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Mittwoch, 5. April 2017

María Dueñas / Wenn ich jetzt nicht gehe

Lesen mit Anne

Klappentext
Mauro Larrea erhält eine Nachricht, die seinen Ruin bedeutet. Einst in den Silberminen Mexikos reich geworden, kämpft er um eine neue Chance und trifft auf die Frau, die sein Schicksal entscheidet … Wenn ich jetzt nicht gehe ist eine abenteuerliche Jagd nach dem Glück, ein Roman über die Kraft des Neuanfangs und packende, bewegende Literatur.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist Mexiko-Stadt der Mittelpunkt der Neuen Welt und Mauro Larrea einer ihrer wohlhabendsten Bewohner. Er nennt einen Barockpalast sein Zuhause, besitzt Minen, Ländereien, Kutschen, Pferde, Logen überall … Jahre zuvor kam er mit nichts ins Land, als Witwer, als Vater zweier Kinder. Sein kühner Aufstieg begann. Doch jetzt soll nach zwanzig Jahren Arbeit im Bauch der Erde alles verloren sein, wegen einer einzigen Entscheidung! Hals über Kopf verlässt er die Stadt, versucht sein Lebensglück ein zweites Mal zu machen und begegnet Soledad Montalvo, einer schönen, einer klugen, einer unberechenbaren Frau.


Autorenporträt
María Dueñas, geboren 1964, lehrte in Murcia Englische Literatur, bis ihr Debütroman 2009 alle Rekorde brach. Mittlerweile ist ihr Werk in 35 Sprachen übersetzt, mehrfach ausgezeichnet und in eine Fernsehserie verwandelt. Wenn ich jetzt nicht gehe ist ihr dritter Roman und war 2015 das meistverkaufte Buch Spaniens.


Weitere Informationen zu dem Buch:

D: 24,00 € 
A: 24,70 € 
CH: 34,50 sFr

NEU
Erschienen: 06.03.2017
Gebunden, 589 Seiten
ISBN: 978-3-458-17702-9 

Auch als eBook erhältlich.

Und hier geht es auf die Verlagsseite von Suhrkamp und Insel.

Dies ist das erste Buch, das wir, Anne und ich, von der Autorin gerade lesen. 



Donnerstag, 1. Dezember 2016

Kitty Sewell / Zeit der Eisblüten

Lesen mit Anne ...

Und wieder haben wir Monatsbeginn, Anne und ich lesen gemeinsam ein Buch. Diesmal war Anne mit dem Aussuchen dran.

Klappentext
In Cardiff, der Hauptstadt von Wales, verläuft der Alltag des 45-jährigen Dr. Dafydd Woodruff ohne nennenswerte Höhen und Tiefen. Das einzige Problem in seinem Leben ist der unerfüllte Wunsch seiner Frau Isabel nach einem Kind.Da erhält Dafydd einen Brief aus Moose Creek, einem kleinen Ort im arktischen Norden Kanadas. Darin teilt ihm die dreizehnjährige Miranda mit, dass sie gerade von ihrer Mutter erfahren habe, wer ihr leiblicher Vater sei - niemand anders als Dafydd. Dafydd kennt diesen Ort. Dort hatte er sich seinerzeit verkrochen, nachdem er als junger Arzt einen schrecklichen Fehler begangen hatte. Dort hatte er auch Sheila, Mirandas Mutter, kennen gelernt. Doch zwischen ihm und Sheila war nie etwas gewesen. Aber der DNA-Test, mit dem Dafydd sich einverstanden erklärt, ist positiv.Dafydd sieht nur eine Möglichkeit: Er muss zurück nach Kanada und die Wahrheit finden. Die Reise führt ihn in das weiße Land der Arktis ═ zu schmerzhaften Erinnerungen und dunklen Geheimnissen, aber auch dem Zauber der uralten Kultur der Inuit und der heilsamen Magie einer wiedergefundenen Liebe.

Autorenporträt
Kitty Sewell, 1951 in Schweden geboren, lebte als Jugendliche mehrere Jahre in Spanien, emigrierte dann nach Kanada, und lebte später in England und Wales. Nachdem sie als Immobilienmaklerin im eisigen Norden Kanadas gearbeitet Hatte, absolvierte sie eine Ausbildung zur Psychotherapeutin und später zur Bildhauerin. Seit 1991 schreibt sie als Kolumnistin für verschiedene britische Zeitungen. Sie lebt als freie Schriftstellerin und Bildhauerin in zweiter Ehe mit einem Arzt im walisischen Cardiff und in Spanien. 

Meine ersten Leseeindrücke

Das Buch habe ich im Bücher-Oxfam für zwei Euro erworben. Neu hätte ich es mir nicht gekauft. Schon der Titel klingt ein wenig trivial und trivial ist aus meiner Sicht auch der Roman. Mich hat Kanada angezogen ... 
Ich befinde mich nun schon auf der Seite 140. So ganz mein Buch ist es nicht, aber manchmal ist es nicht schlecht, auch etwas Seichtes zu lesen. Mir fehlen bei solchen Büchern aber leider sehr schnell die tiefen Gedanken.

Ich habe nicht eine Textstelle markiert. Das Buch bleibt leer, so ganz ohne Blättchen. Die Buchbesprechung werde ich daher recht kurz halten. Das weiß ich jetzt schon. 

Ich werde es auslesen, auch, um Anne nicht alleine zu lassen; und am kommenden Montag geht es gleich weiter in einer Leserunde auf Wachtareadin. Mit Hool wahrscheinlich keine leichte Lektüre. Dann gehe ich nach der Eisblüte ausgeruht an das andere Werk heran.😁

Auf geht´s, hopp, hopp.

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Eine kurze Buchbesprechung

Abgebrochen ... 

Anne hat das Buch quer zu Ende gelesen, und sie hat meine Eindrücke bestätigt. Recht trivial und abgeflacht sind die Handlungen. Mit dieser erneuten schlechten Erfahrung habe ich nun beschlossen, meine Bücherregale nochmals durchzuforsten, und alle Bücher mit einem kitschigen oder trivialen Titel und oder Cover, von den Büchern, die ich noch nicht gelesen habe, werde ich aussortieren. Gott sei Dank sind das nur recht wenige, aber trotzdem. Ich möchte meine Zeit nicht weiter mit diesen Büchern vergeuden.

