Mittwoch, 31. März 2021

Beispiele, wie Tiere mit uns sprechen, Teil II

Was ich von Tieren gelernt habe?
Einfach Mensch sein.
(Sy Montgomery)

10.10.2021
Fortsetzung von Teil I
Nun setze ich mein  Schreibprojekt im zweiten Teil zur Tierkommunikation fort. Hier geht es zum ersten Teil. 

Ich bin noch kein Profi, hatte es allerdings angestrebt. Derzeit bin ich mir nicht mehr sicher, ob und bei wem ich diese Ausbildung machen möchte, um mein Wissen mit der notwendigen Ausbildung außerhalb meiner eigenen vier Wände ausweiten zu können, und ich dabei noch ganz viele andere tolle Tiere auf diesem Weg würde kennenlernen. Die Tierkommunikation hätte allerdings nicht mein Hauptberuf werden sollen, sondern nur eine Praxis für nebenher.

Und doch, wenn ich könnte, würde ich den ganzen Tag mit Tieren zubringen. Deshalb ist es wunderschön, über sie zu schreiben. 

TK keine zuverlässige Einnahmequelle
Ich bezweifle auch, dass man von der TK leben kann. Sie wird in der Gesellschaft doch noch viel zu sehr belächelt. Und Geld dafür ausgeben sind die wenigsten bereit. Eine kostenlose Dienstleistung würde eher akzeptiert werden.

Vermisste Katzen
In meinem Wohnviertel verschwinden so viele Katzen, sodass ich nach einer Ausbildung ganz sicher heimlich mit den Tierchen Kontakt aufnehmen würde, zumindest um für mich zu wissen, ob es ihnen gut geht, weil ich auch um fremde Tiere recht besorgt bin. 

Zweimal hatte ich den Versuch gestartet, den Besitzern von vermissten Katzen Profis zu vermitteln. Und zwar sehr vorsichtig. Ich bin aber auf taube Ohren gestoßen. Die Menschen lieben ihre Tiere zwar, aber lieber halten sie die Ungewissheit aus, als Neues auszuprobieren, wenn es jenseits ihrer gewohnten Vernunft liegt.

Eigene Zweifel durch´s ständiges Ausprobieren ausgeräumt
Ich hatte selbst auch mit meiner Vernunft zu kämpfen, wie im ersten Teil zu entnehmen ist, aber das Wohl meiner VierbeinerInnen liegt mir so am Herzen, dass ich alles versuchen würde, ihnen zu helfen bzw. in Verlustmomenten sie ausfindig machen zu wollen.

Aber nicht nur das; mein Wissensdrang und meine Neugier waren zusätzlich mein Motor, an neues Wissen zu gelangen.

Themen allgemein
Doch hier geht es nicht nur um die Tierkommunikation, sondern hauptsächlich um die Problematik meiner Tiere, mit der ich noch ziemlich zu tun habe, ich damit allerdings auch zeigen möchte, dass diese aber auch überwindbar sein können, die Schicht für Schicht ähnlich einer Zwiebel abgetragen werden können. Dazu ist Mio das perfekte Beispiel, auch wenn ich noch nicht ganz am Ziel bin. 

Die Vorgehensweise des Schreibprojekts
In diesem zweiten Teil werde ich Beiträge von April 2021 bis Dezember 2021 chronologisch und in Tagebuchform setzen. Aber ich werde die Beiträge aus Zeitgründen immer nur Abschnittsweise schreiben. Jeden Tag evtl. eine Thematik. 

Wenn ich damit durch bin, plane ich einen dritten Teil, wo es rückdatiert nur um Ergebnisse zur TK gehen wird. Diese Aufsplittung ist mir wichtig, um eine Überlänge der Seiten zu verhindern.

Ihr seht, meine Themen gehen mir nicht aus. 

Kurze Anmerkung
Ich werde, selbst wenn nach einiger Zeit sich einiges an Situationen von der Erkenntnis oder von dem Ereignis her verändert hat, die Beiträge so stehen lassen, wie sie sich in der Momentaufnahme zugetragen haben. Darin zeigen sich später Entwicklungen diverser Problemfelder, die meiner Tiere und die meiner eigenen. Es ist spannend alte und neue Situationen thematisch miteinander zu vergleichen. 

Los geht´s.

Mios Profilbild
Auf meinem Profilbild ist Mio abgebildet. Hoffentlich nimmt mir meine Alice dies nicht übel ... Habe so etwas wie ein Gerechtigkeitsempfinden, das mich manchmal so sehr plagt, verursacht aber auch durch meinen Loyalitätskonflikt zwischen ihnen beiden.

Aber das darf Alice nicht, denn sie müsste sich meiner Liebe mittlerweile sicher sein. Mio habe ich als Profilbild ausgewählt, weil er unser Sorgenkind ist. Der Stress mit ihm hat nicht sonderlich abgenommen ... Von April 2021 bis jetzt hat sich allerdings viel zugetragen und mir aber im Gegenzug neue Erkenntnisse geliefert wurden. 

Aber Mio hat meinen Alltag total verändert. Als Momo noch da war, waren wir zu dritt ein total gut eingespieltes Team. Das ist seit Mios Einzug vorbei. Aber dazu später mehr.

Die Problematik meiner Tiere
Mio
Angefangen hat alles mit Mio, den ich aus dem Tierheim geholt habe. Er war von Anfang an sehr auffällig, was sein Futterverhalten betrifft. Er hat Tag und Nacht um Futter gebettelt, sodass ich, um wenigstens nachts meine Ruhe zu haben, ihn überreichlich gefüttert hatte, bis er ein Gewicht von sieben Kilo erreichte. Außerdem ließ er seine Wut an Alice aus, wenn er kein Futter außerhalb der Reihe bekam.

Warum kam Mio ins Tierheim? 
Er wurde auf der Straße aufgelesen. Unentwegt bettelte er Passanten um Futter an. Weil sich dies häufte, wurde er in die Transportkiste gesetzt und ins TH gefahren. Keine Ahnung, ob er ein Zuhause hatte. Er war nicht gechippt, dies wurde schließlich vom TH übernommen. Mehr Informationen gibt es lt. Tierschützer*innen nicht. Aber es zeigt, dass Mio nicht genug Futter hatte. 

Ich vermute, dass Mio auch als Kitten nicht ausreichend mit Futter versorgt wurde. Dazu später mehr. 

Mio wurde mir auch als ein Brechkater übergeben. 

Und mit der Bitte, ihn auch rauszulassen.

Aggressionen gegen Alice
Er rächte sich an Alice, um mir damit einen Denkzettel zu verpassen, wenn er kein Futter bekam. Das setzte mich noch zusätzlich unter Druck und das wusste er. Er kannte meinen wunden Punkt Alice gegenüber. 

Zweiter Stressfaktor
Ausgang: Mio war es wohl gewöhnt, draußen zu sein und bettelte bei mir auch ständig um Ausgang. Aber er konnte es bei mir draußen nicht genießen. Er blieb immer in der Nähe unserer Fenster. Auffallend war, dass er im Busch lag, im Beet, stundenlang. Er hat sich draußen überhaupt nicht bewegt. Bekam er Ausgang, wollte er aber gleich wieder rein. War er drin, wollte er wieder raus. Stress pur. Auch nachts. Er hat mich nicht mehr schlafen lassen seit er bei uns ist. Nicht nur durch sein Fressverhalten, sondern auch durch seine Bewegungsarmut ist er massiv übergewichtig geworden. 

11.12.2021
Nachtrag
Glücklicherweise haben wir dieses Problem nicht mehr. Aber er bleibt dennoch immer in der Nähe. Die weiteste Strecke, die er zurücklegt, ist nebenan in Nachbars Garten. Aber das macht mich auch froh. Ich muss keine Angst haben, dass er überfahren wird, oder sich in fremden Häusern aufhält. Froh auch, dass er kein fremdes Futter annimmt. Zumindest nervt er nicht mehr alle paar Minuten um Ausgang. 

Gesundheitliche Probleme, seit 2018
 
Er entwickelte eine massive Obstipation und mein Tierarzt führte dies auf sein Übergewicht zurück und riet zu einer strengen Diät. Leider konnte ich diese Diät nicht durchführen. Ich hatte keine Ahnung, wie eine Diät bei einem Tier umzusetzen sei, noch dazu bei einem, das Tag und Nacht um Futter bettelt? Diese exzessive Futterbettelei
 erwähnte ich meinem TA. Aber er konnte mir auch keinen Diätplan mitgeben, außer ihm weniger Futter zu geben. Einfacher gesagt als getan. Ich musste alleine zusehen, wie ich damit klar kam. Mios Futterbettelei war unerträglich. Psychische Belange finden in dieser Hinsicht in der Schulmedizin einfach kein Gehör. Ansonsten war Mio gesund. Großes Blutbild und sonstige Untersuchungen zeigten glücklicherweise negative Befunde. 

Einsatz von Schonfutter
Ich fand ein Schonfutter mit hohem Ballaststoffanteil, das seine Verstopfung wieder behoben hatte. Doch ab März`21 stieß Mio das Futter wegen einer Unverträglichkeit ab, da er davon Blähungen und Durchfall bekam. Er wurde Stubenunrein. Er sendete mir in der Nacht einen Duft seines Trockenfutters, von dem ich wach geworden bin und da erst begriff ich, dass er das Futter nicht mehr wollte
. Ich war dann gezwungen, andere Wege zu suchen, weg von meinem TA, hin zur Naturmedizin. Ich habe meine Tierheilpraktikerin Erika Kalbfleisch damals erstmals über die Empfehlung aus der Verwandtschaft kontaktiert, die glücklicherweise meinen Mio aufgenommen hat, was sich für mich durch die Terminauslastung als nicht selbstverständlich erwies.

Auch Frau Kalbfleisch ist ein toller und sehr feinfühliger Mensch. Ich schreibe in der Retrospektive, und sehe die Erfolge mit meinen Tieren durch sie und bin unendlich dankbar. Dazu später mehr.

Allerdings ihr Name geht nicht so leicht über meine Lippen. Für mich ein Zungenbrecher pur, und sie weiß das, wir haben darüber geredet, sie kennt die Gründe und ist mir für mein Haspeln oder für meine Versprecher niemals böse gewesen. 

31.03.2021 (Karwoche)
Termin, Mittwoch 
Stress pur, Mio in die Transportbox zu setzen, da er irgendwie traumatisch darauf gewirkt hatte, aber ich wusste nichts Genaues dazu. Dann war ich selbst unsicher, ich hatte Angst vor seiner Angst. Er hatte sich mit ganzer Kraft gewehrt und urinierte mir auf den Boden und in die Kiste. Wahrscheinlich dachte er, dass er weggeben wird, obwohl ich ihm schon Tage vorher vermittelte, dass ich ihn in die Behandlung von Fr. K geben werde, um ihn gesund zu bekommen. Aber Mio ist nicht wie Alice und wie Momo. Er versteht vieles einfach nicht. Seine Ängste müssen so tief in ihm verankert sein, dass ich ihn mithilfe der TK einfach nicht erreichen konnte. Als ich ihn in der Kiste hatte, war ich selbst ganz fix und fertig. Ich habe am ganzen Leib gezittert, so schwer war es für mich, ihn leiden zu sehen.  

Als wir schließlich in der Praxis waren, und Mio dort auch raus durfte, verkroch er sich bis zum Schluss unter einem Wägelchen. 

Mio hört alles mit, ohne dass ich das gemerkt habe
Anamnestisch wurde alles aufgenommen, die Störfkatoren benannt, die Behandlungsform, Bioresonanztherapie,  besprochen. Nach dem alles erledigt war, habe ich die Frage geäußert, ob Mio richtig bei uns sei? Ich war mir nicht mehr sicher. Seine ungesunde Lebensweise könnte ihm sein Leben kosten, und das wollte ich nicht. Ich äußerte den Gedanken, Mio in eine Familie zu geben, in der er sich auch mit anderen Katzen austoben könnte. Daraufhin fragte ich Frau K., ob sie mir eine Tierkommunikatorin nennen könnte, mit der ich diese schwierigen Fragen mit Mio besprechen wollte, denn er sollte selbst entscheiden. Sie nannte mir die Adresse von Gabriele Sauerland. Am Ende wollte ich Mio wieder zurück in die Box setzen, und auch Fr. K. sah, wie schwer sich diese Aktion erwies und ich bei der Erzählung nicht übertrieben habe. 

Fr. K. gab mir auch eine Adresse von einer Ernährungsberaterin / Katzentherapeutin an die Hand, die mit Mio evtl. auch ein Klickertraining angehen könnte, um seine Bewegung zu aktivieren und seine Ernährung umzustellen. Die Adresse führte mich zu Bianca Kerstan. 

Zu ihrer Behandlungsmethode komme ich später noch zu sprechen, was sie Mio alles Gutes getan hat. Bei keinem Tierarzt meines Umfeldes hätte ich dieses Wissen, was Ernährung und Gewicht betrifft, vermittelt bekommen. Und dafür bin ich ihr unendlich dankbar. 

Mio verhielt sich zu Hause total gestört
Als wir wieder zu Hause waren, verkroch sich Mio unter dem Bett und blieb mehrere Stunden unten. Er verweigerte auch Futterangebote, was ganz untypisch für ihn ist. Als er sich schließlich wieder hervortraute, rannte er raus in den Garten und blieb erstmalig und unauffindbar über Nacht weg. Was war mit Mio passiert? Ich erkannte ihn nicht wieder. Ich habe mit Fr. KF. telefoniert und ihr seine veränderte Wesensart geschildert. Kann er wirklich alles verstanden haben, was wir besprachen? Das muss so gewesen sein. Mio hatte gehört, dass ich die Absicht hegte, für ihn ein besseres Zuhause zu finden. Frau Sauerland würde hier absolut keine Zweifel haben, dass er tatsächlich den gesamten Gesprächsverlauf mit gelauscht hatte und Fr. Kalbfleisch auch nicht. Aber ich? Ich hatte damals noch nicht dieses Wissen, dass das ein Tier tut, Gespräche belauschen, obwohl ich das mit Momo schon erlebt hatte, wie ich im ersten Teil berichtet habe. Aber ein einmaliges Erlebnis dieser Art macht mich doch nicht gleich zu einer Wissenden. 

Erstkontakt mit einer neuen professionellen
Mental -Tierkommunikatorin Gabriele Sauerland

Ich habe mich noch am selben Abend an den PC gesetzt, die HP aufgerufen und online einen Auftrag erteilt, einen Eilantrag von fünf Werktagen sozusagen, nach dem ich mir wie auf der Seite angegeben fünf Fragen ausgedacht hatte. Zwei Fragen davon waren, ob Mio bei uns bleiben möchte und was er für ein glückliches Leben benötigen würde? 

Telefonkontakt mit Fr. KF
Ich habe Fr. K-F. angerufen und ihr mitgeteilt, dass der Erstkontakt zustande kam ... Ich hatte sie dringendst darum gebeten, Fr. S. keine Auskünfte über mich und über meine Tiere zu erteilen. Ich nannte ihr die Gründe, dass mein Verstand mir sonst Schwierigkeiten bereiten würde, ihre Durchsagen als Eigenleistung anzuerkennen. Das konnte Fr. KF. sehr gut nachvollziehen und nahm mir das Versprechen ab. Ich schweiß um die Schweigepflicht unter den Profis, aber was hinter den Mauern geredet wird, entzieht sich meiner Kontrolle. Ich wollte mir sicher sein.

Auch hatte ich sofort mein Label zur TK auf meinem Blog geschlossen, damit Fr. S. darauf zur Informationsabrufung nicht zugreifen konnte. 

03.04.2021
Das Ergebnis von Fr. S.
Das Ergebnis von Fr. Sauerland kam recht zügig, wofür ich ihr unendlich dankbar bin. Auch wenn ich einen Eilantrag bestellt habe, immerhin war noch ein Feiertag, Karfreitag, dazwischen, bekam ich das Ergebnis drei Tage nach der Beantragung. Und das noch an dem Samstag in der Karwoche. 

Die Antworten erfolgten erst telefonisch. Danach erhielt ich das schriftliche Protokoll über E-Mail, das mir noch lange Zeit danach eine richtige Stütze war. Manchmal sogar noch heute ... Eine unendliche Hilfe, da das mündliche Telefonat sich bei mir schnell verflüchtigt hätte. Die Feinheiten habe ich einfach besser im schriftlichen Teil erfassen können. Durch Lesen, durch´s wiederholte Lesen, Nachdenken, Verinnerlichen, durch´s Verifizieren im Endprozess. Ohne das schriftliche Teil hätte ich bei der Umsetzung Schwierigkeiten gehabt. 

Ich werde jetzt nicht alle fünf Fragen hier rezitieren. Nur die zwei wichtigsten. Die Hauptfrage war, warum Mio Angst vor der Transportbox hat und ob er bei mir wohnen bleiben möchte? Es kam ein klares Ja, und er monierte, dass ich so sehr an mir zweifeln würde. Ich solle auf meine innere Stimme hören, denn wenn ich nicht auf meine innere Stimme hören würde, käme ich ganz durcheinander. Das hat gepasst. Das konnte Fr. Sauerland von mir nicht wissen. Häufig strauchle ich zwischen Intuition und Verstand. Dazu gibt es später noch weitere  Beispiele, wie in anderen Situationen mir Mio hier mit seinem Statement hat noch helfen können, um im Umkehrschluss ihm besser helfen zu können ... 

Und doch musste ich in mich gehen, denn meine Vernunft kam mir wieder mal in die Quere. Woher hat sie das? Irgendwo abgeschrieben? ... Mein Label zu dieser Thematik hatte ich auf meinem Blog doch extra geschlossen. Absichtlich. Ich habe mich mit Fr. KF. ausgetauscht, und mir war hinterher klar, am Ende hilft tatsächlich nur die innere Gewissheit. Vertrauen. Alles hat super funktioniert. Alles ging Hand in Hand. Alles hat sich gefügt. Und so folgte ich Mios Ratschlag bis heute noch mehr auf meine innere Stimme zu hören, und aufhören, alles bis ins letzte Detail zu hinterfragen und zu zensieren. 

Mios Antwort zur Transportbox
Mio habe in der Vergangenheit in einer Box gesessen, Stundenlang  ... und er wurde spontan aufgeschnappt und in die Box gesetzt und wurde weggefahren. 

Fr. Sauerland stellte eine Zusatzfrage, dass die Box nicht immer zu umgehen sei, wenn er z. B. für eine Untersuchung zu einem TA gefahren werden müsse. Mio antwortete, dass er sich seine hellblaue Decke darin wünschen würde wegen des Duftes ...

In dem Telefonat mit Fr. S. bekam ich noch den Tipp, eine neue Transportbox für Mio zu kaufen. Sie schickte mir per Mail das Modell. Ich habe nach dem Gespräch sofort den Fressnapf angerufen und gefragt, ob sie so eine Box auf Lager hätten? Und ich hatte Glück. Gerade mal eine stand zum Verkauf noch zur Verfügung. 

Noch am selben Tag habe ich die Box gekauft. Eine blaue Box, denn Mio scheint blau zu lieben. Und die Box ist auch gemütlich ausgestattet. Und sie lässt sich von fast allen Seiten hin hin öffnen.

Das Wunder
So, und nun kommt das Wunder, wo ich Fr. Sauerland durch ihr zügiges Handeln und durch ihre gasklaren Aussagen unendlich dankbar bin. Mio hatte Sonntagnacht massive Schmerzen beim Kotabsetzen. Ich musste mit ihm in die Tierklinik fahren.

Die Interaktion mit Frau Sauerland, die Transportbox, das kam alles super rechtzeitig. Ohne diese neue Box wäre mir Mio wieder durchgedreht. Denn er hat sich dieses Mal richtig leicht in diese Box setzen lassen. Ohne Murren und Klagen und ohne daneben oder rein gepinkelt zu haben. Fr. S. musste ein Gespür gehabt haben. Sie muss die Dringlichkeit erahnt haben. Sie besaß einen siebten Sinn. Danke, danke, danke. Das werde ich ihr niemals vergessen.

Die Box steht seit dem bei uns im Flur. Sogar Alice liebt sie. Sie kam keinen Tag zu früh. Absolut rechtzeitig. 

Zu Fr. S. gibt es später noch weitere Beispiele.

Mio und die Klinikeinweisung
Und ich hatte nochmals Glück. Die Tierklinik, s.u., hat Mio aufgenommen, ohne dass wir lange Wartezeiten zu befürchten hatten. Sie haben ihn nach einer gründlichen Darmuntersuchung sofort dabehalten. Es war allerdings noch nicht abzusehen für wie lange.

