abet danke für Dein Mitgefühl.

@ Michaela
Mein "brilliantes Profilbild" habe ich aber nicht nur der Farben wegen ausgewählt, sondern der tieferen Bedeutung zur Thematik.

@ Joana
Ja, tröstlich soll es auch sein, zu wissen, dass kein Mensch von der Anlage her besser oder schlechter ist als ein anderer. Besser dran sind nur die Menschen, die die Schattenseiten in sich spüren, wril sie fie Gefühle nicht verdrängen, und die Entscheidung treffen, diese an sich arbeitend verlassen zu wollen. Mehr ist das nicht. Das Mythos "Gut und Böse" im klassischen Sinne hebt sich somit auf.

@ Heiko
Ich freue mich sehr für Dich, Wissenspartner gefunden zu haben.
"Wohlwollende Seelenfamilien", dazu zählen allerdings alle Seelenfamilien. Diesseits und Jenseits sind sie an unserer seelischen Entwicklung interessiert, sie wollen alle unser Bestes. Sie partizipieren sogar an unserer Entwicklung, weil unsere Heilung auch ihnen Heilung bringt.
Schwierig, das alles aufzuschreiben.

Alles Liebe euch
Mira

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

P. S.
Sehen wir im anderen die Schattenseiten, dann sind das auch unsere Schattenseiten, an denen mam innerlich arbeiten kann. Sehen wir im anderen die Lichtseiten, positive Fähigkeiten, und wir sie bewundern, dann sind diese Fähigkeiten auch in uns vorhanden, uns das nur nicht bewusst ist. Deshalb muss kein Mensch auf einen anderen Menschen neidvoll blicken, weil alle Menschen mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet sind. Die meisten Menschen wissen das nicht, weil die Erziehung, Eltern, Lehrer etc. hierbei einen großen Einfluss mit Einmischung verübt hat. Aber irgendwann ist man vom Alter her raus aus so einem System und man kann selbst entscheiden, ob man der Mensch werden will, der man man eigentlich im tiefsten Inneren ist. Man ist nie zu alt für so einen Schritt.

Jasmine hat gesagt…

Das kann ich verstehen, Mira, dass man sich zurücknehmen möchte, wenn die Partner in einem gesunden Austausch nicht mitmachen ...

Aber Du kannst zumindest noch Studenten mit Deinem Wissen breafen aber da kann ich mir auch vorstellen, dass das nicht reicht, weil das auch keine gleichwertigen Partner sind.

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Das ist komplett was anderes, Jasmine, Wissen ist doch nicht auf Fachwissen begrenzt. Außerdem möchte ich niemanden breafen.

Gehen wir mal weg von mir und hin zu literarischen Kontakten. Es gibt Leser, die sich abfällig über gewisse Autoren äußern. Fallada z.B. wird von vielen gar nicht ernst genommen, weil er eine einfache Sprache für seine Bücher gewählt hat. Ihn abzuwerten finde ich eine Zumutung. Dabei zeigt dieser Autor so viel Größe, weil er es geschafft hat, die Nöte einfacher Leute darzustellen, in dem er in deren Sprache sich hineinversetzt konnte, um sie zu spiegeln. Das ist Kunst.

Aber ich will das jetzt nicht in Kategorien stecken. Leistungsdenken und Konkurrenzverhalten sollten nur Beispiele sein, unsere Schattenseiten zu konkretisieren. Neid, Schönheitswahn, Lieblosigkeit sich und anderen gegenüber etc., etc.,etc., zählen noch dazu.

Jasmine hat gesagt…

Huhu, Mira,
ich habe das Buch in einem Rush ausgelesen. Es ist wirklich ein tolles Buch, das um die Welt ziehen sollte. Werde noch lange daran zehren. Ich hätte das absolute Bedürfnis, mich mit Dir darüber näher auszutauschen. Könnten wir unsere Telefonnummer austauschen? Vielleicht setzte ich aber auch den einen oder anderen Gedanken in die Kommentare, damit andere Leser ebenso etwas davon haben.
Danke für diese wundervolle Anregung.
Komme gut ins neue Jahr
Jasmine

Anonym hat gesagt…

Abwertungen, Kleinmachen, Bewertungen ... würde auch zu den negativen Attributen zählen. Und dies nicht nur in Dichterkreisen.

Ich finde auch, dass Fallada ein großer Autor ist.

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Huhu, Jasmine,
Mail ist unterwegs zu Dir.

@ Anonym,
Geschmäcker und Meinungen dürfen gerne unterschiedlich sein, sonst wäre es langweilig. Aber ja, wenn "intellektuelle Dünkel" meinen, die Bildung eines Menschen an der Anzahl der Fremdwörter messen zu können, dann zeigen sie damit indirekt meist ihren eigenen minderen Selbstwert. Und tatsächlich, nicht nur in Dichterkreisen. Kann man überall genauso begegnen.

Aber wir sind alle nicht frei von Schwächen, und alle haben wir viel Gutes und viele Stärken in uns, mit dem wir die Welt, jeder ein bißchen, reicher und heiler machen können.

Und Jeder kann nur seine eigenen Schwächen anpacken.

GlG
Mira

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Ihr Lieben

Ich wünsche euch allen einen wunderbaren Wechsel ins neue Jahr 2022. Was uns die letzten beiden Jahre nicht umgebracht hat, stehen wir im nächsten Jahr auch noch durch, weil wir das beste daraus machen und weil alles zwei Seiten hat. Das Gute, das es auch gibt, für jeden in unterschiedlicher Facon, und auch immer geben wird.

Es wird noch einen Jahresrückblick von mir geben, wahrscheinlich wieder mit Verspätung wie letztes Jahr auch 😸, aber er kommt auf jeden Fall 😃.

Ich bin jetzt mit einem dicken Buch zugange, Anthony Doerr lese ich gerade, und möchte mich nicht aus dem Konzept bringen lassen.

Ich danke euch allen für eure tolle- und vor allem respektvolle Konversationen auf manchen Seiten meines Blogs, was nicht selbstverständlich ist, wenn man sich diverse Foren und soziale Netzwerke anschaut. Und dafür bin ich euch sehr dankbar, dazu habt ihr alle mit beigetragen.

PEACE AND HARMONY IN ALL THE WORLD FOR THE PEOPLE AND THE ANIMALS 🐙🐵🐷🐓🐕🐈🐈‍⬛🐭🐂.

Eure Mira

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

P. S.

Bitte keine Gegenwünsche hierhin schicken. Gerne über eMail, denn sonst verlieren wir hier die Thematik aus den Augen. Sonst gehen die vielen thematisch besetzten Kommentare in den Glückwünsche baden und versaufen dann womöglich noch darin, um das mal spitz auszudrücken. Ihr wisst selbst, wie schnell man sich von eins ins tausendstel verliert.

Mein elektronisches Postfach ist dagegen geduldiger. Schreibt dahin.

Bitte habt Verständnis.

Peace