Die Autorin hat die Spannung mit einem Thema wie die Vaterschaft halten wollen, und das Herausfinden der Vaterschaft zieht sich das ganze Buch hindurch. Es geht darum, ob der verheiratete Protagonist vor dreizehn Jahren Sex mit einer Krankenschwester S. hatte und er der Vater von zweieiigen Zwillingen ist. Ehrlich gesagt hat mich das überhaupt nicht interessiert. Da kann ich auch gleich eine Klatschzeitschrift lesen, in der auch über das Leben prominenter Leute geschrieben wird. Brisante Themen aus dem Privaten, mit denen Schlagzeile gemacht wird. Und so habe ich auch das Buch erlebt. Mich interessiert es nicht, ob D. nun der Vater dieser Zwillinge ist oder nicht, mit wem er alles Sex hatte, etc.

Auch die Sprache fand ich sehr salopp, manchmal verniedlicht … und sehr klischeehaft. Wer mehr über diesen Roman wissen möchte, so verweise ich hier auf die Buchbesprechung von Anne-Marit. 

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Gelesene Bücher 2016: 66
Gelesene Bücher 2015: 72
Gelesene Bücher 2014: 88
Gelesene Bücher 2013: 81
Gelesene Bücher 2012: 94
Gelesene Bücher 2011: 86

Freitag, 12. August 2016

Lluís Llach / Die Frauen von La Principal

Klappentext
Maria weiß, die Entscheidung ist längst gefallen: Ihr Vater geht mit den vier Brüdern nach Barcelona, sie selbst muss bleiben. Als die einzige Tochter soll sie das verwalten, was nach dem Sommer 1893 vom Weingut La Principal übrig ist. Für sie die Enttäuschung ihres Lebens, für alle anderen im Dorf der Beginn einer neuen Zeit. Denn Maria findet überraschend einen Weg, mit viel Mut und noch mehr Eigensinn verwandelt sie La Principal in das Anwesen von damals und sich selbst in die mächtigste Frau ihrer Heimat, ein Leben lang bewundert, ein Leben lang beneidet. Doch als man am Vorabend des Spanischen Bürgerkriegs eine Leiche findet, wird Marias Vermächtnis an die Tochter zu einer gefährlichen Bürde … 
Die Frauen von La Principal ist ein Roman über die Wärme und Kraft der eigenen Heimat. Lluís Llach erzählt darin eine Geschichte von Müttern, von Töchtern und Schwestern, von all denjenigen, die sich hingebungsvoll einer Aufgabe widmen und ihr Glück erkämpfen – ein Lebensglück, das so schillernd und flüchtig bleibt wie der Lichtschein an den Weinhängen ihres Dorfes.


Autorenporträt
Lluís Llach, geboren 1948, erlangte als Sänger der Nova cançó große Berühmtheit. Sein während der Franco-Diktatur im Pariser Exil entstandener Song L'Estaca gilt als die Hymne der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung. Llach lebt auf seinem Weingut im katalanischen Dorf Porrera. Die Frauen von La Principal ist sein erster Roman in deutscher Übersetzung.
Dieser spanische Autor ist mir neu. Das Buch scheint recht interessant zu sein, habe ein paar Seiten schon gelesen.Was ich für typisch an spanischsprachigen AutorInnen halte, sind die vielen fremdländischen Namen, mit denen man es gleich zu Beginn zu tun bekommt. Hier in diesem Buch vermisse ich einen Stammbaum. Aber mal schauen, wie sich das ganze Prozedere noch entwickeln wird, welche Figuren tatsächlich wichtig sind und welche nicht. Das kann man anfangs noch gar nicht wissen.

Ansonsten bin ich sehr leicht in die Geschichte reingekommen. Sie liest sich recht flüssig und freue mich auf Weiteres.

Weitere Informationen zum Buch:

D: 19,95 €
A: 20,60 €
CH: 28,50 sFr
Erschienen: 07.03.2016
Gebunden, 368 Seiten
ISBN: 978-3-458-17672-5
Auch als eBook erhältlich

Sonntag, 1. Mai 2016

Marian Izaguirre / Als die Träume noch uns gehörten

Lesen mit Anne ...

Und wieder ist es so weit. Anne und ich lesen zum Monatsanfang gemeinsam ein Buch. Dieses Mal war Anne mit dem Aussuchen unserer Lektüre dran. Bücher über Bücher ist ihr Lieblingsgenre.

Klappentext
Lola und Matías leben eher schlecht als recht von dem kleinen Buchladen am Ende einer Sackgasse. Da taucht ein geheimnisvolles Buch auf, von dem keiner weiß, wo es herkommt. Matías ist fasziniert von dem Roman. Er stellt ihn, das erste Kapitel aufgeklappt, ins Schaufenster. Jeden Tag wird er eine weitere Seite umblättern.Niemand interessiert sich für das Buch, bis eine geheimnisvolle Frau vor das Fenster tritt und liest. Lola bittet die Fremde hinein. Gemeinsam tauchen sie in die seltsame Geschichte ein. Eine Geschichte, nach der beide nicht mehr dieselben sind wie vorher…

Autorenporträt
Marian Izaguirre wurde in Bilbao geboren. Sie hat bereits zahlreiche Romane geschrieben, die in Spanien mit vielen Preisen ausgezeichnet wurden. Mit »Als die Träume noch uns gehörten« hatte sie ihren internationalen Durchbruch. Der Roman wurde in über zehn Sprachen übersetzt. Heute lebt die Autorin in Madrid und in Barcelona.
Ich habe die ersten einhundert Seiten schon durch und es gefällt mir recht gut. Man liest zwei Bücher gleichzeitig, denn in diesem Buch steckt noch ein anderes Buch, an dessen Geschichte man als LeserIn teilnimmt, wie man aus dem Klappentext entnehmen kann.

Ich war erst skeptisch, als Anne uns das Buch ausgesucht hat. Denn im Klappentext steht noch:
»Wenn Kate Morton und Carlos Ruiz Zafón zusammen einen Roman geschrieben hätten, dann diesen!« El País
Leider lese ich weder Bücher von Kate Morton noch Bücher von Carlos Ruiz Zafón. Wobei ich ein paar Bücher von Zafón schon gelesen habe, die mich aber nicht sonderlich begeistert haben. Gelesen habe ich von ihm:
Das Spiel des Engels
Der Schatten des Windes
Marina
Nun, das vorliegende Buch erlebe ich ganz anders. Es gefällt mir recht gut, und ich finde beide Geschichten wirklich sehr interessant. Ich lese sie mit großer Aufmerksamkeit und freue mich sehr, dass Wochenende ist, und ich viele Seiten am Stück relaxt lesen kann. 