Beim Abschied habe ich mit Mio geredet, vor den Ärzten, mir war das egal, ob sie mich für verrückt hielten oder nicht. Aber ich musste doch Mio Bescheid geben, dass wir in der Tierklinik sind, und er zur Behandlung da bleiben müsse. Ich sprach ihm feste zu, dass ich ihn ganz sicher wieder abholen würde ... 

Ich durfte jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit anrufen, um mich nach seinem Befinden zu erkundigen. 

Es wurden vier Tage, weil sie erst mit schonenden Mitteln vorgegangen sind. Eine OP wollten sie umgehen. Mio konnte trotz der Abführmittel nicht absetzen. Und er verweigerte jegliche Futterangebote. Er war total blockiert. Es musste schließlich doch eine leichte OP durchgeführt werden.

Am Ende der Behandlung bekam ich den Tipp, ein bestimmtes Futter einzusetzen, das seine Verdauung besser regulieren könnte. Aber genau dieses Futter hatte er ja nicht mehr vertragen. Später erfuhr ich durch die Ernährungsberaterin Fr. Kerstan, dass dieses Spezialfutter der Marke Royal Canin seine Tücken hat.

Aber sie rieten mir auch zu den Flohsamen, siehe dazu mehr am Ende dieses Threads. 

Mein stiller Verdacht, dass Mio eine psychosomatische Störung entwickelt hat, hat sich nun bestätigt, was sich aber erst durch die spätere Bioresonanzanalyse durch Fr. KF. nochmals zeigen konnte. 

Schlechte Infrastruktur in Darmstadt, was die Tierversorgung zu Notzeiten betrifft / Tierklinik AniCura in Egelsbach
Wir mussten einen langen Anfahrtsweg in Kauf nehmen. Stress pur für die Tiere. Es gibt in der Großstadt DA keinen nächtlichen Notdienst mehr. Und zwei Tierkliniken haben vor einiger Zeit dicht gemacht. In solchen Zeiten wird man zu überteuerten Spezialkliniken verwiesen, dazu noch viel zu weit weg, ohne Auto kommt man dort nicht hin. Oder die (auch überteuerte) mobile Tiernotpraxis aus dem RMV-Gebiet kontaktieren. Die mobile TNP ist bei Mios Erkrankung nicht gekommen, und die überteuerte Klinik, die dadurch schon einen schlechten Ruf hat, habe ich auch nicht ausgewählt. Ich habe mich für die TierKl. meiner Wahl entschieden und habe es partout nicht bereut. Eine etwas nähere Anbindung am Wohnort und dazu sehr kompetente und empathische und sehr kundenfreundliche  Ansprechpartner. Und am Ende war es sehr viel kostengünstiger als die Empfehlung der anderen TK. ... Das war die Tierklinik in Egelsbach namens AniCura. Hier der Link dazu.

Doch später habe ich herausgefunden, dass es andere Tierärzte gibt, die durchaus Hausbesuche tätigen, allerdings nur für die eigene Kundschaft. Ich habe bei mir in der Nähe eine neue TÄ ausfindig machen können und beschließe so langsam einen Wechsel vorzunehmen. Meine neue TÄ erlöst Tiere sogar in den eigenen vier Wänden, wenn die Zeit dazu gekommen ist. Nur habe ich sie bis jetzt noch nicht benötigt, weil immer Fr. KF. meine Katzen behandelt und das mit großem Erfolg. 

Ich freue mich so sehr auf die Beispiele meiner Ergebnisse zur TK. eingehen zu können. Dazu gibt es eines von Alice Beispiele zum Behandlungswunsch ihrer Wahl. 

Erster telefonsicher Kontakt mit Frau Kerstan / Ein Versehen

Do.01.04.21
Ich hatte die Absicht, Fr. Kalbfleisch anzurufen und bin durch die Verwechslung beider Nummern bei Fr. Kerstan gelandet. Ich habe gestockt, als ich ihren Namen gehört habe und wurde sprachlos. Denkpause in meinem Kopf, bis schließlich Fr. B. K. ganz höflich das Sprechen übernahm und schließlich es hat nicht mehr lange gedauert, bis wir ins Gespräch gekommen sind. Erste wichtige Infos zu Mios Problematik wurden ausgetauscht. Danach vereinbarten wir einen Termin für einen Hausbesuch, der eine Woche später statt finden sollte.

Eigentlich war mir das alles zu viel. Ich hätte Fr. Kerstan erst zwei Wochen später kontaktiert, wenn es nach mir gegangen wäre. Ich wollte mich langsam an die Situation mit Mio gewöhnen aber das Schicksal wollte es anders, das den Stein zwischen mir, Frau Kalbfleisch, Frau Sauerland und nun auch Fr. Kerstan zum Rollen gebracht hat. Es war höchste Eisenbahn. Schnelles Handeln war nötig. Es hat alles gepasst ... Alles war Hand in Hand miteinander verwoben. 

Frau Kerstan hat viel Gutes für Mio ins Haus gebracht, Dinge, die uns weit und breit kein Tierarzt hat vermitteln können. Doch dazu später mehr.

Zwischen Bianca und mir hat sich in der Zwischenzeit eine tolle Freundschaft entwickelt. Eine sehr große Bereicherung auf beiden Seiten. Bianca Kerstan ist neben ihrem Fachwissen, ihrer Menschen- und Tierliebe zudem ein Mensch mit einem ganz großen Herzen. Ich bin immer wieder dankbar, solche tollen Menschen kennenzulernen. Endlich mal eine Freundschaft, die Tierthemen unserer Art pfleglich behandelt. 

Mi. 07.04.21
Entlassung
Mio durfte ich heute aus der Klinik abholen. Er wurde mir in die häusliche Pflege übergeben. Das beutetet ein Mal am Tag Schmerzmittel verabreichen und zwei Mal am Tag Lactulose ins Mäulchen spritzen. Nicht gerade meine Stärke ... Futtermenge? Die Menge einer fünf-Kilo Katze.

Als Mio wieder zu Hause war, sah er ziemlich erledigt aus, aber er wollte gleich in den Garten. Und er beschmuste mich. Ich glaube, er war froh, dass er wieder zurück kommen durfte. 

Vor der Verabreichung der Medikamente gruselte es mich, aber ich verdrängte meine Angst davor. Ich hatte Angst, Gewalt anwenden zu müssen, da ja Katzen selten freiwillig Medikamente nehmen. Und ich verabscheue so sehr die Gewalt. Am nä. Tag sollte Bianca kommen, die mir zeigte, wie man das macht. Auch schickte sie mir ein Video. 

Do. 08.04.21
H
ausbesuch Tiertherapeutin und Ernährungsberaterin Frau Bianca Kerstan
B. K. kam zur angegebenen Zeit zu uns nach Hause. Ich war ziemlich aufgeregt, weil ich keine Ahnung hatte, was eine Tiertherapeutin so alles bei einem zu Hause anstellt. Ich hatte sie zuvor gefragt, ob ich meine Wohnung lassen könne wie sie sei, und ob ich die Wohnung auf Hochglanz bringen müsse? denn darauf hatte ich überhaupt keine Lust, und das hatte seine Gründe. Aber sie verneinte glücklicherweise, ich solle alles so lassen wie sonst auch.

Verdacht auf Burnout oder doch nur eine vorübergehende Kraftlosigkeit? (Dazu gibt es in den Endkapiteln ein abschließendes Ergebnis)
Nun ist es raus,  jeder weiß es. Frau Kerstan, dann Frau Kalbfleisch, und jetzt auch Frau Sauerland durch die Umstände über das Webinar zum Burnout, wie dieser auf unsere Tiere sich auswirken könne. Frau KF vermutete es durch die Bioresonanzanalyse über Alice seit August dieses Jahres, da Alice seit dem sich auch bei ihr in Behandlung befindet. Alice zeigte Werte, die mit Perfektionismus in Resonanz ging. Somit hatte ich mich schließlich auch Fr. KF gegenüber outen müssen, was mein Leistungsdenken im Beruf und anderswo mit mir anstellt. Aber sie verstand mich, nannte von sich Beispiele, und das war sehr viel wert, und habe mich dadurch damit nicht alleine gefühlt. 

Es war eine Zeit, in der ich kräftemäßig ziemlich geschwächt war, und bin es zeitweise noch. Hat sich in der Zwischenzeit aber viel verändert, wenn ich aus der Introspektive zurückblicke. Ich bin dadurch sehr neugierig, was sich mir noch alles an Möglichkeiten auftun werden. Pläne habe ich ja, und vielleicht werde ich durch diese Prozesse darauf vorbereitet. Zumindest habe ich durch Frau Sauerland wieder Lust auf eine Ausbildung zur Tierkommunikatorin bekommen. 

Der verflixte Fragebogen; zurück zu Frau Kerstans Methode
Ich sollte noch einen Fragebogen ausfüllen, für den ich absolut keine Muse hatte und habe die Fragen recht spartanisch beantwortet. Ich wollte nicht
s schreiben und ich wollte auch keine Excel - Tabelle zur Futter- und Gewichtskontrolle bedienen und habe alles nur recht oberflächlich und lieblos erledigt. Ich fühlte mich wie eine Maschine, und habe auch wie eine Maschine funktioniert.  Stattdessen hatte ich Bianca hiesigen Link Teil I geschickt, mit den Worten, dass darin alle Infos zu meinen Katzen zu entnehmen seien; aber nein, sie wollte ihren Bogen ausgefüllt haben 😶.

Ich kannte Bianca noch nicht gut genug, um sie dahingehend zu informieren, dass ich unter einer einer Kraftlosigkeit litt. Mios Klinikeinweisung und seine Erkrankung hat mich noch zusätzlich runter gezogen und so wurde ich wegen massiver Bauchkrämpfe zwei Wochen von meinem Hausarzt noch zusätzlich krankgeschrieben. 

Bianca bot mir an, die Ernährungstabelle für mich auszufüllen. Ich solle ihr lediglich die Werte per Mail zuschicken.
Aber nein, ich bin doch nicht beschränkt, dachte ich mir, ich weiß doch auch von meinem Beruf her, wie man eine Exzelltabelle bedient und so lehnte ich ab. Aber es war sehr lieb von ihr gemeint und dies weiß ich mehr als zu schätzen. 

Wir gingen zu Mio ins Wohnzimmer. Er lag schlafend auf Alices Korbstuhl und sah noch ziemlich erledigt aus. Mio hatte in der Tierklinik komplett das Futter verweigert und ihm wurde dadurch ein Psychopharmakon, Mirtazapin, zum Stimulieren seines Appetits verabreicht. Dieses Medikament bekommen meine Klienten, und ich war erschrocken, als ich lesen musste, dass sie ihm das in die Infusion gegeben haben.

Wir sind den Klinikbericht durchgegangen, und haben die fachliche Seite erstmal abgeklärt. Vor dem Einführen der Medikamente hatte ich immer noch Angst.


Medikamente verabreichen
Auch dies sind wir durchgegangen. Als Mio wieder wach wurde, hat Bianca ihm das Schmerzmittel ins Mäulchen gespritzt. Mit der Lactulose, zwei Mal täglich, wäre es dasselbe Prozedere, und dies sieben Tage lang. 

Ich habe nicht die ganzen sieben Tage durchgehalten. Das Schmerzmittel war nicht mehr nötig, das hatte ich gespürt und die Laktulose, ich wollte es mir leicht machen, habe ich einfach ins Futter gemixt. Aber davon landete ja viel in den Müll, weil Mio den Napf nicht leer bekommen hat. Es hat sich allerdings von selbst erledigt, weil Mio auch die Lactulose nicht mehr nötig hatte, denn den
 Job übernahmen ja nun die Flohsamenschalen, und ich war von diesem Zwang befreit, denn so richtig begeistert war Mio nicht, wenn ich ihm die Spritze seitlich ins Mäulchen ansetzte und ihm das Zeug spritzte. Die Hälfte von der Flüssigkeit landete auf den Boden, weil mir die Hand so sehr gezittert, und er sich gewehrt hatte.

Futterproben und anderes mehr
Des weiteren hat Bianca so viele gute Sachen mitgebracht. Hochwertigeres Futter, als das, was Mio von mir bekam, das  Animonda, und ich dachte, das sei hochwertig, weil Mio als großer Kotzer auf dieses Futter nicht erbrochen hatte. Keine meiner Tiere bekommen / bekamen Whiskas & Co gefüttert und dachte mit Animonda richtig zu liegen.

Bianca brachte mit: MjamMjam und jede Menge Leckerlies auch für die Alice. Alles zum Austesten. Mio musste von Animonda auf das neue Futter umgestellt werden. Überraschenderweise nahm er das neue Futter gut an. In der Zwischenzeit lag mir auch die Auswertung von Fr. KF. vor, aus dem abzulesen war, welche Fleischsorten er nicht essen dürfe. 


Weitere Instrumente
Eine Babywaage zum regelmäßigen Wiegen online bestellt, einen Farblichtstift und eine Wildtierkamera alles zum Ausprobieren ausgeliehen bekommen. Farblichtlampe von Philipps online bestellt, später umgestellt von dem Farblichtstift auf eine richtige Farblichtlampe für die Ganzkörpertherapie, siehe Abbildung weiter unten. 

Flohsamenschalen: Ein Wundermittel. Seit ich diese einsetze, hat Mio keine Probleme mehr mit dem Kotabsetzen. Bianca hatte ausgerechnet, wieviel Mio benötigen würde, und mir erklärt, wie man sie zurecht mixt und wie lange sie zum Quellen benötigen. (Ich hoffe, es lesen hier viele mit, damit sie das auch für ihre Tiere anwenden können. Aus den Tierforen weiß ich, dass viele unserer Samtpfoten unter Verstopfung leiden aber keiner von Flohsamen gesprochen hat. Hauptsächlich chemische Keulen wurden angepriesen, sollte es für diverse marktübliche Naturpräparate schon zu spät sein). Zu den Flohsamenschalen habe ich weiter unten einen Link nachgetragen, siehe dort im Unterkapitel Mios Kahlrasur ...

Zwei Wochen krankgeschrieben und so konnte ich mich mit Mio so langsam an die neue Situation gewöhnen. Meine Dienststelle zeigte Verständnis, sie wusste, dass Mio in der Klinik war, weshalb ich meinen Urlaub dadurch auch verlängert hatte. Nun waren wir beide krank, verlängerter Urlaub hatte nicht ausgereicht. 


Mios Diät
Mit der Diät hätte ich mir gerne mehr Zeit gelassen. Kein akribisches Abwiegen, kein Aufschreiben, keine Tabelle, das war mir / uns noch viel zu früh. Mio fraß plötzlich wie ein Spatz. Er sollte aber mindestens 200 g fressen, sonst würde die Gefahr einer Unterversorgung eintreten, im schlimmsten Fall sogar eine Hepatische Lipidose sich entwickeln. Aber ich konnte Mio doch nicht zwingen. Er schaffte die 200 g einfach nicht. Was mache ich? Ich fühle mich zwischen den äußeren Erwartungen und unseren Bedürfnissen, Mios und meinen, hin- und hergerissen.

Auf die innere Stimme hören
Dann fiel mir Fr. Sauerland ein. Das Protokoll, ich solle auf meine innere Stimme hören. Ich las es immer wieder. Und das habe ich dann getan. Ich habe die Exzelltabelle ad acta gelegt, und akzeptiert, dass Mio erst mal nicht so viel Futter benötigen würde. Diese Sorge kostete mich nochmals Kraft. Ich konnte ihm doch das Futter nicht in ihn hineinprügeln ... 

Und tatsächlich war ich zwei Wochen später erst wieder zugänglich und konnte die Tabelle einsetzen, in dem ich das Futter minuziös abgewogen und in die Tabelle eigetragen hatte. Diese Abwiegerei war ein richtiger Kraftakt, da ich Mios Futter auf ca. 15 Portionen aufgeteilt hatte, und ich viel wegwerfen musste, weil er sie trotz Miniportionen nicht geschafft hatte. Das Übriggebliebene erneut abwiegen und von dem ersten Gewicht wieder abziehen. Das habe ich nicht immer durchhalten können und so resignierte ich häufig dabei. Es kam zu Ausfallwerten, die ich in der Tabelle jeweils mit einem Fragezeichen dokumentiert hatte ... Es hat eine Weile gedauert, bis ich eine Routine entwickelt habe und ich wieder alleine klar kommen konnte.

Klickertraining
Wir besprachen auch das Klickertraining, das wir eine Woche später einsetzen wollten. Klickertraining kann man aber nur mit Trockenfutter (TF) machen, und davon bekommt er nur sieben abgezählte Brekkies. Nicht sehr viel. Das Klickertraining hatte ich allerdings nach zwei Monaten wieder aufgegeben, da man mit fünf Gramm TF nicht viel anstellen kann. Mios Hauptnahrungsquelle sollte das NF bleiben. 

Ende der Behandlung mit der Tiertherapeutin
Seit ein paar Monaten hat sich bei mir alles gut eingespielt, wir kommen wieder alleine zurecht. Herzlichen Dank an Bianca Kerstan, der wir neben ihrer Menschlichkeit und ihrem Fachwissen immens viel zu verdanken haben. Man kann das alles nicht mit Worten ausdrücken, wie dankbar ich für jede neue Information ich auch durch sie wurde. Die Flohsamenschalen wirken noch heute wie eine Wunder-Natur-Arznei. Und Mios Gewichtsverlust, den hätte ich niemals alleine hinbekommen. 

Wäre ich damals kräftemäßig nicht so sehr geschwächt gewesen, so hätte ich Biancas wirklich recht kostengünstiges Gesamtpaket mehr genießen können. Es waren so viele Inputs auf einmal, die mich durch meine Situation überfordert hatten ... Und trotzdem war alles gut, wie es war und zehre weiterhin von den vielen neuen Kenntnissen, die ich mittlerweile wunderbar umzusetzen weiß. 

Mio entwickelt Autoaggressionen / Nicht "diätresistent"
Mio hielt die Diät mit der Zeit nicht mehr richtig durch, er kann sich einfach nicht an wenigere Mahlzeiten gewöhnen und fing plötzlich an, sich mit einem Putzzwang auch das Fell rauszubeißen, ganze Büschel riss er sich raus. Als ich daraufhin das Futter wieder aufgestockt hatte, löste sich diese Störung recht schnell wieder auf und bin so froh darüber. Mittlerweile habe ich ein Gefühl entwickelt, wann ich das Futter wieder reduzieren oder aufstocken muss. Eine Reduzierung war bisher nicht mehr nötig, eher mehrere sukzessive Aufstockungen waren nötig. Damit konnte ich jetzt umgehen. Das Gewicht einmal in der Woche im Blick zu behalten und mich daran mit der Futteraufteilung zu orientieren, gelingt mir nun ganz gut. 

Aktuelle Lage / Gewichtskontrolle, Ende November
Mio wird von mir jeden Sonntag gewogen. Letzter Stand: 5,25 Kilo. Futter stocke ich immer wieder auf, sobald er in kurzen Zeitabständen Gewicht reduziert hat, damit er nicht zu viel abnimmt, und außerdem, lt. Fr. KF, müsse sich der Organismus auch an die Gewichtsreduzierung noch gewöhnen. 

Großes Lob von Fr. KF
Insgesamt lobt mich Fr. KF immer, was ich mit Mio in dieser relativ kurzen Zeit alles geschafft habe ... Und sie hat recht. Trotz leicht verdächtigten Burnout und trotz der Berufstätigkeit. Und wenn man noch bedenkt, dass auch Alice ihre besondere Pflege benötigt, worauf ich später noch eingehen werde, musste ich hier tatsächlich jede Menge leisten und leiste noch. Toll, dass sie mich darauf aufmerksam gemacht hat, meinen Blick auf mich selbst auch mal auf das Gute zu fokussieren. Ich lobe immer andere, und selten mich selbst. Das mache ich viel zu wenig. Das ist auch mit ein Grund meines "Burnouts". Für alles und jeden 100% verantwortlich sein zu müssen und keine Schwächen zulassen wollen, entkräftet zusätzlich enorm.

Ist Mio eine Prüfung meiner Tierliebe?
Aber an Mio wird meine Tierliebe geprüft, so fühlt sich das für mich zumindest an. An ihm merke ich, ob sie nur leere Worthülsen sind, oder ernst gemeint. Auch wenn ich mit ihm noch nicht durch bin, denke ich schon, dass ich diese besondere Tierliebe durch ihn bewiesen habe. Momo und Alice hatten es mir in der Vergangenheit sehr leicht gemacht. Momo und Alice sind solche herzensgute Seelen, die so viel geben, während Mio einfach nur fordert. Deshalb bin ich mit Mio erst durch, wenn die stressige Futterbettelei endlich mal aufhören wird. 

So. 12.12.2021
Neue Zweifel
Ich zweifle wieder sehr an mir, bin mir meiner Tierliebe nicht mehr sicher. Bin ich zu hart mit Mio? Bin ich zu streng? Das alles müsste ich neu erfragen. 

Futtertrauma
Auch Fr. KF ist der Meinung, dass er in der Vergangenheit kein regelmäßiges Futter bekommen haben muss. Futterbettelnd wurde er tatsächlich auf der Straße auffällig, bis er bei Wiederholungen eingefangen wurde, wie ich weiter oben schon berichtet habe. 

Fr. KF gab mir den Tipp, Mio immer wieder gut zuzureden, dass er bei mir nicht mehr hungern müsse, und dass ich für ihn sorge. Das sage ich ihm immer wieder, aber wie bei Menschen können auch bei Tieren traumatische Erlebnisse ganz tief in der Seele sitzen und bis in die Gene reichen. Und Mio hat ein Futtertrauma, da bin ich mittlerweile ganz sicher. Aus dem Protokoll von Fr. S. geht hervor, dass er sich bei mir wohl fühlen würde, er bekomme genug Futter ... Daraus schließe ich, dass er es in der Vergangenheit nicht hatte. 

Momo hatte noch mehr Kilos als Mio aber er hatte keinerlei Verdauungsprobleme. Schulmedizinisch, Mios Störung auf das Übergewicht zu setzen, konnte mich nicht wirklich überzeugen und heute weiß ich, dass meine Vermutungen, durch traumatische Erlebnisse psychosomatische Störungen entwickelt zu haben, richtig lagen. Mir standen damals noch nicht genügend Fakten seelischer Natur über ihn zur Verfügung.

Ich hoffe, mit meinem Schreibprojekt anderen Menschen und Tieren Mut zu sprechen zu können, auf die Schulmedizin nicht ganz zu verzichten, aber bereit sein, sie stärker zu hinterfragen, dort, wo die Schulmedizin nicht mehr weiter weiß, sie es aber nicht zu gibt. Man muss selbst den Mut aufbringen können, in solchen Fällen andere Wege zu gehen.

Nicht immer geduldig 
Aber ich bin nicht immer geduldig. Es gab zwei Mal Situationen, wo ich ihn hart angepackt habe. Und mittlerweile immer öfter.  Eine neue Seite von mir? Ja, weil ich Alice und Momo gegenüber niemals so ein Auftreten geäußert habe. Immer zart und sanft. Nie war ich böse auf sie. Durch ihr zartes Wesen konnten sie alles mit mir machen. Niemals konnte ich ihnen einen Wunsch ausschlagen. Anders bei Mio, dem ich seine stereotypen, rund um die Uhr - Wünsche abschlagen muss. Lasst mal Worte in euch wirken. Dieser Begriff Nein, der tut richtig weh. Hat etwas Hartes an sich. In der Häufigkeit ausgesprochen ist, als würde ich Steine abfeuern. Dazu gibt es später ein Beispiel aus der TK, als mir Mio zu meiner Reaktion eine herzzerreißende Botschaft hat zukommen lassen. Aber ich habe es mit viel Liebe probiert und weiß mir keinen anderen Rat mehr.

Mios Mitarbeit
Und doch hat auch Mio super gut mitgemacht.

Obwohl er durch seine Futterbettelei eine richtige Nervensäge ist, hat er dennoch sehr gut mitgearbeitet. Ohne Probleme nimmt er die Globulis von Fr. KF ein, und die Ernährungsumstellung von Bianca akzeptiert, allerdings gibt es Schwankungen mit seinem Stoffwechsel, weshalb er manchmal wieder mehr bekommen muss. Reduzieren musste ich allerdings seit dem nicht mehr. 

Behandelt wird Mio noch mit der Bioresonanztherapie und die Globulis werden zeitweise angepasst. Fr. KF meint, dass er es bald geschafft haben würde. Noch 1 bis 2 Behandlungen, dann müsste er alleine klar kommen.

Bioresonazanalyse / Ergebnis
Nun lagen uns auch die Ergebnisse vor, und Mio ging ganz deutlich mit Schockerlebnissen in Resonanz. Wenn ich das Protokoll von Fr. S. vergleiche, dann muss dies auch ein Schock gewesen sein, einfach von der Straße aufgegabelt, und in die Transportbox gesteckt zu werden. Im Protokoll von Fr. S. steht, dass Mio es nicht mögen würde, überrascht zu werden.

Vielleicht hat Mio ganz gerne auf der Straße gelebt. Nicht umsonst hat ihn mir der Tierschutz als keine reine Wohnungskatze übergeben. 

Dies könnte mit ein Grund sein, weshalb Mio sich im Garten in Beeten verkriecht, aber immer in Fensternähe bleibt. Angst, nochmals von Fremden überrascht und aufgegriffen zu werden. 
 
Außerdem gab es Störungen mit dem Stoffwechsel und im Magen-Darmtrakt.

Und jede Menge Unverträglichkeiten bei den Fleischsorten. 


Und anderes mehr ... 

Ich gebe Mio seine Freiheit zurück
Als Mio von der Klinik wieder zurück war, hatte ich beschlossen, ihm seine Freiheiten zurück zu geben. Er durfte von nun an Tag und Nacht raus. Das hätte aber auch bedeutet, dass er, sollte er morgens nicht rechtzeitig zu Hause sein, zehn Stunden auf mich warten müsste. Und ich dachte, das Problem wäre damit vom Tisch. Mio darf nun immer raus, er wird sich bewegen und wieder schlank werden; dies war mein Traum von einem gesunden Kater.

Doch leider ist meine Rechnung nicht aufgegangen. Mio wollte die Freiheit überhaupt nicht zurück haben. Im Sommer verbrachte er zwar die Nächte draußen, aber er blieb dennoch in Reichweite. 

Mio ist agiler geworden
Was wir aber heute geschafft haben, ist, dass Mio viel agiler geworden ist und hat sich im Garten angefangen mehr zu bewegen. Doch sein Bewegungsradius ist bis heute immer klein geblieben. Aber selbst Nachbarn ist aufgefallen, dass Mio nicht mehr nur in den Beeten liegt.

Er jagt sogar Mäuse ... Dazu wird es später auch ein Kapitel geben. Ein spannendes Katz - und Mäuse - Kapitel; ganz zu meinem Entsetzen 😱. Dazu Beispiele im dritten Teil.

06.11.2021 Viel Neues, viele Erkenntnisse

November 2021
Alice und der Sessel
Obwohl der Katzensessel thematisch noch nicht dran ist, möchte ich ihn doch jetzt schon reinstellen, da ich gestern mit Alice einen traurigen Tag erlebt habe, und ich abends aber mit einem schönen Ereignis zwecks Katzensessel beschenkt wurde, und ich es gerne jetzt hier festhalten möchte.

Alice hatte im Sommer ihren Korbsessel verloren, weil Mio ihn für sich beansprucht hat. Ich konnte ihn nicht von dem Sessel jagen, er war doch so krank. Ich hatte einfach nicht den Mut und Alice ist beleidigt abgezischt, hat sich auf den hohen Kratzbaum im Flur verzogen. Und sie kam nicht mehr zurück. Ich habe es gefühlt als einen Auszug erlebt und habe mit der Zeit stark um sie getrauert. Erst durch Fr. Sauerland, die von mir einen Auftrag erhielt, auch mit Alice eine mentale TK durchzuführen, habe ich es schließlich von einem Tag auf den anderen geschafft, Mio von Alice´ Stuhl zu heben und ihn auf seinen Platz zu legen, bis er es schließlich akzeptiert hatte und Alice´ Sessel frei lassen konnte. Obwohl Alice nicht wieder zurückgekommen ist, durfte Mio diesen Sessel dennoch nicht benutzen. Mir war es wichtig, dass Alice das mitbekommt, dass ich mich für ihren Sessel einzusetzen bereit war.

Doch Wochen später verhielt sich Mio erneut regelwidrig und hat ihren Sessel regelmäßig okkupiert. Puh, ich wusste nicht, wie ich dieses Prozedere wieder angehen sollte. Bis ich eine Idee hatte; 

Alice bekam ihren Sessel wieder ...

... weil Mio auch einen bekommen hat. 

Vor sechs Wochen hatte ich einen zweiten Korbstuhl angeschafft, den Alice allerdings nicht akzeptieren wollte; sie wollte definitiv ihren wieder haben. Ich musste also tauschen, Mio nahm den neuen aber auch nicht an ... Was tun?

Die Standorte wurden schließlich ausgewechselt und seit gestern scheinen nun die Plätze und die Stühle für beide endlich angemessen zu sein. Der neue Stuhl stand demnach ein paar Wochen verwaist neben meinem Sessel, der in der Mitte von beiden Korbsesseln steht. 

Ich hoffe, dass die Fronten nun geklärt sind. Ich möchte nicht daran denken, was gewesen wäre, wenn Alice auch auf den alten Standort besessen hätte. Dann wäre es wieder ein echtes Problem.

Ich möchte sooo sehr, dass meine Katzen glücklich sind.

So. 07.11.21
Weiterhin innere Beschäftigung mit dem sog. Burnout
Mich beschäftigt noch immer dieser sog. Burnout, dazu das Webinar von Fr. Sauerland, was der menschliche Burnout bei Tieren auslöst, und nun die Bioresonanzanalyse von Fr. KF, die mich noch zusätzlich verblüfft hat.

Meine Alice, die symbiotisch an mir hängt, hat wie ein Schwamm alles von mir aufgenommen, und mir kommen dabei so sehr die Tränen, denn es ist das Letzte, was ich möchte, dass meine Alice, die ich über alles liebe, meine Blockaden und Krankheiten übernimmt. Auch Fr. KF fiel auf, als ich im Sommer mit Alice bei ihr in der Praxis vorstellig war, dass sie sehr auf mich fixiert sei. Außerdem ließ sie sich von Fr. KF nicht mal anfassen. Den Abstrich mit dem Wattestäbchen bis ins Mäulchen rein musste ich übernehmen. Dazu später mehr.

Kraftlosigkeit
Diese Kraftlosigkeit resultiert daraus, dass ich mich bis zum Exzess für andere hingegeben habe. Ich fühle mich für alles und jeden verantwortlich. Hinzu kommen Leistungs- und Perfektionsstreben. Das ist so anstrengend. Glücklicherweise liege ich aber nicht flach, liege nicht depressiv im Bett und besitze jede Menge Ressourcen im seelischen und kognitiven Bereich. Ich gehe arbeiten, weil ich mir das zutraue. Dennoch suchte ich parallel nach Wegen und befinde mich auch auf dem Weg. Es ist lange nicht mehr so schlimm wie noch vor sechs Monaten. Diese Kraftlosigkeit zeigte sich auch bei Alice in der Analyse.

Hautirritationen
Durch den zusätzlichen Stress mit Mio, der mich nachts durch sein Futtertrauma einfach nicht mehr schlafen lässt, hat sich auf meinem linken Arm eine massive Hautirritation entwickelt, die mit starkem Juckreiz einher
geht. Dieses Ekzem bekam ich just ein paar Monate, nach dem Mio bei uns eingezogen ist. Er hatte aber auch tagsüber massivst gestresst ... Aber nachts war der absolute Horror.

Alice und der Kratzzwang
Alice bekommt nun auch einen Kratzzwang, sodass sie in der Bioresonanzanalyse mit einem Ekzem, von dem die Tierheilpraktikerin nichts wissen konnte, in Resonanz gegangen ist 😳. Genau dies hatte mich verblüfft. Verblüfft hatte mich im Sommer schon die erste Analyse, als Alice hier mein Perfektionsstreben gespiegelt hatte. 

Glücklicherweise hat aber Fr. KF aktuell keine ernste Erkrankungen testen können. Deshalb habe ich die Hoffnung, dass sich Alice wieder stabilisieren wird. 

Kortisonsalbe
Die Kortisonsalbe hatte ich verschmäht, weil ich noch immer die Hoffnung habe, die Hautstörung wieder loszuwerden. Meine Kinesiologin sagte, Kortison ließe diese tatsächlich zum Verschwinden bringen, würde aber dann an anderer Stelle erneut ausbrechen, wenn die Ursache nicht gefunden werden würde. Ich habe ja die Ursache gefunden, ich weiß nur noch nicht, wie ich das mit Mio hinbekommen kann, dass er mich nachts schlafen lässt, wenn ich doch noch einen anspruchsvollen langen Arbeitstag vor mir habe. 

Nun bin ich aber doch am Überlegen, mir die Kortisonsalbe auf meine Haut zu schmieren. Ich hatte aber die Hoffnung, dass sich das Ekzem von selbst wieder zurückbilden wird. Denn am rechten Arm hatte ich dasselbe Problem, ist aber von selbst wieder verschwunden. Nun frage ich mich als ein analytisch denkender Mensch, für was der linke Arm steht?

Meine Hautärztin meinte, dass die Haut ein Organ sei, das seine eigene Sprache besitzen- und auf Stressreize empfindlich reagieren würde. Viele hochsensible Menschen seien davon betroffen. Eine zu dünne Haut sozusagen ... 

Jetzt wäre ich doch bereit, für meine Alice diese Salbe auf meine Haut zu schmieren.

23.11.2021 
R
ückführung in vergangene Leben oder ein Seelenreading? / Auf der Suche nach Antworten auf sinnstiftenden Fragen
Nun hat mich der schon verstorbene Rückführungstherapeut Alexander Gosztonyi sehr stark mit seinen Büchern geprägt und so wollte ich mir daraufhin unbedingt seine Bücher sinnstiftend auch auditiv anschaffen. Leider gab es sie nicht in dieser Form, bin aber in meiner Recherche auf Ralf Hungerland gestoßen, ebenfalls Rückführungstherapeut nach der Schule von Alexander Gosztonyi. Er selbst praktiziert nicht mehr, aber er bildet aus. Das Coole ist, man kann sich ein Reading erstellen lassen und den Therapeuten für sich als Stellvertreter benennen. Das heißt, man muss nicht hinfahren, nur ein paar Daten austauschen, den Rest erledigt der Stellvertreter.

Aber dann bin ich wieder davon abgekommen. Mich interessiert das nicht mehr, was ich in vorigen Leben für ein Mensch war. Mich interessiert mein Leben heute, und so gab es die Möglichkeit, sich ein einfaches Seelenreading erstellen zu lassen, was ich dann auch getan habe, zwei Tage vor dem Ergebnis von Fr. KF und bin so froh darüber. Es hat schon wieder gepasst. So wie die Tierkommunikatorinnen mit der Seele der Tiere Kontakt aufnehmen, nehmen diese Medien Kontakt mit der Seele der Menschen auf. Nur Fragen wurden keine gestellt. Aber nach dem Reading hat man die Möglichkeit, sich mit konkreten Fragen nochmals an sie wenden. Mir war diese Methode ganz recht, denn aus der Psychoanalyse weiß ich, dass man den Kern eines Menschen auch über die Art der Fragen, die er stellt, erkennen kann. Um mir über ihre Methode Klarheit zu verschaffen, erkundigte ich mich im Vorfeld, wie diese Kontaktaufnahme für das Seelenreading ablaufen würde. Ich war erleichtert zu lesen, dass sie außer Foto und Geburtsdatum nichts weiter wissen wollte. 


Mein Seelenreading / Die wichtigsten Punkte
Ich habe mich demnach für eine Bernadette entschieden. Den Rest erledigte sie ohne mich. Ich habe das Ergebnis auf MP3 zugesendet bekommen, es findet noch ein Nachgespräch statt. Sie muss meine Lebenskrise sehr gut erfasst haben, denn sie meinte, dass ich mit allem, was ich derzeit durch mache, nicht hadern solle, sondern akzeptieren, denn das seien Erfahrungen, die ich machen müsste, weil sie mich zu neuen Ufern führen würden ... 

Mir hat es sehr gut getan, was sie über meine Seele hat verlauten lassen. Ohne mich zu kennen, beschrieb sie eine sehr warme und sehr freundliche Seele. Sie sah meine Farben in den verschiedenen Chakren. Verblüfft hat mich, dass sie mein großes Wissen bestätigt hat, ganz viel Wissen, sie hat es wiederholt, und dass ich eine großartige Seele eben mit ganz viel Wissen sei. Ich bin gerührt, einfach gerührt, weil ich das nicht erwartet habe. Ich stelle mich im Alltag oftmals dumm, weil viele Menschen mein Wissen nicht ertragen. Und dabei möchte ich mich doch nur austauschen, wenn die Möglichkeit dazu gegeben ist. Burnout drückt einen auch vom Selbstwert so runter, wird jetzt durch eine objektive Stimme wieder aufgewertet. Danke, danke, danke. 

1. Auf die Gefühle hören   
Meine Seele riet mir, mehr auf meine Gefühle zu hören, und sie noch besser wahrzunehmen, da ich mit meinen Gedanken alles zerpflücken würde. Das passt absolut. Und mir mehr vertrauen. Cool. Und mehr auf meine Träume achten. Als Akademikerin ist die Umsetzung gar nicht so leicht, aber ich befinde mich im Prozess. Mongomery ist mir hier ein starkes Vorbild, die als eine Wissenschaftlerin gut zwischen Herz und Verstand jonglieren konnte. In der akademischen Ausbildung hierzulande wird man hauptsächlich rational gebildet. Das geht schon in der Schule los. 

2. Reisen reaktivieren   
das würde meine Seele als Ausgleich benötigen. Würde mir Kraft geben. Meine Seele würde das Reisen vermissen. (Das stimmt total). Ich wollte doch nach Paris zu Proust, die Reise war sogar schon gebucht und wollte noch weitere literarische Reisen tätigen, und dann bricht Corona aus. Was für ein Mist. Zehn Jahre bin ich wegen Momo nicht verreist, hier, in dieser Zeit mit Momo, hätte Corona gut reingepasst. 😜

Sie bat mich noch um Geduld. Kein Grund für Traurigkeit, nur eine vorübergehende Situation.

3. Stille Zeit als Chance 
Die Coronazeit als eine Phase nutzen, um neue Möglichkeiten zu finden. Die Zeit  nutzen, Neues auszuprobieren, neue Ideen aus mir herauszuholen bzw. Altes neu aufleben zu lassen. In dem Stillstand würde viel Potenzial zum Wachsen liegen, um Neues zu schaffen. Ich solle das Geschenk dahinter erkennen.  

4. Musizieren                                   
Ich solle wieder musizieren. (Hier wurde ich gleich aktiv, und habe eine Freundin angerufen und gefragt, ob wir wieder einmal im Monat zusammen auf unseren Flöten musizieren möchten? Leider wohnt sie relativ weit weg, deshalb nur einmal im Monat.) Aber wir suchen uns Stücke aus, die wir getrennt voneinander üben, und im Austausch gemeinsam spielen. Sie spielt nach Gehör und ich nach Noten, trotzdem finden wir musisch immer zusammen. 

5. Schreiben   
Ich solle schreiben. Ein Buch schreiben ???? Briefe schreiben ???? (Puh, und wieder bekomme ich gesagt, ich solle schreiben, wie Momo damals über die Tierkommunikatorin, ich solle über meine Tiere schreiben). Aber ein Buch? Dann geht bei mir der Leistungsdruck wieder los und die Schreibblockade würde erneut aufleben, weshalb ich mein Schreibtalent in den jungen Jahren wieder aufgeben musste.   

6. Rückzug und Kontakte / Die richtige Balance 
Ich könne sehr gut mit mir alleine sein, aber ein Mix zwischen mir und anderen Menschen wäre optimal. Mehr aus mir herausgehen und in die Natur wäre kraftspendend. 

Ausbildung zur Tierkommunikatorin erst mal ad-acta gelegt
Mir hätte diese Ausbildung gut getan. Sie hätte mir Kraft gegeben, weil ich alleine mit diesem Wissen nicht weiter komme, um mich in dieser Sparte weiter zu entwickeln. Ich habe jetzt die Bestätigung durch Bernadette. Was denken Menschen, was ein Burnout ist? Den ganzen Tag im Bett liegen, und warten, bis er sich von alleine verflüchtigt? Nein, ein Burnout ist tatsächlich eine Chance, Neues auszuprobieren. Ich gehe doch auch jeden Tag zur Arbeit. Dazu habe ich keine Bernadette gebraucht, die mir das sagt. Das wusste ich durch meinen eigenen Prozess und durch mein professionelles Handeln im Beruf. Nun bekomme ich so langsam eine Ahnung, wie abgestempelt  psychisch kranke Menschen in einer Leistungsgesellschaft wie der unsrigen sich fühlen müssen.