Ich bin gespannt, was ich mir am Ende des Buches für eine Meinung noch bilden werde. 

Und hier geht es zu Annes und Miras Bücherliste 



Weitere Informationen zu dem Buch:


  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten, 19,99 €
  • Verlag: FISCHER Krüger; Auflage: 1 (22. Oktober 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3810526673
  • ISBN-13: 978-3810526670




Freitag, 29. April 2016

Maria Barbal / Wie ein Stein im Geröll


Klappentext
Conxa, ein Mädchen von dreizehn Jahren, wird von ihren Eltern, armen Bauern in einem kleinen Dorf in den katalanischen Pyrenäen, zur kinderlosen Tante in ein anderes Dorf gebracht. Dort arbeitet sie im Haushalt und auf dem Feld und lernt später Jaume kennen, den sie gegen anfängliche Widerstände heiratet. Maria Barbal führt uns mit einer schnörkellosen Sprache in die fast archaisch anmutende Welt spanischer Bergdörfer, in der das Leben von ewig gültigen Traditionen geprägt scheint. Diese Welt wird brutal von der Politik überfallen, vom Bürgerkrieg zwischen Anhängern der neuen Republik und den Anhängern Francos. Der Krieg bricht auch in den Dörfern Fronten auf, zerstört das Vertraute und damit die Selbstverständlichkeit, in den alten Bahnen weiterzuleben. Conxa, inzwischen Mutter dreier Kinder, erlebt die Verhaftung ihres Mannes, wird selbst mit anderen Frauen und Kindern interniert. Später erfährt sie, daß ihr Mann erschossen wurde – und folgt schließlich ihrem Sohn nach Barcelona, eine Stadt, so neu und so fremd wie ein anderer Planet ...


Autorenporträt
Maria Barbel, 1949 in Tremp (Pyrenäen) geboren, lebt in Barcelona und gilt als eine der wichtigsten und erfolgreichsten katalanischen Autorinnen der Gegenwart. »Wie ein Stein im Geröll«, erschienen bei : TRANSIT im Frühjahr 2007, hat inzwischen die 10. Auflage erreicht. Die katalanische Originalausgabe von »Inneres Land«, (2008) »País íntim«, liegt in der 7. Auflage vor und hat zahlreiche angesehene Literaturpreise erhalten. »Emma«, ihr auch in Spanien zuletzt erschienener Roman erschien 2009. Im Herbst 2011 wird ein weiteres Buch von ihr im Transit Buchverlag erscheinen.


Kurze Buchbesprechung

Dieses Buch habe ich mit meiner Literaturgruppe gelesen, die ich leite und moderiere, und wir haben es am letzten Mittwoch beendet und es ist insgesamt bei allen TeilnehmerInnen recht gut angekommen. Die Erzählung ist recht eindrucksvoll geschrieben, die man so schnell nicht mehr vergessen wird. Allerdings haben wir es ein wenig bedauert, dass der politische Teil so geringfügig ausgefallen ist. Gerne hätten wir noch mehr über den spanischen Diktator erfahren, der Hitler nachzueifern versuchte. Franco war bis in die 1970er Jahre an der Macht und so lange ging auch der Bürgerkrieg in Spanien. Franco hat auch jeden Menschen aus den Verkehr gezogen, der nicht in sein System gepasst hat, und so geriet Conxas Familie aus den Fugen, weil ihr Mann bei den Republikanern aktives Mitglied war. Da schon der Klappentext recht ausführlich ist, spare ich es mir, auf Details einzugehen.
 Dann waren die Zeitsprünge ein bisschen zu groß, denn kaum war ein Kind geboren, und kurze Zeit später war es schon erwachsen. Man musste im Kopf wegen der schnell wechselnden Episoden ein wenig flexibel sein.

Das Buch erhält von uns trotzdem seine zehn von zehn Punkten, weil der Schreibstil gut gewählt ist, und die Figuren recht authentisch und differenziert in ihren Charakteren erscheinen. Und auch die Themen wurden recht interessant bearbeitet. Auf so wenig Seiten eine so große Geschichte. 


Weitere Informationen zu dem Buch:


  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
  • Verlag: Transit; Auflage: 1., Aufl. (6. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3887472217
  • ISBN-13: 978-3887472214

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Gelesene Bücher 2016: 22
Gelesene Bücher 2015: 72
Gelesene Bücher 2014: 88
Gelesene Bücher 2013: 81
Gelesene Bücher 2012: 94
Gelesene Bücher 2011: 86





Sonntag, 20. März 2016

Bernardo Atxaga / Der Sohn des Akkordeonspielers

Klappentext
Als Joseba nach über zwanzig Jahren seinen Jugendfreund David in Kalifornien wiedersieht, müssen die beiden sich erst an ihre gemeinsame Vergangenheit herantasten - zu viele offene Fragen stehen zwischen ihnen, zuviel Verheimlichtes, Unausgesprochenes. Als ehemalige Mitglieder der baskischen Untergrundorganisation haben sie zwar Abstand gewonnen zu ihren Verstrickungen von damals, doch lasten quälende Schuldgefühle auf ihnen - Schuldgefühle angesichts eines Verrats, von dem sie beide wissen, daß er notwendig war. Wie war es dazu gekommen, daß sie, die jugendlichen Freunde und späteren Studenten, in den Bannkreis der militanten baskischen Idee gerieten? Sie müssen ins reine kommen mit ihrer Vergangenheit, die sie auseinandergetrieben hat und die erst im Angesicht von Davids nahem Tod ihre Macht über sie verliert. Es ist eine beklemmende, zunehmend dramatische Geschichte, und Atxaga erzählt sie ebenso eindringlich wie differenziert. Denn hinter dem Gewissenskonflikt, den David und Joseba durchmachen müssen, liegt die ganz andere Geschichte ihrer unwiderruflichen Entfernung aus dem, was ein ländliches Paradies sein könnte. Wie konnte es geschehen, daß aus den musisch begabten, zweifelnden Jugendlichen, die sie waren, militante Aktivisten der ETA wurden? Daß der eine dafür seine erste große Liebe verriet; daß der andere in ein zwielichtiges Verhältnis zu all seinen ehemaligen Freunden geriet? Welchen menschlichen Preis mußten sie zahlen? Und wer, vor allem, hat damals im Jahr 1976 das Kommando verraten, dem sie beide angehörten?