Zurück zu meinen Tieren
Am Anfang dieses Berichts habe ich Sy Montgomery mit Was ich von Tieren gelernt habe? Einfach Mensch sein, zitiert. Genau das erlebe ich jetzt auch. Die Analyse von Fr. KF kam fast zeitgleich mit dem Bericht von Bernadette. Es hat sooo gepasst und bin richtig dankbar. Meine Tiere führen mich durch den Druck zu mir selbst. Auch das thematisch besetzte Webinar von Frau Sauerland hat in mir viel bewegt. 

Bernadette hatte mir am Ende über meine Seele noch ein Abschlussbild übermittelt, das so schön ist, dass es mich wieder in Hoffnung gehüllt hat, nachdem ich es entschlüsselt hatte. Es zeigte mir den Ausgang meiner Lebenskrise.   

12.11.2021
Erstes Ufer erreicht / Musizieren
Ein Ufer habe ich tatsächlich schon erreichen können. Meine Spielgefährtin Jess (Jessica) wieder ins Boot geholt. Dadurch, dass ich aber krank geworden bin, fand der Austausch jetzt erstmal getrennt statt. Jess kann so wunderbar spielen. Und das alles ohne Noten, die sie in ihrer Jugend niemals lernen wollte / konnte, und es aber auch nicht musste.

Dafür hat sie gelernt, jeden Ton exakt herauszuhören, ihn auditiv zu erfassen, nachzuspielen und ihr dadurch gelingt, den Tönen Leben mit ihren Gefühlen in ihr Musikinstrument einzuhauchen. Das liebe ich so an ihr. Während ich, die nur nach Noten spielen kann, neben ihr so richtig technisiert und fahl wirke. 

Aber wenn wir ab nä. Sonntag wieder zusammen spielen, ergänzen wir uns neben dem Genuss des Musizierens und schauen uns Manches voneinander ab. Mit ihrem Gehör sagt sie mir, was ich an den Stücken noch besser pointieren könnte, und ich begleite sie in der Technik beim Einstudieren der Stücke, während ich sie ihr vom Blatt vorspiele und sie unterstütze bei der richtigen Tonart und den Griffen.

Danach, während sie die Stücke, für die wir uns gemeinsam entscheiden, nach Gehör reproduziert, trägt sie abends die Melodien einverleibt mit nach Hause und sie diese dann zu Hause durch Übung noch weiter perfektioniert, mit Leben und Seele füllt sozusagen und beim nächsten Treff genießen wir die Stücke wie eine gemeinsame Süßspeiße. 

Gemeinsamkeiten in der Musik?
Wir lieben beide das Musizieren so sehr, dass wir alles um uns herum vergessen. Die Zeit verfliegt enorm und vergessen dabei andere Bedürfnisse und sogar manche Verpflichtungen.

Das Video unten ist Jess´Melodie. 


Der Fruchtbaum und der fließende Fluss
Und ich übe bis zum nächsten Treff diese Stücke auch mehr fließen zu lassen, weg von der Technik, und stelle mir dabei einen Fluß vor, der für Gefühle steht, während Jess sich von Takt zu Takt hinarbeitet, und während sie musiziert, sieht sie einen Baum mit Früchten vor sich, nach denen sie bedarfsbedingt greifen würde, sobald sie einen Takt einstudiert habe. 

Jess hatte früher versucht, Noten zu lernen, aber die Noten würden ihr im Weg stehen, ihre Gefühle kämen nicht mehr so richtig zum Ausdruck, und so musste sie die Noten schließlich wieder aufgeben. 

Wir hatten uns aus den Augen verloren. Wie kam das? Das war coronabedingt und sich schließlich bei mir mit der Zeit die Lust und das Interesse verflüchtigt hatte. Und nun war sie sehr erfreut über meine Rückkehr. Sie habe viel an mich gedacht, aber sie wollte mich nicht drängen. Ja, das stimmt, Drängen ist so eine Sache, aber einen kleinen Anstoß, puh, den benötige auch ich, wie man sieht. Ich ganz besonders als eine Introvertierte, die sehr gut mit sich alleine zurecht zu kommen weiß. 

Jess`Katzen
Jess hat zwei Katzen. Davon eine Problemkatze. Aber ich halte mich zurück, wenn auch schweren Herzens. In meiner Zeitnot möchte ich die Zeit nutzen, nur Musik mit ihr zu machen, und ich möchte meinen unbewussten Anspruch herunter schrauben, symbolisch gedacht, die Welt weiter retten zu müssen. 

Jess´ Problemkatze
Sollte ich doch noch mal eine TK - Ausbildung in Angriff nehmen, ist mir mittlerweile aber nicht mehr ganz soooo wichtig, dann würde ich für Jess ein Katzenreading erstellen. Die TK ist ein so umfangreiches Thema für einen Menschen, der zuvor noch nichts davon gehört hat, das würde unseren musikalischen Rahmen zu sehr sprengen.

November 2021
Neue Gedanken zur TK-Ausbildung

Die TK ist mir nach wie vor wichtig, wenn auch mit Abstrichen, nicht mehr um jeden Preis. Ich habe schon meinen Beruf, einen sehr anspruchsvollen noch dazu, und habe Klient*innen, die meine Arbeit sehr schätzen und würdigen. Ich bin auf die TK nicht angewiesen. Ich habe studiert, mit der Gesamtnote 1 meinen Universitätsabschluss erworben, jede Menge Berufserfahrungen, jede Menge Fort- und Weiterbildungen; ich muss niemandem mehr etwas beweisen.  
Die Tierliebe, das Interesse und die Neugier alleine hatten mich zu dieser möglichen Ausbildung bewogen. 

Ich bin nicht ungeeignet für die TK-Ausbildung, ich könnte jederzeit woanders mit ihr beginnen. Während Neulinge erst noch lernen müssen, sich in andere hineinzuversetzen, bringe ich diese Fähigkeit in Theorie und Praxis durch meine Feinfühligkeit, Studium und Berufspraxis schon mit. 

In Sachen Tierkommunikation war sie und ist mein Vorbild
Nach mehr als zehn Jahren hatte ich wieder Lust auf diese Ausbildung bekommen, weil ich jemanden kennengelernt habe, zu der ich durch ihr Wissen aufsehen konnte, und ich noch immer zu ihr aufsehe. Aufsehen bedeutet aber nicht, zu vergessen, was man selber an Wissen mitbringt und wer man selber ist. Und das hatte ich missachtet, mich hatte ich missachtet, mich durch eine projektive Rolle klein gemacht neben ihr. In dieser Rolle habe ich mich aber nicht mehr wohlgefühlt. Dennoch war sie und sie ist noch immer mein Vorbild was die TK betrifft, und ich vermisse den Austausch mit ihr sehr, soweit man es überhaupt Austausch nennen kann, wenn zwei hohe Mauern, ihre und meine, uns voneinander trennen. 

Ein Geben und Nehmen auf beiden Seiten, sich miteinander und voneinander bereichern, das erst nenne ich Austausch. Wie mit der Musik. Aus meiner pädagogischen Praxis heraus, ich bilde Hochschul- und Universitätspraktikant*innen mit aus, ist mir bewusst, dass man auf Augenhöhe trotzdem Mentorin sein kann. Als Wissensvermittlerin lerne ich nebenbei genauso von meinen Student*innen und von meinen Klient*innen, wie sie von mir. Und das ist etwas so Wunderbares, wenn Wissen an allen Orten in den Fluss gebracht- und in die Welt hinausgetragen werden kann und darf. Deshalb verzichte ich bewusst auf andere herabzuschauen. 

Die Kommentatorin namens Franziska auf dieser Seite hat recht: Das reale Leben ist ein besserer Ort, sich, so wie man wirklich ist, kennenzulernen, als versteckt hinter einer Bildschirmwand, die uns trennt, und Hemmungen nur noch größer werden lässt. (Den Kommentar gibt es zwecks Löschung meinerseits nicht mehr, weil ich noch am Verarbeiten war).

Neue Gedanken zum Burnout
In der Zwischenzeit hat sich mir eine andere Sichtweise gebildet. Ob ich einen Burnout habe, dies kann tatsächlich nur ein Arzt feststellen und kein Laie hat die Berechtigung, Diagnosen auszusprechen. Ich bin aktiv, mache sehr viel, Burnoutgeschädigte sind ganz anders unterwegs. Mir fehlt es lediglich an Kraft in bestimmten Situationen und bisher existiert diese Diagnose für mich (noch) nicht wirklich, sondern wegen der Kraftlosigkeit nur als ein Verdacht. Aber sind wir nicht alles Menschen? Müssen wir immer zu 150 % funktionieren, obwohl Tiefschläge in Etappen unseres Lebens nicht ausbleiben, selbst wenn wir das gerne hätten? Aber sind es in Wirklichkeit nicht diese Tiefschläge, die uns weiterbringen, während der Perfektionismus uns zu seelenlosen Maschinen werden lässt?- und ich nah dran war, eine dieser Maschinen zu werden. Ich danke meinen Katzen und allen meinen Mitmenschen, die mir zu dieser Erkenntnis bewusst oder unbewusst und besonders durch Rückspiegelungen auch bestimmter Mitmenschen verholfen haben.  

Heute freue ich mich nicht mehr über rationale Erfolge, Erfolge zählen für mich gegenwärtig hauptsächlich die tierischen und die menschlichen.

Die Sucht nach öffentlicher Bestätigung?
Die Sucht nach öffentlicher Bestätigung und nach Sternenbewertungen, davon möchte ich mich frei machen, und ganz nach meinen Idealen für mich, für meine Tiere und auch für meine Mitmenschen leben. Die echte Wertschätzung meiner weltlichen Lebenspartner*innen ist mir bewusster und dadurch wertvoller geworden. 

Ich möchte mein Herz weiten, und die Liebe ein und auslassen. Ein harmonisches Geben und Nehmen unter allen Mitseelen zwischen Mensch und Tier und auf verschiedenen Ebenen. Es gibt genug Krieg und Gewalt auf dieser Erde, auch passiver Art, sowie Neid und Missachtung in der westlichen Welt und auf dem gesamten Planeten. Wir benötigen Friedensstifter*innen, und eine davon möchte ich gerne sein. 

Zu diesen Erkenntnissen hat mich meine Lebenskrise geführt, die mich auf meinen weiteren Wegen begleiten und stärken werden. 

Das Ende der Lebenskrise zur speziellen Thematik hier auf dieser Seite, die wichtig war, um aufzuzeigen, was Tiere in uns alles bewirken.  

Weiter geht es nun mit meinen Tieren.

So., 14.11.2021 
Thema Alice / Sinnloser Tierarztbesuch
Der Gang beim Tierarzt vor einer Woche, siehe Kommentare, zeigte 
keine Wirkung, da Alice noch immer sehr wenig gefressen hat. Alle möglichen Futtersorten habe ich angeschafft, die sie i. d. gerne frisst, aber sie lehnt sie neuerdings allesamt ab. Muss ich nun zuschauen, wie sie immer weniger wird? Die Globuli von Fr. KF nimmt sie noch weiterhin, das macht mir Hoffnung. Ich habe ihr sogar Futter frisch selbst zubereitet, auch daran zeigte sie eine starke Abneigung.

Nun kam noch die Verstopfung hinzu. Viel zu feste Knötchen und zu unregelmäßig. Nachdem sämtliche andere Mittel auch daran verzagt sind,

ist mir Momo eingefallen, der im Alter auch damit zu tun hatte. Es gab ein Mittel, das ihm super geholfen hat. Das hatte ich aus einem Buch für Katzenhomöopathie. Hier außerdem der Link. Er hatte nur wenige Gaben davon gebraucht, mehrmals am Tag fünf Kügelchen und er wurde tatsächlich davon geheilt. Nun hatte ich das Mittel in der Apotheke bestellen müssen. Alice wollte aber nur zwei Kügelchen in der D12 - Potenz akzeptieren, und das noch zeitversetzt. Ich hatte nicht die Hoffnung, dass das wirkt und bereute, nicht die C-30 Potenz bestellt zu haben.

Nach der Gabe bin ich zum Fressnapf gefahren, und suchte nach einem speziellen Futter, wie z. B. das Seniorfutter, das sicherlich mit stärkeren Aromastoffen gemixt sein müsste. Ich habe mich beraten lassen, und es hieß, dass alle hochwertigen Futter frei von Suchtmitteln und von künstlichen Aromastoffen seien. Sie kannte mich und sie weiß, dass ich nur hochwertiges Futter kaufe. Sie würde das Problem auch bei anderen alternden Tieren kennen. Das wäre ein langsames Ausscheiden, wenn keine Stabilisierung in Sicht sei.

Ja, damit setze ich mich gerade tatsächlich auseinander, trotzdem gebe ich noch nicht auf. Und habe schließlich drei Sorten Futter der Billigmarken im Seniorbereich gekauft, und eine von der ihr bekannten Marke, in der Hoffnung, dass eine von den vier Futtersorten dabei ist, die sie akzeptiert. In Alice´ Alter muss ich nun nicht mehr so akribisch auf gesundes Futter achten, sonst stirbt sie mir noch vor ihrer Zeit an dem gesunden Futter.

Das Wunder der Homöopathie
Als ich schließlich wieder zu Hause war, wurde ich positiv überrascht, da Alice tatsächlich Kot abgesetzt hatte. Die einzelnen Globulis haben innerhalb kürzester Zeit Wirkung gezeigt. Und Alice weiß, was sie braucht. Fünf Kügelchen, wie im Buch beschrieben, waren bei ihr gar nicht mal nötig. (Ich gebe hier keine Präparate an, weil jeder seine eigenen Lösungen und Mittel suchen muss). 

Das obige Buch gibt es übrigens auch für Hunde. 

Hast du was für mich gefunden?
Alice wusste, dass ich für sie Futter besorgen würde. Denn ich sagte ihr das, als ich die Wohnung verließ und beim Fressnapf sprach ich mental mit ihr. 

Sie beschnupperte mich, als ich zurückkam, streckte mir ihr Köpfchen hin, als wollte sie sagen: Und? Hast du was für mich gefunden und mir mitgebracht? da merke ich immer, dass sie schon Appetit hat, sie aber wahrscheinlich nicht mehr in der Lage ist, das Futter zu riechen. Als ich ihr schließlich den ersten Beutel aufgemacht habe, das war der Beutel ohne Zuckerzusätze, hat sie mir die Brekkies tatsächlich aus der Hand gefressen. Und seit Samstagnachmittag frisst Alice endlich wieder. Und Mio mit, wenn ich nicht aufpasse 😝.  

Keine künstliche Lebensverlängerung
Durch das Protokoll von Fr. Sauerland weiß ich, dass Alice keine lebensverlängernden Maßnahmen akzeptiert. Ich wusste das schon vor dem Reading, aber ich wollte mir sicher sein und hatte eine objektive Profi-Meinung einholen wollen. Zu der mentalen TK schreibe ich noch explizit über weitere Details in späteren Kapiteln. 
Frau Sauerland hat meine Katze so authentisch beschreiben können, dass ich keine Zweifel hatte, dass das meine Alice war, mit der die Informationen interaktiv ausgetauscht wurden. 

Farblichttherapie
Ergänzend dazu bekommt Alice noch mit den entsprechenden Farben die Farblichtlampe angeschaltet. Orange ist z. B. die appetitanregende Farbe. 

Ich war im Frühjahr dieses Jahres schon so positiv überrascht über die Wirkung der Farben, dass es mich richtig sprachlos gestimmt hat. 

Wenn ich eine Farbe eingestellt hatte, die aber von den Katzen nicht angenommen werden konnten, dann sind sie einfach aufgestanden und weggegangen. Alice hatte die Farben richtig geliebt, und besonders im Grün hatte sie anfangs darin regelrecht gebadet. 

Mittlerweile mag sie die Farblichttherapie nicht mehr so wie im im Frühjahr. Sie lässt hauptsächlich nur Orange zu. 

Das Farbblatt von Frau Kerstan befindet sich immer griffbereit in meinen Unterlagen. Super gut als eine schnelle Übersicht. 

Und schließlich hatte sich wieder mein Kopf eingeschaltet. Wie kann das funktionieren? Was steckt dahinter? Und so habe ich im Netz recherchiert, unabhängig davon, dass ich schon mit Bianca einen regen Austausch dazu gepflegt hatte. Aber ich wollte es genau wissen und gedruckt nachlesen und bin auf dieses Buch gestoßen:

Katzen mit Farben heilen


Das Behandeln mit farbigem Licht, welches in den letzten Jahren mehr an Bekanntheit zugenommen hat, ist keine neumodische Behandlungsmethode, sondern eine bereits in vorchristlicher Zeit angewandte Therapieform. Diese alte Heilkunst kann heute als Alternative zu anderen Therapieformen angewendet werden. Dieses Buch soll allen Interessierten einen Weg zeigen, die Farbtherapie zur Gesunderhaltung ihrer Katze einzusetzen, aber auch bei einer Erkrankung als sanfte Heilmethode anzuwenden. Damit Ihr Tier wieder gesund wird, benötigen Sie nicht immer teure Medikamente mit ihren zum Teil unerwünschten Nebenwirkungen; sondern verschiedene Farbtherapiegeräte, Farbfolien usw. können ebenso zu einem Therapieerfolg führen. Sylvia Esch, eine bekannte Tierheiltherapeutin, arbeitet schon jahrelang in ihrer eigenen Praxis erfolgreich mit verschiedenen Naturheilverfahren. Ihre praktischen Erfahrungen mit der Farbtherapie hat sie in diesem Buch in leicht verständlichen Anleitungen und anschaulichen Illustrationen zusammengestellt. Sie möchte die Farbtherapie bei der Katze den Tierfreunden zugänglich machen. Parallel zu diesem Fachbuch entstand auch eine entsprechende Publikation für Hunde.
Das Buch hat einen stolzen Preis von 48,- €. Aber mir ist es das wert. Wir geben so viel Geld für sinnlosen Plunder aus, dann sollten wir den Wert erst recht in unsere Tiere legen, die an erster Stelle stehen müssten. Eine Investition, die man für immer hat. 

Und eine Farblichtlampe kann man bei Amazon beziehen. Ich habe die von Philipps und bin recht zufrieden mit ihr. Diese Lampen gibt es noch nicht so lange auf dem Markt. Das Buch ist älter als die Lampe. Sie ersetzt sämtliche Farbfolien.

Foto: Amazon

Tierheim
Ich habe nun hier so viel Futter verschiedenster Hersteller gebunkert, dass ich demnächst das Tierheim damit versorgen möchte. Alles noch verschlossene Packungen, weil ich immer auf Vorrat kaufe. 

TK - Übungen ohne Erfolg 
In letzter Zeit komme ich damit nicht mehr weiter. Mir gelingen die Übungen einfach nicht mehr 😔 . Auch mit Mio nicht, wo ich herausfinden möchte, wie viel Futter er tatsächlich benötigt, damit der Stress für uns beide einfach mal nachlassen kann. Was mir gelingt, Beobachtungen bzw. das Verhalten meiner KätzInnen gut zu deuten, mehr aber nicht. Anhand ihrer Bewegungen weiß ich fast immer, was sie benötigen, oder was sie mir sagen möchten. Aber die TK-Meditationen an sich gelingen mir nicht mehr. Deshalb bin ich bestrebt, zügig und bald die vergangenen Beispiele im nä. Thread festzuhalten, die sich nach dem Online-Basiskurs ergeben haben, bevor auch diese ganz verblassen. Gerade wenn Alice mal nicht mehr da sein sollte, habe ich sie hier in ewiger Erinnerung und ich sie bei der Trauerbewältigung immer wieder nachlesen kann. 

Eine der Übungen war für mich herauszufinden, warum Alice bei mir ist? Eine so wunderbare Antwort erhielt ich, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, dass sie irgendwann nicht mehr da sein wird. Es ist schon jetzt enorm schmerzhaft diese Vorstellung. Mit Fr. KF hatte ich über Alices Antwort gesprochen, die partout nicht an meiner Fähigkeit gezweifelt hatte, sie richtig empfangen zu haben, während ich wieder mal ich selbst mich angezweifelt habe, weil der Kopf immer wieder dazwischen gefunkt hat. 

Sinnstiftende Frage: Warum Alice bei mir ist
Alice hatte mir mitgeteilt, dass sie bei mir ist, um mich zu beschützen. Ich konnte das nicht glauben. Wie kann ein so kleines Wesen mich beschützen? Ich dachte, es wäre eher umgekehrt, ich beschütze sie. Und dann sind mir ganz viele Beispiele eingefallen, wo Alice tatsächlich immer tröstend und schmusig mir zur Seite stand. Einmal hatte ich eine telefonische Auseinandersetzung mit meinem Gesprächspartner, und bevor die erste Träne nach dem Anruf rollen konnte, war sie sofort bei mir ... Dann die Beispiele mit meinen Albträumen, habe ich im ersten Thread darüber geschrieben, dass Alice meine Traumwächterin sei.  

Als ich am 31.8.1917 abends ohne Momo wieder nach Hause gekommen bin, kam sie sofort auf mich zu, setzte sich schmusig auf meinen Schoß, schaute mir in die Augen, als wollte sie sagen: Sei nicht traurig, du hast ja noch mich. 

Damals hatte ich mich gewundert, weshalb sie sich so gar nichts aus Momos Weggang gemacht hat. Heute weiß ich die Antwort, nicht nur, weil sie mich vor Mio nun alleine hatte. Nein, es hatte noch einen anderen Grund, den ich aber für mich behalte. 

Mo. 15.11.2021
Alice frisst wieder
Die gute Nachricht: Alice frisst weiterhin. Wie habe ich das ohne ärztliche Hilfe geschafft? Hierbei kam mir tatsächlich die TK zu Hilfe. Denn TK bedeutet nicht immer, sich hinzusetzen, in die Meditation gehen, Fragen stellen und auf Antworten warten: Nein, TK bedeutet auch, das Verhalten der Tiere zu beobachtet, wurde aber auch in den Büchern und im Webinar erläutert. Man steht sich halt häufig selbst im Weg, weil man nach großen Lösungen sucht, Lösungen, die sofort hermüssen und Wirkungen erzielen sollen. 

Meine Alice hat die Spritze gegen die Übelkeit vom Tierarzt gar nicht benötigt
Plötzlich kam mir schließlich nach ein paar Tagen die Blitzidee, wie ich weiter oben schon berichtet habe. Alice kann wahrscheinlich aufgrund ihres Alters das Futter nicht mehr richtig riechen, auch weil sie mit ihrer Bauchspeicheldrüse zu tun hat, denn sie zeigte mir wiederholt, dass sie Futter haben wollte, in dem sie mir dies durch ihre Gestik deutlich gemacht hatte und ich ihr daraufhin immer wieder ihre verschiedenen Futtersorten angeboten hatte, die sie allerdings überhaupt nicht interessiert hatte und ich ihr antwortete, was ich ihr denn noch anbieten solle?

Nun, durch die radikale Futterumstellung seit Samstagnachmittag frisst Alice wieder regelmäßig.
Ich hatte vier verschiedene Seniorfutter gekauft und habe heute aber wieder gewechselt. Das Zweite von den vieren, denn in dem ersten waren mir die Inhaltsstoffe mittlerweile doch mehr als fragwürdig. Vollkornweizen an zweiter Stelle und nur ganz wenig Fleischanteil, nur zwei Prozent mehr als der Vollkornweizen. Jetzt, wo Alice wieder frisst, konnte ich ihr ein anderes Seniorfutter anbieten, das wesentlich besser von der Zusammensetzung her ist. Mehr Fleischanteil und weniger Pflanzen- und künstliche Zusatzstoffe. Alice hat es akzeptiert und frisst auch dieses Futter. 

Das, was auf den Verpackungen in großen Lettern abgedruckt ist, hier: 
Hilft, starken Gewichtsverlust zu vermeiden, sind nur billige Lockrufe, mehr nicht. Mir war dies durchaus bewusst, aber mir kam in dieser besonderen Situation einfach jedes Futter recht, weil Alice fressen musste, sonst würde sie mir noch vor ihrer Zeit still dahinsiechen. 

Tierkommunikation mal anders
Dadurch, dass sie mir immer wieder durch ihr Verhalten gezeigt hatte, auch das ist eine Form der TK, dass sie an Futter interessiert war, war mir klar, es muss ein anderes Futter her. Wir hatten vor einem halben Jahr aus anderen Gründen unsere Futtersorten gegen ein anderes ausgetauscht, spezielles Schonfutter vom TA, aber das lehnt sie mittlerweile auch ab. Dennoch, solange sie mir das Interesse nach Futter zeigen konnte, solange war die Sache nicht aussichtslos, weshalb ich schließlich den Gang zum Fressnapf nicht gescheut habe, auch Billigfutter auszuprobieren. 

Fazit: Demnach habe ich Alice´ Signale richtig gedeutet, nur habe ich diese etwas spät verstanden, wie so oft. Außerdem hatte ich nicht den Mut, anderes Futter anzubieten, aus der Befürchtung heraus, ihr damit noch weiter zu schaden. 

Wir verlassen uns meist auf die Meinung von TÄ, handeln zu wenig aus dem eigenen Inneren bzw. aus dem Antrieb unserer Tiere heraus. 

Meine Kollegin: Setz das unbedingt ins Internet
Meine herausragende tierliebende Kollegin, die selbst jede Menge Katzen hat, erkundigte sich nach dem Befinden meiner Katze und so berichtete ihr das ganze o. g.  Prozedere. Sie war überrascht, und meinte: Auf so eine Idee muss man erst mal kommen. Wie hast Du das nur rausgefunden? ... Das musst Du unbedingt ins Internet setzen, und anderen diese Idee weitergeben. 
Nichts anderes tue ich, war meine Antwort hierzu. 

Mio 
Frisst Alices Futter weg
Mio hat an Selbstbewusstsein zugenommen.
An einem Tag letzter Woche fand ich Alices`Fressnapf leer vor. Ich hatte mich riesig gefreut, aber dann sagte mir eine dumpfe innere Stimme, dass nicht Alice 
den Inhalt habe leer gemacht. Mio? Ich kann es schließlich nicht gewesen sein 👀.

Der Fressnapf mit Alice´ TF steht auf ihrem Kratzbaum im Wohnzimmer, den Mio eigentlich nicht besteigt. (Diesen Fressplatz hatte sich übrigens Alice vor vielen Jahren selbst ausgesucht). Zu Beginn der Behandlung bei Frau Kalbfleisch im April 2021 war die Frage, was ist, wenn Mio irgendwann durch die Behandlung mit den Kügelchen an Alice´s Futter geht? Ist bis vor letzter Woche nicht der Fall gewesen. Dass sich Mio durch die Tierheilpraxis noch in einem mächtigen Wandlungsprozess befindet, ist mir bewusst. Und jetzt ist es so weit, er traut sich das Klettern wieder zu, macht sich´s darauf sogar noch gemütlich, und 

somit ist das eingetroffen, was ich zu Beginn der Behandlung befürchtet hatte: Mio besteigt Alice´ Kratzbaum und frisst ihr Schälchen leer. Er wurde von mir nun mehrmals dabei erwischt. Das bedeutet, dass Alice kein Schälchen mehr haben kann, und zehn Stunden warten muss, bis ich wieder zu Hause bin.

Dies kann Alice doch jetzt gar nicht gebrauchen und suche nach einer weiteren Lösung in dieser Hinsicht. Jetzt, wo sie wieder frisst, frisst Mio ihr Futter weg, wenn ich nicht zu Hause bin. Ich werde ein Minischälchen, eher eine kleine Schale auf ihren hohen Kratzbaum im Flur setzen, dann hat sie wenigsten etwas zum Fressen, wenn ich selbst nicht vor Ort bin, um dies zu bewachen. 

Mios Zahnverlust
Mio beißt sich durch die Diät die Zähne raus / Zähneknirschen
In einer Flurecke fand ich vor mehreren Wochen einen Spitzzahn von Mio. Als ich ihm ins Mäulchen geschaut hatte, sehe ich, dass ihm oben herum einige kleine Zähnchen noch zusätzlich fehlen. Ich habe Fr. KF darüber informiert, weil er dafür einfach zu jung ist. Sie meinte, dass er als junger Kater sicher schlecht versorgt worden wäre  .... Wir wissen es nicht mit Bestimmtheit. Wir können es nur vermuten. Aber als ich vor ein paar Tagen mit ihm richtig Stress hatte, gab ich ihm das zu spüren. In der Nacht hatte Mio daraufhin mit den Zähnen geknirscht. Nun hat es klick bei mir gemacht. Mio knirschte ganz häufig mit den Zähnen, als er bei uns eingezogen ist. Das hatte sich aber wieder verloren und seit der Diät geht das wieder los. Mio ist nicht stabil genug für die Diät und beißt sich die Zähne raus. Am liebsten würde ich alles abbrechen. Habe fast keinen Mut mehr. 

Sa. 20.11.21
Die Diskrepanz zwischen der Schul- und der Naturmedizin
So, nun ein letztes Beispiel, das mir rückblickend noch eingefallen ist und ich es noch nachholen möchte

Dazu Mios Kahlrasur vor drei Jahren
Mio hatte jede Menge Filzknötchen im Fell gebildet und ich hatte keine Ahnung, wie sie entstanden sind. Und wieder soll die Fettleibigkeit Schuld gewesen sein, da er sich dadurch nicht richtig putzen könne. Ich selbst wollte warten, bis die Knötchen etwas vom Ansatz her raus wachsen würden, damit ich sie ihm hätte rausschneiden können. Dies wurde mir medizinisch allerdings abgeraten. Demnach wurde Mio in Narkose gesetzt, damit er kahl rasiert werden konnte. 
Auch hier fehlte es mir an Worten, die sich an Fakten orientieren hätten können. Im Zuge dessen bekam er auch den Zahnstein entfernt.

Doch seit Mio gequollene Flohsamenschalen ins Futter bekommt, seit dem hatten sich keine Filzknötchen mehr gebildet. Ich muss ihn auch nicht mehr kämmen. Vor der Behandlung damit musste ich Mio zur Vermeidung dieser Filzknötchenbildung mit einem speziellen Kamm immer bürsten. Doch trotz Pflege mit Kamm und speziellem Fluidum im feuchten Tuch kamen immer wieder neue Knötchen, die ich aber selbst entfernen konnte, da ich sie dieses Mal rechtzeitig erkannt hatte. Aber Mio war das jedes Mal unangenehm.

Heute benötigen wir diese Tortur nicht mehr, dank der Flohsamenschalen, die neben der Ballaststoffe auch ätherische Öle enthalten, und helfen somit, das Fell geschmeidig zu machen. Hier gibt es einen Link dazu.

Somit war der Grund des verfilzten Fells nicht sein Übergewicht, sondern weil ihm wichtige Nährstoffe gefehlt hatten. Man darf nicht vergessen, dass Mio vor unserer Zeit unregelmäßig und wenig nahrhaftes Futter erhalten hatte.

So. 21.11.21
Flötentöne mit Alice in unserer Mitte

Heute war Jess bei uns und wir haben viel Zeit mit dem 
Musizieren zugebracht, wenn auch mit vielen Unterbrechungen, weil wir Rücksicht auf meine KätzInnen nehmen wollten, denen wir das Wohnzimmer überlassen hatten. Hier auf dem Foto ausschließlich im privaten Look, ohne festliche Kleidung, dafür mit meiner allerliebsten Katze. Alice war eine so Süße. Obwohl sie die Flöten überhaupt nicht mag, und auch keinen Besuch, kam sie in unsere Mitte und wollte unbedingt dazugehören. Sie hat sich sogar von Jess richtig mit Streicheleinheiten verwöhnen lassen, was so gar nicht ihre Art ist. Jess ist ein recht weicher Typ, und das spürt meine Alice. 

Es war ein wunderschöner Flöten - Katzensonntag. Wir haben sogar ein Stück aus der griechischen Mythologie, Orpheus und Euridike, auf unseren Flöten gespielt, von Christoph Willibald Gluck, Reigen seliger Geister. Literatur in Musiktönen umgewandelt, es hat alles gepasst. Sooo ein schönes Stück sowohl literarisch als auch musikalisch. 

Beim nächsten Treff werden wir uns die gedruckte Mythologie vornehmen, Ovid - Metamorphosen. Sehr tiefgründige, antike psychologische Sagen, die allzeit aktuell bleiben, und ich diese mythischen Geschichten immer wieder von Neuem lesen kann. 

Neues Problem
Mio klaut ein zweites Mal der Alice den Platz weg

Noch eine letzte Thematik, bevor ich meine Beispiele zur TK im nächsten Thread aufschreiben werde. Sie ist sehr wichtig für mich. Es geht um Mio, der nun ein zweites Mal versucht, Alice´Platz wegzunehmen. Und dieses Mal mache ich nicht noch mal den Fehler, nicht einzuschreiten. Dieses Mal setze ich mich für Alice ein. Beim ersten Mal mit dem Korbstuhl war ich nicht couragiert genug, aber jetzt bin ich es. Durch das Katzenreading mit Fr. Sauerland, Sommer 21, konnte seit dem das Eis, das zwischen mir und Alice durch Mios Einzug sich gebildet hatte, wieder zum Brechen gebracht werden. Seit dieser Zeit ist es mit uns beiden wieder richtig, richtig schön geworden. Auch das werde ich Fr. Sauerland niemals vergessen. Sie hat mir meine Alice, ohne dass sie das weiß, wieder zurück gebracht, symbolisch gesprochen. Ich stand durch Mio unter einem massiven Loyalitätskonflikt, sodass ich ihm schwer Grenzen zeigen konnte. Jetzt kann ich das, weil mir das meine Alice mehr als wert ist. Und weil ich gesehen habe, wie sie dadurch gelitten hatte, als er ihr den Korbstuhl geklaut und ich nichts dagegen unternommen hatte, außer, dass es mich innerlich leise für mich selbst mehr als traurig gestimmt hat.
 Erst durch das schriftliche Protokoll von Fr. S. hat es schließlich in meiner Seele richtig "klick" gemacht und just einen Tag danach fing ich an, härter durch zu greifen, was allerdings mit einem längeren Prozess einhergegangen ist, an der Thematik längerfristig dran zu bleiben. 

Jetzt, wo ich mittlerweile geübter darin bin, schaffe ich Mio gegenüber klare Ansagen zu machen, nach dem er sich ein zweites Mal über Alices Platz her macht, und ich sicherlich keinen zweiten Kratzbaum neben dran stellen werde. 
Aber dennoch das Taktgefühl dabei nicht vergessen, um ihn seelisch nicht zu verletzen, trotzdem auch für mich nicht immer leicht, die richtige Balance zu finden, vor allem weil Mio sehr hartnäckig in allem ist. Die Grenzen, die er benötigt, in der Durchsetzungskraft wie ein Medikament nach oben bzw. nach unten hin dosieren. Er fordert mich damit richtig heraus.

Mio nimmt nun ein zweites Mal Alice´Platz weg, siehe obiges Foto
 


Sa. 04.12.2021
Austricksen mit einem anderen Kissen

Ich habe nun auf dem Kratzbaum von Alice einfach ein 
anderes Kissen drauf gemacht, sodass Mio nicht mehr drauf geht. Mio mag nämlich auch nichts Neues. Nur Alices Schälchen passt da nicht richtig drauf, und muss es wieder  wegstellen, wenn sie gefressen hat. Wobei ich es sowieso nicht stehen lassen könnte, da Mio für Futter jedes Hindernis überwinden würde. Das Kissen kommt nur drauf, wenn ich nicht zu Hause bin. 

Leider schaffe ich es nicht immer, rechtzeitig das Schälchen wegzustellen, weil ich es in der Zwischenzeit häufig vergesse, wenn ich nicht warte, bis Alice fertig gefressen hat, sodass Mio sich immer wieder an Alices Futter dranmacht und ärgere mich dann am meisten über mich selbst. Ich bin sicher, dass er wieder richtig zu genommen hat und mich macht das richtig wütend. Ich tue alles, gebe dazu noch viel Geld aus. Ich bin gespannt, was die Waage morgen früh hergibt. 

So. 05.12.2021
Mios Gewicht, leichte Zunahme

Glücklicherweise wiegt Mio ca. als 5,45 Kilo. Er springt von der Waage immer so schnell runter, sodass ich die Zahl nicht genau erfassen konnte. Dennoch hat er 20 Gramm mehr als noch vor drei Wochen. Er darf auf keinen Fall 5,5 Kilo erreichen. Und doch bin ich froh, so viel wie er TF stibitzt hat, habe ich mit mehr Gewichtszunahme gerechnet. 

Mio ist hartnäckig was die Futterbettelei betrifft, und was die Okkupation von Alice´ Schlafplätzen betrifft. Der Trick mit dem Zusatzkissen funktioniert nicht mehr. Ich bleibe gelassen, denn wenn ich von der Arbeit komme, nehme ich das dunkle Kissen wieder runter, und muss das untere wegen des Eigengeruchs von Mio nicht waschen. Das untere Kissen bleibt davon verschont. 


Der geklaute Sessel scheint nicht mehr so interessant zu sein. Er schaut sich viel von Alice ab. Im ersten Jahr seines Einzugs hat er tagsüber nur auf dem Boden gelegen und nachts bei uns im Bett geschlafen. Durch die Bioresonanztherapie hat Mio mehr Selbstvertrauen entwickelt ... Über E-Mail bin ich wiederholt gefragt worden, ob Mio genug Schlafplätze haben würde? So wie Alice hat auch Mio seine Schlafplätze ausgesucht. 


Seit er Alice´Sessel für sich beansprucht hat, hat er seinen Platz auf der Couch nicht mehr benutzt. Doch nun seit einer Woche belegt er seinen Platz zeitweise wieder. Durch Alice hat er noch einen weiteren Platz gefunden. Eigentlich auch Alice´ Platz.


Aber hier lasse ich ihn, denn damit scheint Alice kein Problem zu haben, da im Schlafzimmer noch so ein Fensterplatz eingerichtet ist, und sie beide so gerne in den Garten rausschauen. 


Hier passt das absolut, für jeden ein Fenster. Auf diesem Fensterbrett geht Mio (noch ???) nicht drauf, doch Alice gebraucht das Fensterbrett im Wohnzimmer weiterhin, wenn Mio nicht drauf liegt. Und von beiden wird mein Lesesessel gerne benutzt. 

Und nun, zum Abschluss dieses Threads ein passendes Foto, das eine Entwicklung meiner beiden Fellnasen zeigen soll. Was für ein Geschenk. Niemals hätte ich mit som einem Bild gerechnet. Ich freue mich unendlich darüber. 

Abschlussfoto zu dieser Thematik



So. 12.12.2021
Neuer musischer Sonntag mit Alice

Noch kann ich diesen Thread nicht schließen. Ich bin von meiner Alice wieder sehr beschenkt worden. Jess und ich haben erneut gemeinsam musiziert und wieder kam sie in unsere Mitte dazu, während wir zweistimmig in unsere Flöten bliesen. Sie hat unsere Flötentöne, 442 Hz, ausgehalten. Wir musizieren extra in der Küche, überlassen den KätzInnen die gemütlichen Wohnräume, um sie zu schonen. Und trotzdem kommt Alice dazu. Das ist für mich ein riesen Geschenk, das ich unbedingt hier verewigen möchte. Alice wird am 01.02.2022 fünfzehn Jahre alt, und ich weiß nicht, wie viele gemeinsame Zeit wir noch haben werden. Alice ist mein allergrößter Schatz, und das sage ich ihr jeden Tag auf´s Neue. Ich bin sicher, sie versteht mich.



Heute habe ich auch Jess mit auf dem Foto, leider ohne Flötentöne, sie wollte kein Video mit sich drauf, was ich verstehen kann. Ich mag auch nicht ständig geknipst werden. Schon letzten Sonntag mit meiner Schlapperkleidung nicht, aber aus Liebe zu meiner Katze musste ich den Moment mit ihr so festhalten, wie er war.  


Und hier meine große Prinzessin von Alice. Ich hätte niemals gedacht, dass sie unser Flötenspiel auch heute mit uns begleiten wollte. 


Es war ein wunderschöner Sonntag; voller Flötentöne, musischer Literatur, und voller Alice. Alice, eine so wunderbare kätzige Freundin. Ich werde sie sooo vermissen, wenn sie mal nicht mehr ist. Ich hoffe, dass sie noch vollständig gesund wird. Hoffe, dass sie das eine Kilo wieder zunehmen wird, und hoffe, dass die Bauchspiecheldrüsenentzündig vollkommen ausheilen wird, ohne weitere Schübe zu befürchten. Ich danke meiner Alice und ich danke Jess für diese so reichen Stunden. 

Ich freue mich schon jetzt auf den Januar 2022.