 Autorenporträt
Bernardo Atxaga, 1951 in Asteasu, Gipuskoa, geboren, ist seit seinem Roman Obabakoak der bekannteste und bedeutenste baskische Autor. Für seinen Roman der Sohn des Akkordeonspielers erhielt er den renommierten spanischen Kritikerpreis.
Der Autor ist mir unbekannt. Habe ein paar Seiten gelesen und schon auf den ersten Seiten sprudelte das Buch nur so vor mich hin. Sehr schöne Gedanken, die teilweise sogar personifiziert wurden. Ich hätte gleich mit dem Schreiben loslegen können. Hielt mich aber dann doch zurück. Hebe es mir für später auf.




Dienstag, 16. Februar 2016

Jaume Cabré / Die Stimmen des Flusses

Klappentext
Ein großer, dramatischer Roman über das engverflochtene Schicksal einer Handvoll Menschen, die der Spanische Bürgerkrieg zu Gegnern und zu Liebenden macht. Seit Carlos Ruiz Zafóns Der Schatten des Windes hat es keinen Roman aus Spanien gegeben, der seine Leser so in den Sog einer faszinierenden Geschichte zieht wie dieser.

Autorenporträt
Jaume Cabré, geboren 1947 in Barcelona, gehört zu den von Kritik und Publikum heute am meisten geschätzten katalanischen Autoren. Der Roman Die Stimmen des Flusses wurde mit dem Preis der spanischen Kritik ausgezeichnet. 
Der Autor ist mir neu. Das Buch habe ich beim Bücher-Oxfam erworben. Die ersten fünfzig Seiten habe ich schon durch und ich muss sagen, dass ich nicht so leicht reingekommen bin. Ich bin neugierig, wie weit ich kommen werde, und ob ich bis zum Schluss durchhalten kann. Wäre schön, da ich von dem Autor noch ein weiteres Werk im Regal stehen habe. Man wird auf den ersten Seiten gleich mit vielen fremdländischen Namen konfrontiert, die ich noch gar nicht zuordnen kann. Aber der Verlag hat mitgedacht, denn in dem Buch befindet sich ein Lesezeichen, auf dem alle Literaturfiguren mit Namen und deren Funktionen festgehalten sind. Das erhöht meine Chance, mich mit den Figuren und deren Geschichten anzufreunden.

Nachtrag, 18.02.2015
Da ich mit dem Buch nicht warm werden konnte, tausche ich nun Jaume Cabré mit Haruki Murakami. Cabré werde ich lesen, wenn ich viel Zeit und viel Ruhe dafür habe.




Dienstag, 1. Dezember 2015

Carla Guelfenbein / Der Rest ist Schweigen

Lesen mit Anne

Und wieder ist ein Monat vergangen, Anne und ich lesen gemeinsam ein Buch. Diesmal habe ich unsere gemeinsame Lektüre ausgesucht.


Klappentext
Das Wort trifft den kleinen Tommy wie ein Schlag, als er bei einem Familienfest unter dem Tisch hockt und lauscht: Selbstmord. Seine geliebte Mutter hat ihn freiwillig verlassen. Während der zarte Junge sich auf die Suche nach der verschwiegenen Wahrheit macht, ringen sein Vater, der arrivierte Chirurg, und dessen zweite Frau Alma ihrerseits mit all dem Unsagbaren, Ungesagten, an dem sie fast zu ersticken drohen. Wie Planeten mit einem heißen Kern aus Sehnsucht kreisen Tommy, Juan und Alma umeinander und bleiben sich auf ihren Umlaufbahnen doch fern. Erst als das Leben brutal dazwischenfährt, scheint so etwas wie Nähe wieder möglich - doch der Preis ist hoch.Clara Guelfenbein macht ihren Figuren ein Geschenk: sie lässt sie reden, von sich und denen, die sie lieben. In wechselnden Stimmen entfaltet sich so das Drama einer modernen Familie - bestürzend in seiner Unausweichlichkeit, aber auch voller Zärtlichkeit und Hoffnung.


Autorenporträt
Carla Guelfenbein wurde 1959 in Santiago de Chile geboren. In Reaktion auf das Regime Pinochets verließ sie Chile und studierte in England Biologie und Design. Heute lebt sie als Schriftstellerin und Drehbuchautorin wieder in ihrer Heimat. ›Nackt schwimmen‹ ist ihr vierter Roman, auf Deutsch erschienen bereits ›Die Frau unseres Lebens‹ sowie ›Der Rest ist Schweigen‹ .
Ich bin noch nicht allzu weit. Anne scheint von dem Buch recht angetan zu sein, während ich mich noch an den Schreibstil gewöhnen muss.

Und hier geht es zu unserer gemeinsamen SuB-Liste:

Annes und Miras SuB


Dienstag, 15. September 2015

Juan Carlos Onetti / Das kurze Leben

Klappentext
Juan MarÌa Brausen steckt in einer tiefen Krise. Mit vierzig Jahren scheint das Leben für ihn keine Überraschungen mehr parat zu haben: „Mittlerweile bin ich dieser kleine, schüchterne, unveränderliche Mann, verheiratet mit der einzigen Frau, die mich verführt hat, außerstande, (...) die Willenskraft zu haben, ein anderer zu sein.“ Brausen hat sein frustrierendes Leben satt. Er möchte ausbrechen. Nur wie? Beim Schreiben eines Drehbuchs erfindet er eine neue Existenz, einen Doppelgänger. Er beginnt, dessen Leben zu führen. Es ist das Gegenteil seiner bislang so bürgerlichen Existenz, ein Leben voller Prostituierten, Kriminalität und Drogen, aber auch voller Liebe und Begehren. Das kurze Leben (1950) ist Onettis wichtigster Roman. Die fiktive Stadt Santa MarÌa, die er darin erstehen lässt, wird zum Hintergrund mehrerer späterer Romane. Der Text gilt als Wegbereiter und Vorläufer des modernen lateinamerikanischen Romans, wie man ihn später etwa bei Gabriel Garcìa Marquez oder Mario Vargas Llosa findet. Er erzählt mit viel Raffinesse die Geschichte eines Mannes, der aus seinem Leben ausbricht und sich neu erfindet.


Autorenporträt
Juan Carlos Onetti (geb. 1909 in Montevideo, Uruguay) ist vielfach und zu Recht als einer der bedeutendsten lateinamerikanischen Schriftsteller bezeichnet worden. 1932 erschien im Rahmen eines Literaturwettbewerbs eine Erzählung von ihm in der argentinischen Tageszeitung La Prensa. Sein erster Roman, El Pozo (dt. Der Schacht, 1989), folgte 1939 in einer Auflage von 500 Exemplaren. Er veröffentlichte insgesamt elf Romane und zahlreiche Erzählungen sowie zwei Sammlungen von Artikeln, von denen die Mehrzahl ins Deutsche übersetzt wurde. 
Bis 1975 lebte er abwechselnd in Buenos Aires und Montevideo, arbeitete unter anderem für die Nachrichtenagentur Reuter, war lange Jahre als Direktor der städtischen Bibliotheken in Montevideo tätig und publizierte regelmäßig in verschiedenen uruguayischen Zeitschriften. Erst mit dem Roman La vida breve (1950, dt. Das kurze Leben, 1978) erlangte er einen gewissen Bekanntheitsgrad, blieb aber noch viele Jahre lang eine Art "Geheimtipp" und erst in relativ hohem Alter wurden ihm Ruhm und Achtung zuteil. In La vida breve erschuf er den fiktiven Kosmos um die Stadt Santa María, der in vielen weiteren Romanen und Erzählungen auftauchen sollte. 
Während der Diktatur, die seit 1973 in Uruguay herrschte, wurde Onetti einige Monate lang in Haft gehalten. 1975 ging er mit seiner vierten Frau, der Geigerin Dorothea Muhr, ins Exil nach Madrid, wo er bis zu seinem Tod blieb und die Romane Dejemos hablar al viento (dt. Lassen wir den Wind sprechen, 1986), Cuando entonces (dt. Magda, 1989) und Cuando ya no importe (dt. Wenn es nicht mehr wichtig ist, 1996) veröffentlichte. 
Der uruguayische Nationalpreis für Literatur wurde ihm gleich zweimal verliehen: 1962 und nach der Rückkehr der Demokratie noch einmal 1985. Außerdem erhielt er 1980 den wichtigsten Literaturpreis der spanischsprachigen Welt: den Cervantes-Preis. 
1994 erschien die erste Ausgabe der Cuentos completos (dt. Willkommen, Bob. Gesammelte Erzählungen, 1999) in Buenos Aires. Am 30. Mai desselben Jahres starb Juan Carlos Onetti 84jährig in Madrid. 
Fast alle großen Autoren Lateinamerikas erkennen Onettis Einfluß auf ihr eigenes Werk an, und von vielen wird er für den größten lateinamerikanischen Schriftsteller gehalten. 
Im Frühjahr 2005 erschien bei Suhrkamp der erste Band der Onetti-Werkausgabe mit Leichensammler und Die Werft in einer revidierten Übersetzung.Im Frühjahr 2007 folgte der zweite Band der Werkausgabe mit Das kurze Leben, Abschiede und Für ein Grab ohne Namen.
Ich habe ein paar Seiten schon gelesen, und ich muss sagen, das Buch fordert mich ganz schön heraus. Ich bin gespannt, wie weit ich kommen werde. Der Schreibstil ist arg gewöhnungsbedürftig.

Aber ich habe mir fest vorgenommen, bis zur letzten Seite durchzuhalten.

Mal schauen ...



Sonntag, 24. Mai 2015

Andreas Izquierdo / König von Albanien

Klappentext
Salzburg, März 1913. Der Schausteller, Rumtreiber und geniale Hochstapler Otto Witte wird in eine Irrenanstalt eingewiesen, weil er steif und fest behauptet, König von Albanien gewesen zu sein. Der junge Doktorand Alois Schilchegger ist von Otto Witte fasziniert, denn dieser Mann besitzt die grandiose Fähigkeit, Geschichten zu erzählen. Und eine davon ist, wie er König von Albanien wurde.Alles beginnt im Oktober 1912 in Konstantinopel. Das Osmanische Reich droht auseinanderzubrechen? Albanien nutzt die Gunst der Stunde, erklärt sich nach 400 Jahren Besatzung von den Osmanen unabhängig und sucht einen König, der dem kleinen Balkanstaat vorstehen soll. Otto und sein Kumpan, der Schwertschlucker Max Hoffmann, riskieren einen waghalsigen Coup: Albanien sucht einen König ? Albanien bekommt einen König! Nämlich Otto, der einem möglichen Kandidaten auf den Thron zum Verwechseln ähnlich sieht: Prinz Halim Eddine, Neffe des letzten Sultans. Das Unglaubliche passiert im Februar 1913: Zwei Telegramme künden des Prinzen Ankunft in Albanien an. Otto und Max treten ? mit Kostümen, die sie sich in Wien geliehen haben ? als Prinz und dessen Sekretär auf. Niemand stellt auch nur eine Frage. Fünf Tage geht es drunter und drüber in Albanien. Otto hält Paraden ab, wird proklamiert, lässt sich vom Volk bejubeln, gründet einen Harem und macht gegen Serbien und Montenegro mobil. Der Schwindel bleibt freilich nicht unbemerkt und fliegt am Ende auf. König Otto I. von Albanien sitzt in der Falle, umzingelt von Untertanen, die nur noch eines wollen: seinen Kopf.

Autorenporträt
Andreas Izquierdo, geboren 1968, zog nach dem Abitur zum Studium nach Köln und volontierte in einem Sportverlag. Er arbeitet als freier Schriftsteller und Drehbuchautor und ist Mitglied der Krimiautorenvereinigung Syndikat. Bei Rotbuch erschien sein preisgekrönter Roman »König von Albanien« (2007) und »Apocalypsia« (2010).
Das Buch ist wirklich super. Ein Abenteuerroman ... Habe 150 Seiten schon gelesen und freue mich auf mehr.


Montag, 8. Dezember 2014

Isabel Allende / Paula

Klappentext
»Hör mir zu, Paula, ich werde dir eine Geschichte erzählen, damit du, wenn du erwachst, nicht gar so verloren bist.« Das Unfaßbare geschah im Dezember 1991, als lsabel Allendes Tochter Paula plötzlich schwer erkrankte und kurz darauf ins Koma fiel. Eine heimtückische Stoffwechselkrankheit hatte die lebensfrohe junge Frau jäh niedergeworfen, im Herbst 1992 starb sie. Das Schicksal ihrer Tochter wurde für lsabel Allende zur schwersten Prüfung ihres Lebens. Um die Hoffnung nicht zu verlieren, schrieb sie, der Tochter zur Erinnerung und sich selbst zur Tröstung, »das Buch ihres Lebens – in doppelter Hinsicht« (Bayerischer Rundfunk), ihr persönlichstes und intimstes Buch, »eine Hymne auf das Leben« (stern).