Vorbereitung auf Teil III
Den dritten Teil werde ich auf Juni 2021 rückdatieren. Da ich ab hier neue Erfahrungen mit der TK gemacht habe, außerdem begann hier das Basis - Webinar. Demnach landet auch dieser Thread nicht auf die Startseite. Ihr findet ihn in meinen Labels zu Den Tieren eine Stimme geben. 


80 Kommentare:

Michaela hat gesagt…

Hallo, Mira,
der ist aber putzig, Dein Mio. Sieht doch ganz friedlich aus.😆
Ich selbst habe, was die Tierkommunikation betrifft, erst mal abgesetzt, und lese bei Dir weiter. Mir gelingt das einfach nicht.
GlG, Michaela

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Guten Abend in die Runde,
ich habe ein wenig weiter geschrieben. Das ist aber nur eine Rohfassung und wollte sie wieder ausblenden bis zur Vollendung. Habe mich aber dagegen entschieden, sonst komme ich damit gar nicht mehr in die Gänge. Struktur, Ideen, Gedanken entwickeln sich während des Schreibprozess'. Am Ende wird stilisiert und mit einem ordentlichen Rahmen ummantelt. Bis dahin bitte ich um Nachsehen, wenn es vorkommt, dass ich Dinge wiederholt habe oder andere Unfeinheiten. Das passiert, wenn man erst spät in der Nacht schreibt und morgens aber wieder sehr früh raus muss. Mir fallen diese Fauxpas dann erst später auf ...

Und noch etwas:
Negative Erfahrungen durch andere Personenen bleiben namenlos, positive nicht.

Erst mal so weit.

Seid gegrüßt
Mira

Michaela hat gesagt…

Hallo, Mira,
mach Dich nicht verrückt. Bleibe einfach dran, aber ohne Stress. Es soll ja auch Spaß machen. Du mit dem Schreiben und andere mit dem Lesen.Daumen sind gedrückt.

Grüße von Michaela

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Guten Morgen in die Runde,
verflixte Zeitumstellung, die ich dieses Mal nicht einmal genießen kann, obwohl wir ja unsere ausgeliehene Stunde an die Sommerzeit nun wieder zurück bekommen haben. Die Krux ist die, dass mein Mio nicht weiß, dass wir jetzt Winterzeit haben. Er weckt mich immer zwischen 4:40 Uhr und 5:00 Uhr. Werktags wie Sonntags. Um 5:00 Uhr bekommt er sein Futter. Eigentlich war mein Plan 6:00 Uhr, aber das hält er einfach nicht durch.

Nun bedeutet das für mich, dass er mich ab heute eine Stunde zu früh weckt. 3:40 bzw. 4:00 Uhr. Und Werktags müsste ich eigentlich erst um 6:30 Uhr raus. Das wird jetzt nochmals eine ordentliche Herausforderung für mich. Am besten die Nacht ganz abschaffen 😝.

Die Jahre davor hatte er ein anderes Futter, das er sich selbst einteilen konnte, aber dadurch bekam er such seine 7 Kilo.

Wie ist das für euch mit euren Fellnasen?

Mio befindet sich halt gerade in einem riesigen Prozess, was sein Futterverhalten betrifft. Selbst mit sukzessiver Zeitanpassung, was ich schon mehrfach versucht habe, komme ich nicht hin. Ich muss nun ganz viel in mich gehen und mit ihm reden.

Bin sehr neugierig, wie ihr diese Zeitanpassung hinbekommt.

LG, Mira

Michaela hat gesagt…

Hallo, Mira,
mein Hund benötigt auch etwas Zeit. Kannst Dir sicher vorstellen, dass mitunter auch die Gassizeiten in Mitleidenschaft geraten, wobei mein Hund nicht so schwierig ist wie Dein Mio. Und wir sind hier zu dritt, teilt sich besser auf. Ich muss das nicht alleine stemmen. Drücke Dir die Daumen.
Ganz liebe Grüße
Michaela

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Hallo, Michaela,
das ist toll, wenn ihr das unter euch aufteilen könnt. Das ist tatsächlich eine Hilfe. Trotzdem sollte die WZ / SZ endlich abgeschafft werden, auch für die Wildtiere. Die SZ ist die unnatürliche Zeit, die sollte weg.


Hier gibt es dazu einen Artikel mit ein paar Anregungen zu den Haustieren, wobei mir selbst der Artikel nicht helfen wird, weil Mio sehr speziell ist.

https://www.ruhrnachrichten.de/leben/haustiere-auf-die-zeitumstellung-vorbereiten-1562404.html

Ich habe heute etwas anders getrickst. Ich habe das Futter gestreckt, dafür bekommt er öfter.

Morgenfrüh bekommt er um vier Uhr 50 g Futter, mache aber die Wohnzimmertüre hinter ihm zu, wenn er frisst, sodass er nicht mehr zu uns ins Schlafzimmer zum Betteln kann. Die nä. Ration bekommt er um 5:00 Uhr.

Nachmittags bekommt er um 13:00 Uhr 30 g, das wäre ja dann 14:00 von einem Futterautomaten serviert :-). Wenn ich nicht zu Hause bin, kann er auch nicht betteln, sodass ihm keine andere Wahl bleibt, als eine Stunde länger zu warten, bis der Futterautomat sich öffnet. Bis zum Wochenende hoffe ich, dass er sich an die neue Zeit gewöhnt hat.

Um 17:00 Uhr komme ich meist nach Hause, sodass er seine Abendration wie sonst auch auf drei Male aufgeteilt bekommt, damit er die Nacht übersteht.

Aber Mio könnte rund um die Uhr betteln und fressen. Er ist Stress pur. Irgendwann muss der doch mal ruhiger werden.

Habt noch einen schönen Sonntagabend.

LG
Mira


Michaela hat gesagt…

Mira, dann hast Du von 4:00 Uhr bis 5:00 Uhr gerade mal nur eine Stunde Zeitgewinn. Lohnt sich das?

Michaela hat gesagt…

Hallo, Mira,

ganz toll Dein Bericht. Die Kämpfe, die Du mit Mio hast, kommen sehr gut rüber. An Deiner Tierliebe habe ich überhaupt nicht gezweifelt. Er ist bei Dir absolut richtig. Hoffe, dass ganz viele Deinen Bericht lesen werden, damit sie in Problemfällen angespornt werden, nicht aufzugeben. 

Jede Menge Anregungen ... Von Flohsamen habe ich nur in der Anwendung bei Menschen gehört. Werde ich mir mal merken. Mein Hund hatte auch mal mit Darmproblemen zu tun.

Wie haben die Tage mit der Zeitumstellung geklappt?

GlG
Michaela

Michaela hat gesagt…

Hallo, Mira,
mir ist noch etwas eingefallen; du hast ja auch jede Menge Profis an der Hand (gehabt). Diese Investition kann sich nicht jeder leisten. Vielen wären hierbei die Hände gebunden, weil ihnen die finanziellen Mittel fehlen. Kannst Du etwas dazu sagen?

LG
Michaela

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Hallo, Michaela,
erst mal zu Deinem zweiten Posting:

Was ich gerade mit meinen Profis erlebe, ist ein Ausnahmezustand. Es kommt selten vor, dass man in solche Umstände gerät.

Ich hatte schon mehrmals Tiere gehabt, auch damals als Kind im Elternhaus und noch nie war so ein Aufwand dieser Art nötig.

Als ich Mio in die Tierklinik gebracht hatte, wurde ich nach der Untersuchung gleicht gefragt, ob ich der Behandlung zustimmen würde, wegen der Kostspieligkeit. Puh, ich war überrascht über diese Frage. Was wäre denn die Alternative gewesen? Werden Tiere sonst eingeschläfert wegen einer blöden Verstopfung? Ich habe nicht laut gefragt, aber in mir war schon diese Sorge, dass Tiere so schnell eingeschläfert werden, wenn deren Halter*innen die Kosten nicht aufbringen können. Es ist für mich auch eine ethische Frage, wenn ich jetzt auf der anderen Seite stünde und Ärztin wäre, und ein Tier aus Kostengründen einschläfern müsste. Nein, das wäre gruselig. Aber zum Trost kann ich sagen, dass auch die Klinik Ratenzahlungen anbietet für Leute, die Probleme mit der Zahlung haben.

Mio hat so viel Lebenswillen, so ein Tier kann man doch nicht einschläfern. Macht man mit Menschen doch auch nicht. Dann müssen eben Lösungen her. Auch meine anderen Profis bieten Ratenzahlungen an. Aber am besten selber abklären. Ich kenne kein Mensch, der sein Tier einschläfern lässt ... Auch die weniger Betuchten.

Zu Mio und der Zeitumstellung:
Es hat heute Früh super geklappt. Er hat mich erst kurz vor fünf neuer Zeit geweckt. Eigentlich war ich diejenige, die mehrmals auf die Uhr schauen musste und vor Mio schon längst wach war.

Eine gute Nachricht gepaart mir einer weniger guten Nachricht. Ich musste heute meiner Alice ein Schmerzmittel wegen einer Erkrankung ins Mäulchen spritzen. Darüber komme ich im Bericht auch noch zu sprechen. Mir ist die Spritze gelungen, ohne Zittern und mit weniger Angst, Dank der Bianca Kerstan. Also, damit möchte ich sagen, man bezahlt einmal die Summe, aber die erworbene Fertigkeit hat man für immer. Und manche Profis haben außerdem richtig humane Preise.

Bitte keine Fragen zu Alices Erkrankung stellen ... Ich verarbeite noch.

LG
Mira

Michaela hat gesagt…

Hallo Mira,
wie geht es euch? Wie geht es Alice?

Grüße von Michaela

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Hallo, Michaela,

Ich habe aufgehört, Alice das Schmerzmittel zu geben. Sie will es einfach nicht und ich kann es ihr nicht mehr spritzen und es wirkt außerdem auch nicht. Sie frisst immer noch zu wenig.

Wir waren heute Nachmittag beim Tierarzt, und habe ihr eine Spritze gegen die Übelkeit geben lassen. Sie hat einen Kilo abgenommen.

Parallel war ich auch mit meiner Tierheilpraktikerin im Gespräch, es gab eine neue Bioresonanzanalyse und was da rausgekommen ist, hat mich arg verblüfft. Ich gehe aber auf keine Details ein. Zumindest befindet Alice sich in einem riesigen Prozess.

Ich hoffe so sehr, dass dieser Prozess gut überstanden wird. Eins ist für mich aber klar. Diese große medizinische Tortur werde ich ihr ersparen.

Als ich mit ihr im Sommer zur Tierheilpraktikern gefahren bin, ließ sie sich wunderbar in die Kiste setzen, heute dagegen zum TA war das wieder ein Gestrampel. Sie weigert sich. Ich muss das jetzt aushalten, dass sie weiß was sie will, auch wenn dies nicht in meinem Sinne ist. Hoffe, dass das zur Erstverschlimmerung der Naturmedizin gehört, dann wird sie sich wieder erholen.

Ihr dürft uns gerne die Daumen drücken. Ich mache morgen eine TK Übung, und frage sie, was sie benötigt.

Habt alle ein schönes Wochenende
Mira

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

P. S. Ansonsten ist sie fidel. Sie geht raus und macht alles was sie sonst auch gemacht hat. Ihr Fell wurde gelobt. Und ihr Alter würde man ihr nicht ansehen. Ich habe Hoffnung.

Sie wollte aber nicht zum TA, im Sommer hatte sie mir in meiner TK-Übung durchsickern lassen, dass sie eine Behandlung bei meiner Tierheilpraktikerin zustimmen würde. Ich werde darüber oben noch schreiben, mit welchen Symbolen sie dies geäußert hatte. Und tatsächlich hat auf dem Weg dorthin alles geklappt ohne Widerpart. Sie nimmt sogar die Globulis ohne Probleme. Das erste Mal, wo Alice Medikamente nimmt ohne Zwang. Ich hatte schon Globulis einer anderen Kinesiologin, die hat sie verschmäht. Aber die von Fr. KF nimmt sie ohne Weiteres. Damit zeigte sie mir, dass ich ihre Botschaft entschlüsseln konnte.

Jasmine hat gesagt…

Oh, Mira, meine Daumen sind ganz feste gedrückt.

Übrigens, überlegen wir auch gerade uns ein Katzenpärchen anzuschaffen. Aber auf jeden Fall nicht von einem Züchter. Wir suchen zwar noch nicht gezielt, wissen aber schon, was für uns partout nicht infrage kommt.

Ich lese bei Dir interessiert mit. Bin gespannt auf Deine Beispiele. Und ich wünsche Dir viel Kraft weiterhin mit Deinen beiden, Mira. Das wird schon. Auch wenn Du die Details nicht verraten möchtest, wäre ich schon neugierig, weil ich mit der Naturmedizin so gar keine Erfahrung habe. Bioresonanzanalyse? Was passiert denn da, dass Dich das Ergebnis so sehr verblüfft? Vielleicht erklärst Du mir und anderen das, ohne eure Details verraten zu müssen? Aber Du musst nicht.

GlG
Jasmine

Michaela hat gesagt…

Auch von mir, Mira, sind die Daumen ganz feste gedrückt.

Bin ebenso neugierig auf die Fortsetzung Deines Berichtes.

Ich habe übrigens die Flohsamen im Bekanntenkreis großzügig weiter empfohlen.

Kannst Du vielleicht noch etwas zu der Dosierung sagen?

Grüße von Michaela

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Mit den Flohsamenschalen müsst ihr aufpassen. Bei falscher Zubereitung zwischen den Samen und dem Wasser können sie sowohl Verstopfung als auch Durchfall hervorrufen. Am besten ihr googelt mal oder ihr fragt einen Experten. Ich möchte euch keine falschen Werte vermitteln. Ist auch abhängig, wie groß und wie schwer das Tier ist. Leider gibt es dazu keine Bücher. Aber im Netz gibt es hilfreiche Anhaltspunkte.

Zur Bioresonanzanalyse: Gibt es hier einen Link https://www.vdh-heilpraktiker.de/wissen/therapie-infoblaetter/bioresonanztherapie/

Und ihr könnt ja selbst etwas forschen. Wie soll ich euch diese komplexe Materie in ein paar Zeilen begreiflich machen, wo die meisten dies noch als Hexenwerk abtun? Deshalb geht ruhig selbst auf Erkundungsreisen.

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

P. S. Jasmine,

ich bin neugierig auf euer zukünftiges Katzenduo. Viel Glück dabei.

Tiere von Züchtern haben auch eine Seele ... Dennoch finde ich es gut, die Züchter nicht zu unterstützen.

LG, Mira

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

So, ihr Lieben, guten Sonntagmorgen,

nicht nur Mio macht die Zeitumstellung zu schaffen, sondern auch mir. Ich bin schon seit vier Uhr Winterzeit auf, das wäre fünf Uhr Sommerzeit. Mio hat trotzdem kein Futter bekommen, er war mit mkir wach, weil er sich ja an die Fütterungszeiten gewöhnen soll. Sonst würde die Zeit von 4:00Uhr bis zur nä. Mahlzeit um 13:00 Uhr zu lang werden. Gute Nachricht: Mio hat heute 5,28 Kilo auf die Waage gebracht. Ich bin froh, dass er nicht zugenommen hat, trotz der aufgestockten Portionen.

Alice? Alice ist wahnsinnig kuschelig zu mir. Sooo eine Süße. Während Mio nur fordert, beschenkt mich Alice mit all ihrer Liebe.

So, und nun ...
ich habe mich geoutet, könnt ihr unten im Bericht ab 6.11. viel Neues nachlesen, aber auch, was mich bei der Analyse von Fr. KF so sehr verblüfft hat. Und habe noch über manch anderes wie z. B. den Burnout innerlich nachgearbeitet und geschrieben. Ich hoffe, ich kann damit anderen Mut machen. Und Manch anderes mehr.

Schönen Sonntag euch allen!
LG; Mira

Michaela hat gesagt…

Liebe Mira,
vielen herzlichen Dank für Dein Nachliefern der Informationen. Ich musste Deinen Bericht zwei Mal lesen. Die Bioresonanzanalyse ist mir noch immer zu abstrakt, aber für mich interessant, dass es neben der Schulmedizin noch Alternativen gibt. Noch habe ich sie nicht nötig.

Mit dem Burnout gibt es doch nichts zu genieren. Und tatsächlich, Du gehst ja weiter arbeiten. Es gibt verschiedene Schweregrade von Erschöpfungszuständen, nichts anderes ist ein Burnout. Du setzt Dich damit auseinander, und wartest nicht erst, bis Du flach liegst.

Mit Mio hast Du es tatsächlich nicht leicht, die Daumen sind weiterhin gedrückt, dass er irgendwann auch mal wieder ruhiger wird. Ich glaube, Du hast noch etwas an Weg vor Dir. Das habe ich im Gefühl.

Und das Seelenreading, klingt voll spannend. Aber das sind für mich alles böhmische Dörfer. Die Beschreibung passt dennoch wunderbar zu Dir.

Alles Liebe
Michaela

Hannes hat gesagt…

Wildtierkamera für Katzen?

Einen Burnout habe ich auch schon gehabt. Das haben viele Leute.

Grüße von Hannes

Joana hat gesagt…

Die Bioresonanzanalyse ist eines der besten Naturheilverfahren, die es gib. Denn sie dringt dort ein, wo die Schulmedizin nicht dran kommt. Ich habe meinen Hund auch damit behandeln lassen. Ich habe noch andere Verfahren der Naturmedizin ausprobiert, aber die BRA ist für mich effektivste Methode. Anfangs war es für mich auch schwer, diese Materie zu begreifen. Man wird es aber begreifen spätestens dann, wenn man selbst damit zu tun bekommt, und man an den eigenen Tieren sieht, wie sehr sie uns durch ihre Empathie spiegeln. Liebe Mira, herzlichen Dank für die tollen Anregungen zu Tier und Mensch. Die Seite von Ralf Hungerland habe ich mir auch mal angeschaut. Wahnsinn, was er mit seinem Team alles an Seancen anbietet.Ich selbst habe vor mehreren Jahren in England eine Rückführung durchführen lassen, der Therapeut ist mittlerweile leider verstorben. Ich finde die neue Methode mit dem Stellvertreter sehr spannend, da sie zeitsparend ist. Die Rückführung, liebe Mira, habe ich nicht einmal bereut. Kann ich absolut weiter enpfehlen. Wer damit einmal durch ist, der zweifelt an gar nichts mehr was diese Verfahren jenseits der Grobmaterie betreffen.

Grüße
Joana

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Liebe Joana,

herzlichen Dank für deine Eindrücke. Hat mich sehr gefreut. Ich stoße mich nur an dem Begriff "S'eancen", weil er etwas okkultistisch klingt, wobei die Rückführungstherapie überhaupt nichts mit Okkultismus zu tun hat. Die Sitzungen werden von echten bodenständigen Therapeuten durchgeführt. Aber das hast Du sicher auch so gemeint. Das schreibe ich nur zum Verständnis für die Allgemeinheit. Der verstorbene Rückführungstherapeut Alexander Gosztonyi z. B. war ein richtiger Wissenschaftler. Und nur solche Menschen würde ich, sollte ich doch nochmal hierzu Interesse bekunden, an mir dran lassen.

@ Hannes, zu der Wildtierkamera in der Wohnung werde ich später im Bericht noch das eine oder andere schreiben.

@ Michaela, ich sehe es wie Joana auch, man muss selbst damit zu tun bekommen, damit diese Materie keine böhmischen Dörfer mehr sind. Ich hatte anfangs meiner Tierheilpraktikerin 1000 Fragen gestellt, weil ich die Methode auch nicht richtig (be)greifen konnte. Ich hatte als ein mitdenkender Mensch richtig Mühe, diese Verfahrensweise einfach so hinzunehmen, und so musst ich mich immer wieder durchfragen, bis der letzte Zweifel im Keim erstickt ist. Weil ich es erst dann richtig verstanden hatte. Mit der Tierkommunikation kannte ich zum Beispiel diese Nöte an Verständnis nicht durch meine eigene Vorbildung und durch meine eigenen Erfahrungen.

Aber mittlerweile ist zwischen der Naturheilpraxis, der mentalen Tierkommunikation, der Tiertherapie, und jetzt auch zwischen dem Seelenreading alles rund, nichts beißt und widerspricht sich, und zwischen diesen ganzen Verfahren finden sich immer wieder dieselben Antworten, die mir die Schulmedizin einfach schuldig geblieben ist. Deshalb betrachte ich die Schulmedizin in diesem Kreis als etwas Isoliertes, weil sie den Ratsuchenden mit ihren schnellen Antworten auf bestimmte Fragen nicht wirklich effizient weiter bringen.