Autorenporträt
Isabel Allende wurde am 2. August 1942 in Lima/Peru geboren. Nach Pinochets Militärputsch am 11. September 1973 ging sie ins Exil. 1982 erschien ihr erster Roman La casa de los espíritus (dt. Das Geisterhaus, 1984), der zu einem Welterfolg wurde. Der dänische Regisseur Bille August verfilmte den Roman 1993. Allende arbeitete unter anderem als Fernseh-Moderatorin und war Herausgeberin verschiedener Zeitschriften. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Kalifornien. Ihr Werk erscheint auf deutsch im Suhrkamp Verlag.

Weiter geht es mit dem Isabel Allende Leseprojekt. Ich habe vor, alle Bücher von ihr zu lesen. Bisher habe ich von ihr gelesen:
  1. Amandas Suche 
  2. Das Geisterhaus
  3. Das Portrait aus Sepia
  4. Das Siegel der Tage
  5. Die Insel unter dem Meer
  6. Die Stadt der wilden Götter
  7. Eva Luna
  8. Fortunas Tochter
  9. Inés meines Herzens
  10. Mayas Tagebuch
Folgende drei müssen noch gelesen werden ... (Das Obere habe ich nicht mehr mitgezählt)
  1. Aphrodite
  2. Mein erfundenes Land
  3. Von Liebe und Schatten
Es müssen, so viel ich noch in Erinnerung habe, noch mindestens drei angeschafft werden, dann müsste meine Sammlung vollständig sein. 




Samstag, 27. September 2014

Isabel Allende / Inés meines Herzens

Klappentext
Als junge Frau verläßt Inés Suárez im 16. Jahrhundert ihr Heimatland Spanien, um auf dem wilden südamerikanischen Kontinent nach ihrem verschollenen Ehemann zu suchen. Ihn wird sie nicht mehr lebend finden, dafür aber ihre große Liebe: den Feldherrn Pedro de Valdivia, mit dem sie sich gegen alle Widerstände an die Eroberung Chiles macht.

Autorenporträt
Isabel Allende wurde am 2. August 1942 in Lima/Peru geboren. Nach Pinochets Militärputsch am 11. September 1973 ging sie ins Exil. 1982 erschien ihr erster Roman La casa de los espíritus (dt. Das Geisterhaus, 1984), der zu einem Welterfolg wurde. Der dänische Regisseur Bille August verfilmte den Roman 1993. Allende arbeitete unter anderem als Fernseh-Moderatorin und war Herausgeberin verschiedener Zeitschriften. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Kalifornien. Ihr Werk erscheint auf deutsch im Suhrkamp Verlag.
Die ersten hundert Seiten habe ich schon durch und das Buch gefällt mir nicht wirklich. Werde aber durchhalten. Es sind ja nur knapp vierhundert Seiten.

Viel Gewalt ähnlich wie im Mittelalter ... .
Meine Buchbesprechung werde ich, das weiß ich schon jetzt, recht spartansich ausschmücken.

Von Allende habe ich bisher gelesen:
Amandas Suche
Das Geisterhaus
Das Portrait aus Sepia
Das Siegel der Tage
Die Insel unter dem Meer
Die Stadt der wilden Götter
Fortunas Tochter
Mayas Tagebuch
Noch zu lesen sind:
Mein erfundenes Land
Paula 
Desweiteren müssen drei Bände erst noch angeschafft werden ...
Mein Leben, meine Geister
Eva Luna
Von Liebe und Schatten
Das beste Buch, das mir von Allende gefallen hat, ist Die Stadt unter dem Meer.

Das gebundene Buch zu Inés meines Herzens habe ich bei Jokers für gerade Mal 8,00 € erworben. Wohl ein Restseller.



Montag, 18. August 2014

Isabel Allende / Das Siegel der Tage

Klappentext
Isabel Allende ist die Meisterin des Erzählens, und ihre vielköpfige Familie bietet einen reichen Fundus an unglaublichen Geschichten. Die Erfolgsautorin hat sie in diesem Buch, das sie an die verstorbene Tochter Paula richtet, aufgeschrieben: Liebschaften und unverhoffte Trennungen spielen eine Rolle ebenso wie zwei lesbische buddhistische Nonnen, die sich wie selbstverständlich eines elternlosen Säuglings annehmen, oder ein stoischer Buchhalter, der sich auf Befehl seiner chinesischen Mutter auf die Suche nach einer Ehefrau macht.

Autorenporträt
Isabel Allende wurde am 2. August 1942 in Lima/Peru geboren. Nach Pinochets Militärputsch am 11. September 1973 ging sie ins Exil. 1982 erschien ihr erster Roman La casa de los espíritus (dt. Das Geisterhaus, 1984), der zu einem Welterfolg wurde. Der dänische Regisseur Bille August verfilmte den Roman 1993. Allende arbeitete unter anderem als Fernseh-Moderatorin und war Herausgeberin verschiedener Zeitschriften. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Kalifornien. Ihr Werk erscheint auf deutsch im Suhrkamp Verlag.

Gelesen habe ich von der Autorin:
Das Geisterhaus
Das Portrait aus Sepia
Die Insel unter dem Meer
Die Stadt der wilden Götter
Fortunas Tochter
Mayas Tagebuch
Am besten hat mir Die Insel unter dem Meer gefallen.

Die anderen Werke waren auch alle gut.

Ich beginne heute mit dem Isabel Allende-Lese-Projekt, nach dem ich mit Carson McCullers gestern abgeschlossen habe. Das bedeutet, dass ich in mehreren Abständen alle Allende-Bücher lesen werde, die ich habe und die in meiner Anschaffung noch fehlen.


Freitag, 27. Juni 2014

Albert Camus / Der erste Mensch


Klappentext
«Inszeniert wie ein Roman, enthält ‹Der erste Mensch› eine bewegende Autobiographie der algerischen Kindheit Albert Camus´: das intimste Selbstzeugnis, dass der diskrete und scheue Autor hinterlassen hat.» (Der Spiegel) 
«Ein überwältigendes posthumes Comeback.» (FAZ)
Gespiegelt in der Figur Jacques Comery erzählt Camus von seiner Kindheit, die er mit seiner fast tauben, analphabetischen Mutter und einer dominanten Großmutter im Armenviertel Algiers verbringt. Auf der Suche nach einer Vaterfigur beginnt er, über die eigene Herkunft zu reflektieren.
[Das handgeschriebene Manuskript wurde bei dem tödlichen Autounfall Camus’ in seiner Mappe gefunden. Es erscheint hier, ohne dass an dem unkorrigierten Fragment Änderungen vorgenommen wurden.]

Autorenporträt
Albert Camus wurde am 7. 11. 1913 bei Annaba (Algerien) als zweiter Sohn einer europäischen Einwandererfamilie geboren. Der Vater, ein Franzose, fiel 1914 im Krieg, die spanischstämmige Mutter musste die Kinder als Putzfrau ernähren und der dominanten Großmutter zur Erziehung überlassen. Camus wuchs in einem armen Stadtviertel Algiers auf. Dort besuchte er die Ecole primaire; 1924 konnte er als Stipendiat in das Lycée von Algier eintreten. 1930 Erkrankung an Lungentuberkulose. Nach dem Abitur Aufnahme eines Philosophiestudiums, das Camus durch Gelegenheitsarbeiten finanziert. Gleichzeitig erste schriftstellerische und künstlerische Versuche. 1934 erste Ehe, die 1940 geschieden wurde. 1938-1940 Arbeit als Journalist bei der progressiven Zeitung «Alger républicain» (später «Soir républicain»). Camus` Artikelfolge über das Elend der algerischen Landbevölkerung und das Verbot der Zeitung machten ihm eine weitere berufliche Betätigung in Algerien unmöglich. Daher 1940 Übersiedlung nach Frankreich. Mit seiner zweiten Frau, Francine Faure, kehrte er 1941 nach Algerien zurück, wo beide als Lehrer arbeiteten. 1942 Kuraufenthalt im französischen Bergland. Eine Anstellung als Lektor bei Gallimard und die Zugehörigkeit als Résistance - Camus übernahm 1944/45 die Leitung der Widerstandszeitung «Combat» - banden ihn zunehmend an Paris. Freundschaftliche Beziehungen zu Sartre und dessen existenzialistischem Kreis. 1946-1952 Reisen in die USA, nach Südamerika und mehrmals nach Algerien. An der mit Härte und Leidenschaft geführten Debatte um «Der Mensch in der Revolte» (1951) scheiterte die freundschaftliche Beziehung zu Sartre. 1958 begann er mit der Arbeit an dem erst 1994 postum veröffentlichten Roman «Der erste Mensch». Am 4. Januar 1960 verunglückte Camus bei einem Autounfall tödlich.
Von Camus habe ich vor zig Jahren etliche Bücher gelesen. Die beiden besten Bücher, die mir gefallen hatten, waren Die Pest und Der Fall. Das vorliegende Buch scheint wohl eine Autobiografie zu sein. Habe schon ein paar Seiten gelesen und es gefällt mir recht gut.

Freue mich jetzt auf das Wochenende, da ich nun dazu kommen werde, am Stück viele Seiten zu lesen.




Mittwoch, 5. März 2014

Àlex Rovira und Francesc Miralles / Einsteins Verprechen

Klappentext
Kurz vor seinem Tod machte Albert Einstein eine revolutionäre Entdeckung. Er fand heraus, was die Welt im Innersten zusammenhält. Doch er behielt diese Wahrheit für sich. Einsteins junge Biographin Sarah und Drehbuchautor Javier suchen nach dem Geheimnis des Genies. Ihre magische Reise in die Vergangenheit führt sie um die halbe Welt. Sie stoßen auf ein Mädchen, das Einstein viel bedeutete und seinem Leben eine neue Wendung gab. Wer war die Unbekannte?

Autorenporträts
Àlex Rovira, geboren 1969 in Barcelona, ist ein anerkannter und erfolgreicher Sachbuchautor. Seine Bücher wurden in über vierzig Sprachen übersetzt. Weitere Informationen finden Sie unter: » www.alexrovira.com
Francesc Miralles, geboren 1968, arbeitete einige Jahre als Verleger, bevor er zu schreiben begann. 2009 wurde er mit dem renommierten Premio de la Ciudad de Torrevieja ausgezeichnet. Miralles, der auch Musiker ist, lebt in Barcelona.» www.francescmiralles.com
Ich bin mir nicht sicher, ob mir das Buch gefallen wird.




Dienstag, 10. Dezember 2013

Maria Àngels Anglada / Die Violine von Auschwitz

Klappentext
Auschwitz 1944: Der jüdische Geigenbauer Daniel erhält vom Lagerkommandanten den Auftrag, eine Geige nach den Maßen einer Stradivari zu bauen. Eine Aufgabe, die ihn inmitten des Grauens zumindest für kurze Zeit die schreckliche Realität vergessen lässt. Doch bald muss er erfahren, dass der Auftrag Gegenstand einer infamen Wette zwischen dem Lagerkommandanten und dem Lagerarzt ist – und so wird die rechtzeitige Fertigstellung des Instruments nicht nur zu einer handwerklichen, sondern auch zu einer menschlichen Bewährungsprobe.

Autorenportrait
Maria Àngels Anglada, 1930 in Vic geboren, 1999 in Figueres gestorben, gilt als eine der renommiertesten Autorinnen Kataloniens, die sowohl für ihre Prosa als auch für ihre Gedichte, literaturkritischen Studien und Essays verehrt wird und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. "Die Violine von Auschwitz" ist ihr bekanntestes Werk, das sich allein in Katalonien über 100 000 Mal verkaufte und in 12 Ländern erscheint.

Ich wollte mich eigentlich nicht schon wieder mit so einem infernomenalen Thema befassen. Aber nun habe ich das Buch und es will auch gelesen haben. Es ist ein dünnes Büchlein, werde aber danach meine Buchbesprechung kurz halten.

Die Autorin selbst ist mir unbekannt.



Dienstag, 30. April 2013

Carlos Ruiz Zafón / Das Spiel des Engels




Klappentext
Barcelona in den turbulenten Jahren vor dem Bürgerkrieg: Der junge David Martín fristet sein Leben als Autor von Schauergeschichten. Als ernsthafter Schriftsteller verkannt, von einer tödlichen Krankheit bedroht und um die Liebe seines Lebens betrogen, scheinen seine großen Erwartungen sich in nichts aufzulösen. Doch einer glaubt an sein Talent: Der mysteriöse Verleger Andreas Corelli macht ihm ein Angebot, das Verheißung und Versuchung zugleich ist. David kann nicht widerstehen und ahnt nicht, in wessen Bann er gerät – und in welchen Strudel furchterregender Ereignisse …Mit unwiderstehlicher erzählerischer Kraft lockt uns Carlos Ruiz Zafón wieder auf den Friedhof der Vergessenen Bücher: mitten hinein in einen Kosmos voller Spannung und Fantastik, Freundschaft und Liebe, Schrecken und Intrige. In eine Welt, die vom diabolischen Wunsch nach ewiger Schönheit regiert wird.