Schöne Grüße
Mira

Jasmine hat gesagt…

Liebe Mira,

ich wusste doch, dass Du schreiben kannst. Und das ohne Hokus Pokus, und ohne Kristallkugel. Wie oft habe ich Dir das gesagt, es Dir sogar in die Kommentare gesetzt, dass du nicht nur Bücher rezensieren-, sondern selber welche schreiben solltest. Aber Du bist mir dabei immer ausgewichen. Eine Schreibblockade müsste doch aufzulösen sein? Verstehe ich nicht.

GlG
Jasmine

Garfileld hat gesagt…

Was für schöne Korbstühle. Bei Ihnen möchte man Katze sein.

Franziska hat gesagt…

Liebe Mira,

eine großartige Seele … habe auch ich bei Ihnen vermutet. Welch ein Reichtum für Menschen, die mit Ihnen befreundet sein dürfen. Sie sind außerdem ein Mensch, der so viel zu geben hat. Das ist aus jeder Zeile herauszulesen, die Sie schreiben, sowohl hier auf dieser Seite, als auch auf den Seiten der Bücher.

Schön, dass es Sie gibt.

Ihre Franziska

Jess hat gesagt…

Hallo liebe Mira!
Wow... ich fühle mich geehrt, dass mein Flötenstück Platz in deinem Blog gefunden hat! Dies ist für mich Kommunikation auf einer ganz besonderen Ebene.
Musik befreit und verbindet,- es ist weitaus mehr, als nur pure Akustik.
Wenn ich für meine 'Problemkatze' singe, habe ich wirklich den Eindruck, sie verliert die Hemmungen und die Ängste, die sie besitzt. Ich darf ihr dann näher kommen,- ganz so, als würde sie die Gefühle darin verstehen.

Was ich noch unbedingt loswerden wollte:
Ich finde es beneidenswert, dass Du so wahnsinnig toll mit den Wörtern 'spielst', sodass es sich nie eintönig und fad liest!
Dies ist mit beim Durchlesen Seiner Zeilen auffallen!
Zudem bin ich wirklich dankbar dafür, einen authentischen Einblick in Deine Lebens-Etappen zu bekommen.
Weit weg vom 'sterilen' Perfektionismus, Mechanismus und den Scheinwelten, die man in den Weiten des Internets zuhauf findet!
Hier ist Platz für Liebe, Feingefühl, Selbstsorge und den darauffolgenden Erkenntnissen,- und das finde ich so schön!

Mach weiter so!

Mit freudigen Grüßen
Jess ♡

Jasmine hat gesagt…

Liebe Mira,
🥰🥰🥰

Von Jasmine

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Moin, miteinander,

der Sinn dieses Threads sollte nochmals deutlich machen, wohin unsere Tiere uns führen können, wenn wir es zulasssen, dass sie in ihrer Rolle mehr als nur Tiere am Rand unseres Lebens fungieren. Sie führen uns zum Einen nicht nur zu wunderbaren Menschen, sondern auch zu uns selbst. Und dies alles finde ich dermaßen bereichernd, dass es mich nicht nur dankbar, sondern auch demütig stimmt allen Lebewesen gegenüber. Etwas, das man an keiner Universität lernen kann. Jedes Tier und jeden Menschen, den ich hier aufgeführt habe, sind meine Wegbegleiter und Lehrer zugleich.

Am späten Nachmittag möchte ich mich allerdings wieder auf Beispiele der TK fokussieren, bevor sie aus meinem Gedächtnis ganz verschwinden, weil sie schon zu weit zurückliegen. Was ich sehr schade fände.

Habt alle ein schönes Wochenende
Mira

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

P. S.

Hat jemand eine Ahnung, wann Mäuse endlich mal in den Winterurlaub gehen 🐭🐁🐀 ?

Mio hat mir gestern wieder eine tote Maus ins Wohnzimmer angeschleppt. Ganz warm war der Körper noch. 😭😭😭

Michaela hat gesagt…

Du bist ja süß, Mira, Du meinst wohl, wann die Mäuse Winterschlaf halten?, damit Dein Mio nichts mehr zu jagen hat?

Ich befürchte, dass es keine Winterpause geben wird. Mäuse halten überhaupt keinen Winterschlaf. 🤷‍♀️

GlG
Michaela

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Ja, Michaela,
schade. Mio hat die Maus zu seinem Fressplatz gebracht. Er wollte sie genüsslich verzehren. Ich muss unbedingt das Kapitel zu den Mäusen bald mal eröffnen ...

Danke
Mira

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Liebe Franziska,
ich musste Ihren Kommentar löschen, diesmal aber aus anderen Gründen. Ich weiß nicht, ob es an meinem Update gelegen hat oder ob Google bzw. mein Blogspot das Problem war.Ich weiß nicht, ob Ihr Kommentar bei anderen lesbbar war, bei war er es jedenfalls nicht. Das wäre nicht das erste Mal.Teilweise waren die Zeilen nicht lesbar, zu viele kryptische Zeichen statt der Buchstaben dazwischen. Der Sinn war für mich aber durchs logische Erschließen erkennbar, weshalb ich darauf gerne antworten möchte, zumindest in einer Sache.

Dass Sie Freude bekundet haben, weil ich Sie als Kommentatorin zitiert habe? Jeder Mensch bekommt von mir auf meinem Blog einen Platz, der einen tiefen Eindruck in mir hinterlassen hat.

Dankeschön Ihnen hierfür von ❤.

@ Jess
Dasselbe gilt auch Dir. Dein Eindruck, den Du bei mir hinterlassen hast, ist dieses Musikstück, das ich Dir per Video habe zukommen lassen, und Du dieses Stück in so kurzer Zeit auf Deiner Flöte hast transferieren können. Ich höre mir Dein Stück immer wieder an, so schön klingt es. 🎼

Bei mir sind nun in zwei Räumen jeweils ein Notenständer aufgestellt, Küche und Wohnzimmer, weil, es ist bekannt, Katzen leider keine Flötentöne gerne hören, wie ich mir dies auch von anderen Flötist*innen habe sagen lassen, wenn sie in ihren Räumen musizieren. Und so kann ich flüchten, wenn Katzen mauzen, während ich spiele.

Dass Deine Katze Gesänge eher bevorzugt, ja, das kann ich mir gut vorstellen. Generell ist Musik, und dies ist sogar wissenschaftlich bestätigt, eine universelle Sprache, die von allen Mitseelen verstanden wird. Sie hebt sich total von der kognitiven, verbalen Sprache ab. Flöten sind wegen der Lautstärke allerdings nicht die idealen Musikinstrumente für Katzenohren. Wenn ich mich aus Fr. Sauerlands Webinar richtig entsinnen kann, so liegt die Hörfrequenz bei Katzen zwischen 60 bis 65 000 Hz, während die des Menschen im Vergleich nur bei 20 bis 20 000 liegt.

Ich selbst muss jetzt schauen, wie ich erneut einen Kompromiss finden kann. Mio duldet meine Musik, Alice dagegen nicht, und so warte ich meist, wenn sie draußen im Garten sich aufhält. Und wenn ich es gar nicht aushalten kann, und ich spielen muss, dann mache ich die Türe hinter mir zu. Die Wohnzimmertüre ist recht robust, die von der Küche weniger. Es kommt darauf an, wo die Katzen sich aufhalten. Sie haben ja überall ihre Schlafplätze.


Schönen Sonntag euch allen
Mira

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

P. S. Wenn Mio um Futter bettelt, dann musiziere ich jetzt einfach drauf los, das ist doch nun eine höfliche Form des Negierens und tatsächlich, er haut von alleine wieder ab. Mittlerweile empfinde ich meine vielen Neins ihm gegenüber wie eine Steinschleuder. Diese vielen Neins tun mir selbst richtig weh im Inneren. Er versteht sie aber auch mit liebevollen Streicheleinheiten nicht. Ich habe versucht, das Nein auch mit Beschäftigung zu umgehen, aber er versteht keinerlei Formen. Er versteht nur Futter .... 🙀

Michaela hat gesagt…

Wie hoch ist die Frequenz bei Hunden, Mira?

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

@ Michaela
Genau weiß ich es nicht mehr. Ich glaube, 20 - 50 000.

Schönen Sonntagabend noch

Mira

Hannes hat gesagt…

Drauf los musizieren als eine höfliche Form der Ablehnung? Und Steinschleuder? Bei diesen Bildern musste ich lachen. Interessante Metapher vor allem die Steinschleuder. Trifft exakt den Punkt.
Schöne Grüße an Mio, der mir immer sympathischer wird.
Hannes

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Ein Hallo, in die Runde,
ich habe super, super Nachrichten zu meiner Alice aber eine etwas weniger gute zu Mio, obwohl sie doch positiv sein sollte, wie man es nimmt, aus welcher Perspektive man es betrachtet. Ich schreibe darüber oben im Thread, könnt ihr dort nachlesen.

Per eMail bin ich gebeten worden, das Katzenhomöopathie - Buch reinzustellen. Der Bitte komme ich nach, sage ich oben aber was dazu.

Und morgen habe ich frei, frei, frei. Ich bin zu Hause, gebe Mio um 5:00 Uhr sein Futter, dann kann ich mich wieder hinlegen, und schlafe an freien Tagen auch meist wieder ein. Nur unter der Woche klappt das nie, weil ich für meinen bevorstehenden Arbeitstag zu aufgeregt bin.

Und ich hatte ein wunderschönes Wochenende, das aus Schreiben, Musizieren und dem Lesen bestand.

Schönen Abend euch allen
Mira

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Liebe Leute,

ich schaffe es nicht, meinen Beitrag wie geplant heute Abend noch zu schreiben. Mir fehlt es an Konzentration, mir fallen die Augen fast zu🥱. Manchmal kann ich die ganze Nacht schreiben und trotzdem arbeiten gehen, und manchmal gelingt es mir gar nicht. Ich wollte so gerne. Morgen aber.
Bis bald
Mira

Michaela hat gesagt…

Huhu, Mira,

danke für die Info mit der Hz zu Hunden. Interessante Unterschiede.
Ich verstehe nun besser, weshalb Tiere so Angst vor dem Lärm mit dem Feuerwerk am Ende des Jahres haben.

Ich habe bei Dir weiter gelesen. Ich drücke feste die Daumen, dass Alice wieder normal fressen wird.

Mio, dass der mit den Zähnen knirscht, armes Kerlchen. Dass Tiere auch mit den Zähnen knirschen können, ist mir neu.

Du schreibst, Du hast ihn einmal hart angepackt ... Was meinst Du damit? Ich kann mir das so schwer bei Dir vorstellen.

Liebe Grüße von Michaela

Jasmine hat gesagt…

Liebe Mira,

Deine Geschichte mit Deinen Stubentigern stimmt mich richtig betroffen. Der eine frisst zu viel, die andere zu wenig und das Wenige wird der Alice noch weggefressen ??? Wie hast Du es mittlerweile lösen können? Bin sooo neugierig.

GlG
Jasmine

Franziska hat gesagt…

Liebe Mira,
Danke nochmals für die Ehrung auf Ihrem Blog.

Das Flötenstück Ihrer Freundin Jess klingt tatsächlich wunderschön. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim gemeinsamen Musizieren. Lassen Sie uns ruhig an weiteren Stücken teilhaben.

Und ich bin sicher, Sie sind Suchende, seien Sie stolz darauf, und Sie werden Ihre Kraft wieder vollständig zurückerlangen. Sie besitzen so viel Esprit, jede Menge Feinfühligkeit und so viel Ausstrahlung, das alles macht Sie zu einer ganz besonderen Persönlichkeit. Mir macht es immer wieder Freude, Ihre Artikel zu lesen. Ich bekomme es hier mit einem Menschen zu tun, der sich von anderen Menschen in positiver Form regelrecht abhebt. Niemals wären Sie eine Maschine geworden, weil dies nicht zu Ihrem Typ passen würde.

Besondere Grüße von Franziska

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

@ Michaela
Zu hart anpacken. Ja, daraufhin hatte mir Mio eine herzzerreißende Botschaft gesendet. Dazu gibt es später im obigen Thread ein Beispiel.

Seit ein paar Tagen bin ich mir sicher: Mio braucht Grenzen. Und dies ist für mich eine schwere Lernaufgabe. Bei Alice und Momo war das alles nicht nötig. 😻😻😻 Bei ihnen konnte ich alles durchgehen lassen.

@ Jasmine
Ihr werdet jetzt lachen, wenn ich euch sage, dass ich in der Nacht Alices Futternapf mit ins Bett nehme. Das kann nicht sein, dass Mio ihr tagsüber alles wegfrisst und nachts auch nochmal. Wann soll Alice fressen? Er nimmt zu und sie ab? Erst hatte ich den Napf am Fußende platziert, in der Nähe wo Alice liegt. Das hat Mio aber spitz gekriegt und hat versucht, sich auch dort an den Napf dran zu machen. Daraufhin habe ich den Napf zu mir verlegt, in Kopfnähe, an die Wand. Hier hat er gar keine Chance, dran zu kommen. Und ich bekomme mit, dass Alice mehrmals in der Nacht zum Fressen kommt. Eigentlich müsste ich Mio wegsperren. Das bringe ich aber nicht fertig. Alice frisst also abends wenn ich da bin, und mit einem Argusauge überwache ich im Wohnzimmer den Napf, den ich aber sofort wegstellen muss, sobald sie damit fertig ist, und wieder hinstelle, wenn sie wieder fressen möchte.

Auf ihrem Kratzbaum im Flur habe ich ein Minischälchen hingestellt, damit sie in den zehn Stunden meiner Abwesenheit wenigstens etwas zum Essen hat. Minischälchen, weil der nicht so viel Platz wegnimmt.

Das ist gefühlt wie ein zweiter Job und das ist echt nervig und stressig.

@ Franziska
Ich werde ganz rot. Dankeschön 😌

Herzliche Grüße in die Runde
Mira

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

P. S. Alice frisst nur Trockenfutter. Sonst wäre das echt ein Problem, Nassfutter mit ins Bett zu nehmen.

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Mio erinnert mich an gefräßige, nimmersatte Politiker*innen, die andere arm machen, während sie dadurch immer fetter werden, und trotzdem noch gierig bleiben. Mio hat heute seine Futterration um eine Mahlzeit aufgestockt bekommen und dennoch hat er nicht genug. Aber ich habe nun ganz klar "Nein" gesagt, mit fester Stimme. Er hat sich dann auf seinem Sessel verdrückt. Ich bin gespannt, was er am Sonntag auf die Waage bringen wird. Letztes Gewicht 5,35 vom vergangenen Sonntag. Trockenfutter hat jede Menge mehr Kalorien als NF. Und doch muss ich mich in Geduld üben, da Mio durch die Bioresonanztherapie sich einfach im Prozess befindet. Ich hoffe, dass sich dies damit entschuldigen lässt.

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

So, ihr Lieben,
ich habe nun doch noch einen Link zu den Flohsamenschalen eingefügt. Wie gesagt, der Thread ist erst mal nur eine Rohfassung, bei der Bearbeitung werde ich wahrscheinlich das Eine oder das Andere noch einfügen. Und etwaige Beiträge noch etwas ausführen, weil sie doch zu oberflächlich geworden sind, wie z. B. die Methode von Bianca Kerstan, der Katzentherapeutin, die drei Hausbesuche zu uns machte, das gehörte zu dem Basispaket, und danach die Diätbetreuung über die Exzell-Tabelle und bei Bedarf telef. Beratung bzw. weitere Hausbesuche.

Hinzu habe ich einen weiteren Problempunkt zu Mio hinzugefügt, der schon wieder versucht, Alice´Platz einzunehmen.

Und etwas Musikalisches mit Jess, mir und meiner Alice, die unbedingt dabei sein wollte.

Einen schönen Wochenstart euch und bis bald
Mira

Michaela hat gesagt…

Huhu, Mira,
ich bin sicher,dass Mio eifersüchtig auf Deine Alice ist. Das ist nur recht, dass Du ihren Platz verteidigst. Wie sehr sie an Dir hängt 🥰🥰🥰. Ich wünsche euch noch viele gemeinsame Jahre.
Wie geht es ihr sonst? Frisst sie wieder? Den Futternapf ins Bett nehmen 😲 puh, das zeigt die Not und die Sorge, die Du Dir um sie machst. Ich würde auch alles mögliche für meinen Hund tun. Ich bin ganz bei Dir, dass Mio absolut Grenzen braucht.

Ich drücke weiterhin die Daumen euch dreien. Und danke nochmals für Deine tollen Beiträge.

GlG
Michaela

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Warum feiern die meisten Leute Advent?

Weil die meisten Leute Advent feiern.

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

@ Michaela
Danke der Nachfrage. Ich antworte in der Regel auf fast alle Beiträge, wenn aber nicht sofort, dann liegt das daran, dass Dinge erstmal reifen müssen. Ich beobachte einfach noch ganz viel,und rücke erst mit neuen Informationen raus, wenn ich ein zuverlässiges Ergebnis habe. Deshalb nicht böse sein, wenn ich nicht gleich atworte. Mit Alice bin ich zufrieden. Sie nimmt nur die Globulis von unserer Tierheilpraktikerin. Nichts anderes. Und sie geht wieder regelmäßig in die Kiste, um ihr Geschäft zu machen. War erst wieder problematisch, aber sie hatte alle anderen Mittel nicht gewollt, die ich ihr in meiner Sorge zukommen ließ und sie hat mir wieder gezeigt, wie gut sie ihren Körper selbst kennt, dass sie keine Zusatzmittel benötigt hat. Aber dazu schreibe ich mehr im dritten Teil und bitte um Geduld. Gefreut hat mich halt, dass sie mit mir im Sommer kommuniziert hatte, welcher Behandlung sie zustimmen würde, und das hatte sich nun noch stärker bewahrheitet und darüber bin ich sehr froh.

LG
Mira

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

P. S. Sie frisst weiterhin, dennoch schalte ich bei Gelegenheit zur Stimulierung ihres Appetits noch die Farblichtlampe, orange, ein. Andere Farben lehnt sie ab. Futterbewachung wg. Mio bleibt weiterhin bestehen.

Michaela hat gesagt…

Huhu, Mira,
keine Sorge, Du kannst immer antworten, wie es für Dich passt. Ich freue mich sehr, an eurem Prozess teilhaben zu dürfen. Ich drücke euch weiterhin die Daumen. Orange als Stimmulanz, wieder schwer zu begreifen. 😉

GlG
Mochaela

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Moin, Michaela, und Hannes, moin @ all ...

hier geht es um die Farbei Orange als Appetitstimmulanz und das Einsetzen der Wildtierkamera, nach der Hannes vor einiger Zeit gefragt hatte ...

Ich werde hier nicht dozieren, wenn etwas nicht gleich verständlich ist. Ich betrachte mich lediglich als eine Impulsgeberin. Jeder ist so frei, selbst weiter zu forschen.

Zur Farblichttherapie gibt es einiges auch im Netz zu finden, auf jeden Fall Bücher. Ich werde am Wochenende sehen, dass ich ein Buch dazu verlinke.

Nun zu dem gestrigen Ergebnis mit der Farbe Orange vom Vortag. Als ich von der Arbeit kam, war das Schälchen auf dem Kratzbaum im Flur leer. Das hatte ich bisher noch nicht. Ich dachte sofort, dass Mio, mein kleiner Räuber, sich dran gemacht hat. Als ich nach der Arbeit beide KätzInnen gefüttert hatte, füllte ich das kleine Schälchen auf dem Kratzbaum im Flur erneut, aber nur zur Hälfte. Ich musste daraufhin wieder fort, und hatte davor aber noch die Wildtierkamera eingeschaltet, um zu sehen, ob Mio Alices Futter stibitzen wird. Als ich wieder zurück war, fand ich das Schälchen leer vor und ich war sicher, dass Mio sich erneut diebisch dran gemacht hat, da Alice von mir gefüttert wurde und so viel frisst sie nicht, dass sie gleich danach nochmals futtern muss. Tja, nach Überprüfung meiner Kamera sehe ich aber, dass ich Mio Unrecht getan habe, denn es war Alice, die das Schälchen leer gemacht hat. Ich war richtig erleichtert. Die Farbe Orange hat echt ihren Zweck erfüllt.