Autorenportrait im Klappentext
 Carlos Ruiz Zafón begeisterte mit ›Der Schatten des Windes‹ (Fischer Taschenbuch Bd. 19615) und ›Das Spiel des Engels‹ (Bd. 18644) ein Millionenpublikum auf der ganzen Welt. ›Der Gefangene des Himmels‹ ist der dritte Roman in der großen Barcelona-Tetralogie um den Friedhof der Vergessenen Bücher. Auch ›Marina‹ (Bd. 18624), der Roman, den er kurz vor den großen Barcelona-Romanen schuf, stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Seine ersten Erfolge feierte Carlos Ruiz Zafón mit den drei phantastischen Schauerromanen ›Der dunkle Wächter‹, ›Der Fürst des Nebels‹ und ›Mitternachtspalast‹, die bei Fischer FJB erschienen sind. Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren und lebt heute in Los Angeles.
Auf die Empfehlung meiner Literaturfreundin Sibylle habe ich mir das Buch angeschafft, wobei Zafón mir nicht unbekannt. Gelesen habe ich von ihm Marina und Der Schatten des Windes. Marina hat mich nicht gerade umgehauen, fand ich eher ein Roman für Jugendliche, während Schatten des Windes meine ganze Konzentration  einforderte, da der ganze Roman ziemlich verzwickt war. Verglichen zu Marina hat dieser mir recht gut gefallen.
Ein weiteres Werk Der gefangene des Himmels, wohl ein Fortsetzungsroman des obigen Buches, steht noch bei mir ungelesen im Regal.

Nun bin ich ganz gespannt auf die neue Erfahrung mit diesem Buch... .

Samstag, 29. Dezember 2012

Carlos Ruiz Zafón / Der Schatten des Windes


Taschenbuch: 855 Seiten

Suhrkamp Verlag; Auflage: 2 (30. Juli 2007)


ISBN-10: 3518459023


12,90 €





Klappentext


An einem dunstigen Sommermorgen des Jahres 1945 wird der junge Daniel Sempere von seinem Vater an einen geheimnisvollen Ort in Barcelona geführt - den Friedhof der Vergessenen Bücher. Dort entdeckt Daniel den Roman eines verschollenen Autors für sich, er heißt >Der Schatten des Windes<, und er wird sein Leben verändern ... Carlos Ruiz Zafón eroberte mit seinem Buch die Herzen leidenschaftlicher Leser rund um den Globus. >Der Schatten des Windes< bildet den Auftakt eines einzigartigen, fesselnden und berührenden Werks, er ist der erste von vier Barcelona-Romanen um den Friedhof der Vergessenen Bücher und die Buchhändler Sempere & Söhne. Auf >Der Schatten des Windes< folgten >Das Spiel des Engels< und >Der Gefangene des Himmels<.


Autorenportrait

Carlos Ruiz Zafón wurde am 25. September 1964 in Barcelona geboren und besuchte dort die Jesuitenschule Sarrià. Beruflich war er später zunächst in einer Werbeagentur tätig. 1993 erhielt der damals 29-Jährige für seinen ersten Roman El príncipe de la niebla (dt. Der Fürst des Nebels, 1996) einen Jugendliteraturpreis. Mit seinem Roman La sombra del viento (dt. Der Schatten des Windes) katapultierte er sich an die Spitze der Bestseller-Listen. Seit 1994 lebt er in Los Angeles, arbeitet als Drehbuchautor und schreibt für die spanischen Tageszeitungen El País und La Vanguardia.

Der Autor ist mir nicht unbekannt, habe von ihm das Buch Marina, gelesen, dessen Inhalt ich mir behalten habe, obwohl es mir nicht besonders gut gefallen hatte. Man sollte einem Autor trotzdem nochmals eine zweite Chance geben. Das obige Buch wurde zudem auch unter Bücherfreunde hoch gelobt, so dass ich von deren Begeisterung ein wenig angesteckt wurde.

Der Suhrkamp hat das Buch in Großdruck herausgegeben, was die hohe Seitenzahl erklärt. 


Montag, 12. November 2012

Javier Marías / Die Reise über den Horizont



 Verlag Klett - Cotta
Jubiläumsausgabe 2002
204 Seiten
ISBN: 978-3-608-93239-3
18,00 €

Ist ein Restseller und war bei Jokers  für nur 4,99 € zu erwerben.

Klappentext

Wie die großen Abenteuerromane des ausgehenden 19. Jahrhunderts, als deren Hommage »Die Reise über den Horizont« zu verstehen ist, hat auch dieser Roman als roten Faden die Geschichte einer Expedition: Kapitän Kerrigan, ein exzentrischer Millionär, keineswegs ein »unbeschriebenes Blatt«, stellt eine Antarktis-Expedition zusammen, an der Wissenschaftler und Schriftsteller teilnehmen sollen.



Autorenportrait

Javier Marías, 1951 in Madrid geboren, hat bisher zehn Romane, zwei Erzählbände und mehrere Sammelbände mit Essays und Zeitungsartikeln veröffentlicht. Seine Romane wurden in 34 Sprachen übersetzt, erscheinen in 44 Ländern und wurden mit vielen Preisen ausgezeichnet: »Mein Herz so weiß« mit dem Spanischen Kritikerpreis und dem IMPAC Dublin Literary Award; »Morgen in der Schlacht denk an mich« mit dem Rómulo-Gallegos-Literaturpreis, dem Prix Femina étranger und dem Mondello-Preis. Für sein Gesamtwerk wurde er mit dem Nelly-Sachs-Preis geehrt. Weltweit wurden seine Bücher mehr als fünf Millionen mal verkauft.

Mir ist der Autor noch unbekannt. Ich habe gestern mit dem Probelesen begonnen, und mittlerweile bin gut in im Geschehen drin.

Mich hat das Cover eigentlich angesprochen, da ich das Meer liebe. Ich liebe das Meer aber nur als Beobachterin, nicht mitten drin, sondern neben dran und ein wenig auf Distanz. Mich berühren so merkwürdige Phantasien, dass das Meer mich mit seinem ganzen Fleisch verschlingen könnte. Ja, das fleischliche Meer, ihr habt schon richtig gelesen, es ist kein Ausdrucksfehler.