Einen schönen Tag euch allen
Mira

Michaela hat gesagt…

Liebe Mira,
Daaanke, Du gibst Dir immer so viel Mühe. Ich bin auf das Buch neugierig das Du vorstellen wirst. Farblichttherapie u. a. klingt so furchtbar einfach. Mir scheint, als würde bei Tieren alles wie ein Wunder wirken, während bei uns Menschen solche sanften Methoden scheitern und nur die harte Keule uns hilft, Krankeiten zu bekämpfen. Wieviele Farben hat denn so eine Lampe?
Dir liebe Grüße von Michaela

Hannes hat gesagt…

Mira, Mira,
was denkt nur Dein Kater, wenn Du ihn mit einem Nimmersatten, gefräßigen Politiker vergleichst, dazu noch mit einem Räuber 🤣🤣🤣 Deine Vergleiche finde ich immer sehr köstlich. Aber widerspricht
das nicht den Theorien eurer Tierkommunikation? Beleidigst Du ihn nicht damit, wenn man euren Theorien ernst nehmen möchte?

Danke für das Beispiel mit der Wildtierkamera in der Wohnung. Eine sehr gute und sinnvolle Verwendung. Gut, dass Du sie eingesetzt hast.

Sonst, armer Mio 🙀.

Ich besitze selbst kein Haustier, lese trotzdem gerne mit. Beschäftige mich häufig mit Tieren anderer Leute.

Gruß
Hannes

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

@ Michaela
Die Lampe besitzt alle Regenbogenfarben, sieben Stück.
Das Buch werde ich verlinken, wenn es thematisch passt. Oder in der Nacharbeitung.

@ Hannes
Schimpfwörter zu gebrauchen, finde ich nicht verkehrt, allerdings habe ich mir vor zwei Jahren angewöhnt, vegane Schimpfwörter zu erfinden und sie auch zu gebrauchen. "Blöde Kuh", oder "fettes Schwein" u. a. gebrauche ich nicht mehr. Dafür eher mehr menschliche Schimpfwörter, wie oben zu entnehmen ist. Meinem Mio erkläre ich das häufig, dass er mich z. B. mit seinem diebischen Fressverhalten an gefräßige Politiker erinnert. Was natürlich die Profis unter uns dazu sagen würden, weiß ich nicht, wäre aber interessant zu erfragen, was tatsächlich ein Tier dabei empfindet. Ich hänge halt immer noch an der Frage, wie ich Mio helfen kann, dass er nicht mehr so viel fressen muss? Mir gelingen die Übungen einfach nicht mehr, und habe auch nicht mehr versucht. Bei Gelegenheit werde ich dieser Frage nachgehen.

Grüße
Mira

Michaela hat gesagt…

Mira, was sind vegane Schimpfwörter?
🤣🤣🤣 Was bist Du nur für ein kreativer Geist? Auf solche Gedanken muss man erst mal kommen 🥰.

GlG
Michaela

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Huhu, Michaela
Das ist keine Kunst, ich lebe nur bewusst, höre bewusst hin, das macht mich vielleicht kreativ. Bin aus diesem Automatismus ausgestiegen, solche Begriffe zu gebrauchen.
Vegane Schimpfwörter; alles ohne tierische Zusätze ... Ich beleidige aber auch keine Pflanzen ... Ich spiegele mit meinen Vergleichen nur die eigene Torheit bestimmter Menschen wider ...

Gute Neuigkeiten
Seit ein paar Tagen fegt meine Alice wie ein Ferrari durch die Wohnung. Ein richtiges Energiebündel ist sie geworden. Und ich glaube, sie hat sogar wieder ein wenig zugenommen. Ich traue mich nicht, sie auf die Waage zu stellen. Sie rennt dann immer von der Waage weg, sodass ich keine Zeit bekomme, das Gewicht abzulesen.

Euch allen eine schönen Abend
Mira

Michaela hat gesagt…

Das klingt gut, Mira. Das mit den veganen Schimpfwörtern, *lach*, das verinnerliche ich gerade. Dann werde ich auch mal darauf achten, an meiner eigenen Sprache etwas rumzufeilen, um sie damit mehr zu sensibilisieren. Ich danke Dir so sehr für diese tolle Anregung.

Ich freue mich zudem auch über die Nachricht der fegenden Ferrari-Alice. Das sind doch in der Tat wirklich gute Neuigkeiten.

Sei ganz lieb gedrückt, Mira. Es ist sooo schön, Dich kennengelernt zu haben. Du bereicherst mich enorm mit Deiner Einzigartigkeit. Mit Deiner Kreativität, mit Deiner Wärme, mit Deiner Tierliebe aber auch mit Deiner Menschenliebe.

Michaela

Michaela hat gesagt…

Liebe Mira,
ich habe mal eine Frage zur Flöte. Meine Tochter lernt gerade die Alt, aber sie quietscht ungegeuerlich. Siexsteigt gerade von Yamaha um. Die Holzflöte ist eine Mollenhauer, die etwas älter ist. Aus meiner eigenen Jugend. Ich hatte damals aber abgebrochen, die Flöte aber aufgehoben. Was macht sie falsch, dass sich die Töne so schlecht anhören? Vielleicht doch eine neue Flöte kaufen?

Ich danke schon mal. Sollte der Post allerdings hier nicht rein passen, dann lösche ihn ruhig.



Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Ihr Lieben,

ich werde morgen Teil zwei abschließen, und diesen Thread mit einem wunderschönen Foto umrunden. Lasst euch überraschen, weil dieses Bild auch mich heute völlig verblüfft hat. Ihr werdet das Foto am Ende dieses Threads finden, passt wunderbar, mache ich damit sogar zu einer Abschluss-Attitude.

Ich gehe dann in einem separaten Thread in die dritte Runde, in der es hauptsächlich um die Ergebnisse meiner Tierkommunikationsübungen geht, die ich dort nach und nach niederschreiben werde, und ich allerdings hoffe, dass ich sie alle aus dem letzten dreiviertel Jahr wieder zusammen bekomme und ich den Thread, so hoffe ich doch auch hier, mit neuen zukünftigen Ergebnissen füllen werde können.

Nachtgrüße
Mira

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Liebe Michaela,

eine Yamahaflöte ist besser als jede billige Holzflöte, aber Mollenhauer ist eine sehr gute Marke, ganz gleich, wie alt die Flöte schon ist, solange sie noch in Schuss ist. Wenn sie allerdings lange nicht gespielt wurde, dann muss die Flöte langsam wieder eingespielt werden, damit das Holz, vor allem der Block, sich wieder an die Atemfeuchtigkeit gewöhnen kann. Täglich nicht länger als zehn Minuten spielen, dann jede Woche um fünf Minuten erhöhen. Vier Wochen lang. Am besten vor dem eigentlichen Spiel die Tonleiter mehrmals rauf und runter spielen. In der ersten Woche die Tonleiter nur im Umfang einer Oktave spielen, in der zweiten Woche langsam in die zweite Oktave gehen.

Hoffe, ich konnte helfen.

LG, Mira

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

P. S.
ich bin selber ganz froh um meinen flitzenden Ferrari auf vier Pfoten. Ich hatte wirklich die Sorge, dass Alice mit der Futterverweigerung sich so langsam von mir verabschiedet und habe mich in dieser Sorge mit einem Trauerbuch eingedeckt für den Tag X. Denn gerade jetzt gelingt mir keine TK, um mit ihr ins Gespräch zu gehen, um rauszufinden, wie es um sie tatsächlich steht. Aber die Globulis nimmt sie weiterhin, was mir jedes Mal neue Hoffnung schenkt.

Ihr dürft uns ruhig weiter die Daumen drücken.

DANKESCHÖN
Mira

Michaela hat gesagt…

Dankeschön, Mira, das hilft uns sehr. Dann werden wir nicht in eine neue Flöte investieren.

GlG auch im Namen meiner Tochter Alex.

Michaela

Michaela hat gesagt…

Mensch, Mira, gerade habe ich das WUNDERvolle Foto von Mio und Alice gesehen. Gratuliere euch. Ich freue mich mit euch für diese tolle Wandlung.
Weiter so. 🥰

Hannes hat gesagt…

Na, haben sich die beiden nun endlich gefunden?
Ende gut, alles gut, fragt Hannes.

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Ihr Lieben,

nun konnte ich doch noch nicht diesen Thread schließen, da wir heute, Jess und ich, erneut musiziert haben, und Alice trotz der Lautstärke wieder mitten unter uns verweilte. Das musste ich festhalten, für den Fall, dass sie eines Tages nicht mehr da sein wird.
Ich danke auch Jess für diese tollen Stunden und freue mich auf Januar mit uns. Wir feiern keinen Advent, wir feiern Flötentöne 🎼, mit und ohne Noten. Keine Adventsgrüße, was für eine Wohltat 😜🤗.

Nacht und schlaft alle gut
Mira

Anonym hat gesagt…

Sehr schöne Aufnahmen. Bitte weiter schreiben. Ich lese täglich passiv mit. Mio ist kein Böser. Bitte halte zu ihm. Du wirst einen Weg finden, der beiden gerecht wird. Das schöne Foto mit beiden auf dem Kratzbaum, ich glaube, Alice wollte Dir signalisieren, dass sie einverstanden ist, wenn auch er ihn benutzen darf.

Fasznierend die Alice, wie sie euch trotz der lauten Töne Gesellschaft leistet. Ich selbst verstehe zwar nichts von Tierkommunikation aber mein Gefühl sagt mir, dass sie Dir damit tatsächlich ihre Liebe ausdrücken möchte. Ich würde es auch als ein Geschenk ihrerseits betrachten. Wundervoll.

Grüße von
K. M.

Jess hat gesagt…

Huhu Mira!

Ja, haha, keine erzwungenen Feiern & Glückwünsche, nur Musik :)
Ich persönlich mache mich von der
"man macht das so"-Mentalität frei & 'feiere' & beschenke, wenn es sich richtig anfühlt. Dafür brauche ich keine festen Tage, an denen ich was "muss".
Ich finde oberflächliche Beglückwünschungen immer ganz schrecklich.
Ich bin sehr froh, dass wir das ähnlich sehen :)

Das Alice bei uns geblieben ist, rührte mich sehr!
Das ist ein großes Geschenk ihrerseits, trotz der 'lästigen' Flötenton-Frequenz bei uns zu bleiben und das auch noch echt entspannt! Sie hätte ja auch einfach in das Wohnzimmer gehen können, aber das tat sie nicht. Sie wollte einfach dabei sein! ♡

♡ - Grüße

Jess ~

Jasmine hat gesagt…

Huhu, Mira,
ich schließe mich Anonymos an. So tolle Aufnahmen. Mit Mio fällt mir ein, man spürt deutlich, dass ihr alle drei auf auf dem Weg seid. Ich meine, mehr kannst Du nicht tun. Und die besondere Beziehung zu Alice kann Mio Dir einfach nicht verübeln.

Was sind das für schicke Flöten, die ihr da habt? Haben sie alle eine andere Funktion von der Spielart?

Interessiert mich, aber ich spiele eher Klavier. Euer Stück, "Orpheus und Euridice" würden mich auch die Noten mal interessieren. Da habt ihr mich wirklich neugierig gemacht.

Grüße Jasmine

Michaela hat gesagt…

Liebe Mira,
du bist ein so farbenfroher Mensch. Egal wo man hinschaut, es ist überall schön bunt, ohne dass es kitschig wirkt.

Wie ist das mit den Flöten? Hast Du sie bunt lackiert? Ich habe sie gerade meiner Tochter gezeigt.

Tolle Aufnahnen mit Alice in eurer Mitte. Das sind wirklich Schmuckstücke auch für später zum Wiedererinnern. Aber bitte, denke nicht zu viel an die tödliche Zukunft. Das macht 😢.

Weiterhin schöne Zeiten euch dreien.

Übrigens das homöopathische Buch habe ich mir auch bestellt. In unserem Fall für Hunde. Dankeschön für den tollen Link und den Buchtipp. Und für die vielen tollen anderen Anregungen.

GlG
Michaela

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

@ Anonym
Aber das weiß ich doch, dass Mio kein böser ist. 😉
Danke für die Rückmeldung.

@ Jess
So wie die meisten Advent feiern, so völlig sinnentleert, könnte man genauso gut auch im Mai auf einer schönen Blumenwiese Advent feiern. Kommt eben auf die Tradition an, der sich viele gerne anschließen, ohne diese zu hinterfragen. Wenn Menschen an gar nichts glauben, warum feiern sie trotzdem Advent?

@ Jasmine
Du weißt, dass man Noten wegen des Urheberrechts hier nicht einfach verbreiten darf, oder hast Du das anders gemeint? Schreib mir doch eine Mail.

Die Flöten haben wegen der Holzart einen anderen Klang. Von Grenadill, Ahorn bis Birne ist in unserer Sammlung alles dabei. Die Altflöte, die lange schwarze, spielt man in einer anderen Tonart. Einige Flöten sind noch aus unserer Schulzeit, zum Einspielen der Hauptflöten nach einer längeren Spielpause eine gute Abwechslung.

Es sind verschiedene Flöten, barocke und Renaissance Flöten, die man für bestimmte Musikstücke einsetzt. Die normalen, die C-Flöten, mit denen kann man in fast alle Musikrichtungen gehen. Klassik, irish, moderne, etc.

Es gibt bei uns unter den Flötenschwestern noch eine Querflöte. Die habe ich aber lange nicht mehr gespielt. Die ist noch lauter als die aus Holz, und so verzichten wir erstmal darauf. Die Griffe sind auf allen Flöten ähnlich aber nicht identisch.

@ Michaela
Ich musste bei Deinem Posting so lachen. Sehr gut beobachtet. Tatsächlich liebe ich Farben aber nur bestimmte. Und ich mich so riesig gefreut habe, als ich die ersten kunstvollen Holzflöten in Farbe entdecken durfte, und ich dabei zugreifen musste. Nein, selber lackiert habe ich schon Möbelstücke aber keine Musikinstrumente 😅. Aber entdeckt habe ich die beiden farbigen nicht alle zur selben Zeit. Und die Farben sind immer recht stilvoll, kann man niemals mit den Farben einer Plastikflöte vergleichen. Man wird z. B. keine gelbe Holzflöte finden. Die Holzflöten sind außerdem gebeizt. Die werden in keinen Farbtopf gesteckt.

Das freut mich sehr, dass Du Dir auch das Buch bestellt hast und hoffe, es wird Dir genauso eine Stütze sein. Aber bitte nicht den Tierarzt damit ersetzen.

Liebe Michaela, ich versuche nicht daran zu denken, dass Alice irgendwann gehen wird. Aber es fällt mir schwer, weil sie von ihrer Gesundheit her nicht die Alte ist. Ich bereite mich innerlich nur auf diesen Tag X vor und genieße dadurch aber jeden Moment mit ihr in vollen Zügen. Aber ich weiß schon jetzt, dass es mich innerlich sehr treffen wird, aber es gibt keine Trauer, mit der ich nicht fertiggeworden bin. Auf jeden Fall höre ich nicht auf, sie zu fragen wie es ihr geht und was sie für weitere Behandlungen braucht.

Auch wir Menschen sollten den Tod immer bewusst vor Augen halten.

🙈 🙉 🙊 Dies ist nun mal nicht meine Art.


Euch allen liebe Grüße aus Darmstadt
von Mira

Bianca hat gesagt…

Hallo, Mira,
ich bin seit einiger Zeit stille Leserin dieser Tierseiten, auf die ich durch eine Freundin gestoßen bin.
Sie bieten mir jede Menge Denkanstöße, da ich selbst drei Haustiere habe, und eins uns Probleme macht. Ist nicht ganz gesund. Ich habe immer auf die Schulmedizin geschworen, die auch mich nun nicht wirklich weitergebracht hat. Wir haben vor vier Wochen Mut bekommen, alternative Wege zu suchen und befinden uns seit dem in den Händen eines Tierheilpraktikers, der aber keine Bioresonanzanalyse betreibt. Diese Fachrichtung ist schwer zu finden. Dennoch sind wir zufrieden mit den ersten Schritten. Jede Menge Schwachstellen, die nach und nach aufgedeckt werden müssen, um an die Ursache zu kommen.
Dankeschön. Und bitte, schreibe weiter. Das macht vielen Mut.

Grüße von Bianca

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Ihr Lieben,
ich hatte in letzter Zeit viel Stress mit meiner Alice, aber auch mit meiner eigenen Gesundheit, wehalb es auf meinem Blog wieder so still wurde. Aber es gibt gute Nachrichten, über die ich zu gerne im dritten Teil schreiben würde, mir aber einfach die Zeit dazu fehlt.
Ich bitte noch etwas um Geduld. Meine Alice hatte wieder mit mir kommuniziert, das Ergebnis sich auch bewahrheiten konnte durch ein großes Blutbild bewahrheiten konnte. Sie hat keine Bauchspeicheldrüsenentzündung mehr, dank der Naturmedizin, dennoch sind wir noch nicht ganz durch mit der Behandlung.
Mir geht es gesundheitlich auch wieder gut.
Habt alle noch ein schönes Wochenende
Mira

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

Liebe Bianca,
das freut mich sehr.
Weiter so. Unsere Beiträge sollen anderen Mut machen, vor allem in diesen Zeiten, wo die Wunder in Chemie gesetzt werden, fragt sich nur, warum die Wunder ausbleiben?

Beste Grüße
Mira

Michaela hat gesagt…

Liebe Mira,
ich habe gespürt, dass mit euch was nicht stimmt. Aber ich wollte nicht drängen.
Jetzt bin ich natürlich sehr neugierg, was mit Alice ist. Aber fühle Dich nicht unter Druck gesetzt. Ich drücke die Daumen und toll, dass es Dir auch wieder gut geht.

GlG auch an Alice
Michaela

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

@ all

Ich werde heute Abend mit dem dritten Teil beginnen, damit der endlich mal geöffnet ist. Ich werde nur mit dem aktuellen Beispiel der TK erstmal beginnen, weil er noch so schön frisch ist, während die älteren peu a peu nachgetragen werden. Ich werde den dritten Teil wieder rückdatieren, damit er nicht auf die Startseite landet. Ich melde mich, informiere euch, wo ihr den Artikel finden könnt.
Eigentlich freue ich mich auch darauf. Ich habe so viel zu geben, tolle zusätzliche Anregungen, die ihr auch einsetzen könnt.

Ich habe eine Bitte,
ich würde mich sehr freuen, wenn ihr über eigene Erfahrungen mit der Naturmedizin hier berichten würdet. Ihr seid alle dazu eingeladen, auch nichterfreuliche Erlebnisse sind willkommen. Aus Zeitgründen werde ich nicht immer gleich darauf antworten können, aber ihr braucht mich dafür auch nicht immer. Ihr könnt euch auch ohne mich austauschen, achtet nur auf die passende Netiquette.

Ich weiß, dass sich hier sehr viele passive Leser*innen aufhalten. Habt Mut.

Liebe Michaela,
herzlichen Dank für Deine lieben Worte. Kiss

Beste Grüße
Mira

Jasmine hat gesagt…

Mira,
ich habe euch auch vermisst.
Gute Besserung!

Ich kann leider nicht mit der Naturmedizin dienen. Fehlt mir irgendwie der Glaube daran.

GlG
Jasmine

Hannes hat gesagt…

Gibt es noch das Futterschälchen im Bett?

Anonym hat gesagt…

Ich könnte jede Menge Beispiele zur Tierheilpraxis durch eigene Erfahrungen mit meinen Vögeln und Kaninchen aufschreiben. Ich kann diese Erlebnisse leider nicht so gut schriftlich in Worte fassen, aber ich kann insgesamt sagen, wir wurden nie enttäuscht. Sanfte Medizin eben.

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

@ Anonym
Das kann ich sehr gut verstehen, deshalb benötige ich ja auch meine Zeit, über diese Erfahrungen zu schreiben, weil man sie nicht so einfach hinklatschen möchte.
Ist trotzdem schön zu lesen, dass Du die Naturmedizin vielfach als eine sanfte Methode erlebt hast.
Dafür möchte ich Dir herzlichst danken. Weiterhin alles Gute mit Deinen Tieren.

Beste Grüße
Mira

Mirella Pagnozzi hat gesagt…

@ Jasmine,
Dankeschön für die Genesungswünsche.
Dass Dir der Glaube an der Naturmedizin fehlt kann ich absolut nachvollziehen. Trotzdem schön, Dich hier als Leserin und Austauschpartnerin zu wissen.

@ All
Ich habe mit dem dritten Teil begonnen zu schreiben, komme aber noch nicht dazu, ihn freizuschalten, weil ich davor noch Fotos einfügen möchte.
Immerhin habe ich schon mal mit dem Schreiben begonnen. Ich bin selbst ganz hibbelig, euch von dem letzten Ereignis mit meiner Alice und unserer Tierheilpraktikerin zu berichten. Und natürlich von der TK, welche Zeichen Alice mir gesendet hatte, wo ich nah dran war, mich innerlich von ihr zu verabschieden.

Schönen Abend in die Runde
Mira